Kihime

Idiophon Kihime

Kihime war ein als Xardet geborener beliazarischer Hermaphrodit und Idiophon von Lamenari. Sein ganzes Leben lang überschattete seine Herkunft seine Bestimmung bis sie ihm schließlich den Tod brachte, aber zumindest Ewiges Leben bei Lamenari bescherte.   Auch heutzutage noch ist er bekannt für sein erstes Lied über Vasucler, das der Sklavenspeise zu großer Popularität und damit einen festen Platz im Repertoire der bürgerlichen Beliazari verhalf.
   

Persönlichkeit

 
Kihime war Zeit seines Lebens von großer Schicksalsergebenheit mit Freude bereits für die kleinen Dinge geprägt. Er akzeptierte seinen Rang, auch wenn er gering war, und dass der einzige Weg aus seinem Rang Wohlverhalten und Verdienste wären.   Das fiel ihm bei zeitweiliger Trauer nach der Wandlung auch deshalb so leicht, weil er trotz allem sein Leben der Musik widmen konnte. Ob er nun bei den Mariethazil sang oder aber bei der Priesterschaft, egal was davon auch recht war, war ihm gleich - solange er singen konnte. Daher war die Zeit im Kerker für ihn die schlimmste Zeit seines Lebens. Nicht, wegen der Ungewissheit über sein eigenes Schicksal und auch nur indirekt wegen der schlechten Bedingungen der Sicherungshaft für Xardit, einfach deshalb weil ihnen verboten war, zu reden und damit auch zu singen.   Davon abgesehen war Kihime ein freundlicher, häufig in sich gekehrter Mensch, der lieber gute und schlechte Melsen in der Küche auseinander las, als draußen zu spielen. Was aber auch daran liegen könnte, dass ihm letzteres ohnehin beinahe das ganze Leben verboten gewesen wäre.

Physical Description

Allgemeiner Physischer Zustand

Kihimes Konstitution war nie die Beste. Dies lag daran, dass er die meiste Zeit bei geringen Tätigkeiten in der Küche zubrachte, sei es nun, Getreide oder Hülsenfrüchte auslesen, Gemüse vorbereiten, zu feuern oder die Küchen sauber zu machen. Entsprechend schmächtig, gar zierlich war er. Doch krank war er nur sehr selten.   Der Aufenthalt im Kerker änderte dies. Häufige Erkrankungen auf Grund oft gänzlich fehlender Bewegung, schlechter Hygiene und Raumbedingungen, schlechter Verpflegung und regelmäßiger Schläge führten zu einer stark angegriffenen Gesundheit, die dafür sorgten, dass er nach dem Aufenthalt beständig auf seine Gesundheit achten musste. Bis ihm seine Entführer die Sorge abnahmen.

Kleidung & Schmuck

Kihime kleidete sich selbstverständlich schlicht. Das Einzige, das später verriet, dass er zur Priesterschaft gehörte, war ein schlichter Umhang, der von einer Lamenari gewidmeten Brosche zusammen gehalten wurde.

Mental characteristics

Persönliche Geschichte

Geburt

 
Kihime wurde als Kind einer verurteilten Giftmischerin in Beliazar geboren. Bedauerlicherweise für die Mutter und Kihime später selbst, hatte es sich bei der Mutter, Marel, um eine verarmte alleinstehende Emati gehandelt. Sie hatte einen kleinen Kurzwarenbauchladen gehabt, der ihr von der Hausherrin eines Belarmer-Haushalts der Lamniesa auf Grund angeblich mangelhafter Qualität der angebotenen Waren abgenommen und vernichtet worden war - ob die Vorwürfte stimmten wurde im späteren Prozess nie ermittelt.   Marel sann auf Rache und verübte schließlich einen Giftanschlag auf die Hausherrin der Mariethazil, der allerdings nur zur temporären Entstellung, nicht zum Tod führte und ihr auch nachgewiesen werden konnte. Im Prozess wurde Marel daher verurteilt, statt einer Todestrafe ihr restliches Leben als Xardet zweiten Grades ebenjener Familie zu verbringen.   Hier wurde Kihime geboren und erbte auf Grund der partiellen Blutschuld einen Teil des Ranges seiner Mutter. Bei der Geburt wurde festgestellt, dass es sich bei ihm um einen wahren Hermaphroditen handelte, was unter den Haushaltsangehörigen und Dienern gleich zu einigem Gerede hinsichtlich einer eventuellen Götterweihung an die Funkelnde Gottheiten führte. Die eigentlichen Mariethazil wollten davon nichts wissen, stuften Kihime aber trotzdem aus Vorsicht in den höchstmöglichen Rang ein, einen Xardet des sechsten Grades.
  Somit erhielt er auch einen Namen: Kihime, wertlos.    

Frühe Kindheit bis zur Wandlung

 
Die Kindheit war so glücklich wie sie als Xardet sein konnte. Zum Glück für Kihime gab es im Haushalt neben seiner Mutter und ihm keine anderen Xardit und so wurde er häufig schlicht wie ein niederer Ramet behandelt, sofern keine Formalitäten eingehalten werden mussten. Nur selten wurde er verprügelt und auch nur dann, wenn dies auch einem niederen Ramit zur Erziehung widerfahren wäre. Da die Mutter meist für ihr Handeln büßte fand sich eine Ziehmutter unter den Ramit, eine der leitenden Köchinnen, Aminal. Die gottesfürchtige Frau sah im Geschlecht des Kindes ein göttliches Zeichen und tat ihr Bestes, ihn gut zu behandeln. So stellte sie ihm viele Fragen, auf dass er auch reden konnte und ließ ihn in der Rametküche, manchmal sogar in der der Herrschaften helfen.   Trotzdem bemerkte Kihime selbstverständlich, dass er - abgesehen von seiner Mutter - der geringste unter allen war. Auch wegen der ganzen Regeln, die er zu beachten und der Ketten, die er zu tragen hatte. So versuchte er zwar von klein auf das Beste daraus zu machen, war aber trotzdem häufig traurig, insbesondere, wenn er den Rametkindern beim Spielen draußen nur zusehen konnte.   Es war einer dieser Momente, in denen es ihn mit sechs Jahren schließlich aus dem Nichts niederstreckte. Aminal, die herbei eilte, glaubte an eine einfache Ohnmacht, hervorgerufen durch die vergleichsweise schlechten Bedingungen, aber sie bekam ihn nicht wach, ebenso wenig die handkräftige Hilfe des Aufsehers. Hilflos legte sie ihn schließlich einfach zu sich in die Küche, später mit ins Schlafzimmer, um ihn stets im Blick behalten zu können.   In dieser Zeit bemerkte sie, wie sich das Ende seiner Haarsträhnen orange zu verfärben begann, schließlich sogar das Xardet-Mal auf seiner Stirn verblasste, bevor er am vierten Tag schließlich wieder erwachte.
   

Das erste Zeichen

 
Als er erwachte war gerade eine wüste Diskussion im Gange. Aminal hatte die Zeichen als Erwählung durch eine der Funkelnden Gottheiten gedeutet und sogleich gemeldet. Wähend diese Möglichkeit zumindest nicht rundherum abgelehnt wurde, entspann sich jedoch um die Frage des weiteren Vorgehens eine rege Diskussion. Schließlich beendeten die Herrschaften alles Gerede. Wenn es weitere Zeichen geben würde, dann würden sie überlegen, was geschehen würde.   Dieses erste Zeichen ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Aminal sorgte dafür, dass eine kräftige Suppe bei den Ramet übrig war, um das Kind nach der ganze Zeit wieder zu stärken. Am nächsten Tag bereitete sie Vaselucler für ihn zu, was er bisher noch nicht gegessen hatte. Staunend, dann beinahe ehrfürchtig nahm er den Bratling, während er genau spüren konnte, wie viel Liebe die Frau in seine Zubereitung gelegt hatte. So kam es, dass er ihm wunderbar schmeckte. Und er ein Lied über sie anstimmte.   Es war sein erstes Lied, aber durch die Gabe der Lamenari hörte man dies nicht, im Gegenteil. Die Kinderstimme traf jeden Ton klar und füllte ihn zugleich gänzlich aus, dass Aminal die Tränen kamen - nicht nur auf Grund des Lobes auf die von ihr zubereitete Speise. Sie richtete den Herrschaften aus, dass das Zeichen da wäre.
   

Dreck oder Priesterdienst?

 
Natürlich hörten sich auch die Herrschaften danach das Lied an, das erneut genauso herausragend gelang wie beim ersten Mal. Sie zogen sich zurück und berieten und schließlich entschied die Hausherrin, dass Kihime bei ihnen bleiben, nicht der Priesterschaft der Lamenari übergeben werden würde. Zwar handelte es sich bei ihm auf jeden Fall um einen Idiophon, das war ihnen auf Grund ihrer Erziehung klar, aber er war auch ein Xardet - und wer würde schon Dreck einer Priesterschaft schenken? Dies wäre doch gotteslästerlich.   So erhielt er das Zeichen erneut auf die Stirn und wuchs weiter im Hause Mariethazil auf - wenn die Versorgung von da an auch deutlich besser war und nun zu seinen Pflichten auch gehörte, Lieder zu erlernen und sie zur häuslichen Zerstreuung vorzutragen. War der Gesang zunächst nur bei familiären Anlässen zu hören, begann die Familie schließlich, ihn auch vor Gästen singen zu lassen. Natürlich so, dass man ihn nicht sah. Über die Jahre, in denen die Familie zudem erfreut feststellte, dass ein Stimmbruch aus- und damit die klare kindliche Stimme erhalten blieb sorgte dies für eine gesteigerte Popularität der von der Familie ausgerichteten Anlässe. Und für Gerüchte.
   

Die Prozesse

 
So kam es, dass er im Alter von 24 Jahren schließlich abgeholt wurde. Außerhalb des Hauses war bekannt geworden, dass es sich bei ihm um einen Idiophon handelte und die Priesterschaft der Lamenari hatte Anspruch auf ihn erhoben. Hiergegen wehrten sich die Mariethazil und als der vorbildliche Staat, der Beliazar ist, wurde er in der Zwischenzeit abseits von Priesterschaft und Familie im Gefängnis verwahrt. Bedauerlicherweise seinem Rang entsprechend, den die Familie für bessere rechtliche Chancen trotz der Möglichkeiten dazu nicht erhöht hatte.   So kam es, dass Kihime, als der Prozess nach vier Jahren, zahllosen Rechtsgutachten und Klärung der grunsätzlichen rechtlichen Frage, ob ein gegenüber der Besitzerfamilie schuldiger Xardet einer Priesterschaft übergeben werden muss, wenn er von einer Gottheit erwählt wird, durch die Versammlung der Hohepriester der Priesterschaften, der Priesterschaft übergeben wurde, nur noch ein Schatten seiner selbst war. Die Priesterschaft der Lamenari entschied, dass in diesem Fall der natürliche Lauf der Dinge abgewartet, nicht nachgeholfen werde sollte und so dauerte es zwei Jahre bis Kihime wieder singen konnte, wenn die Gesundheit auch angegriffen blieb.
   

Der singende Verbrecher

 
Auch wenn Kihime mit dem Eintritt in die Priesterschaft im Rang erhöht wurde, nun Xardet 10. Grades war, konnten sie ihn auf Grund der Schuld seiner inzwischen verstorbenen Mutter nicht einfach begnadigen. Nicht so schnell. So war er bald als "der singende Xardet" oder "der singende Verbrecher" auf der Bühne der Priesterschaft bekannt, ganz egal, wie hervorragend und herzzereißend er auch sang. Doch Kihime hatte damit bereits seinen Frieden geschlossen, als er im Kerker fast an Fieber starb. So verlegte er sich neben Liedern zum Lobe der Gottheit insbesondere auf Lieder, die den Alltag und die kleinen Freude von Ramet und Xardit besangen, immer mit einem leichten melacholischem Ton. Auch sein erstes Lied zu Ehren der Vaselucler trug er immer wieder vor, was als Iniationslied große Verehrung erfuhr und schließlich dazu führte, dass Vasucler aufkam.
 
Vasucler
Item | Feb 20, 2022

populär gewordenes ehemaliges beliazarisches Sklavenessen

 

Das Ende

 
Schließlich, als er 49 Jahre alt war, war die Priesterschaft der Meinung, dass Kihime genügend Verdienste angesammelt hatte, um die Blutschuld soweit abschwächen zu können, dass er vollwertiges Eigentum der Priesterschaft, Ramit werden sollte. Der erste Schritt, so sagten Sie ihm, damit er sein Leben als freier Mensch würde beenden können. Doch dazu sollte es nie kommen. Kaum dass der Zeitunkt der Zeremonie bekannt gegeben worden war, kam es zu Unruhen durch Beliazari, die daran Anstoß nahmen. Kihime versuchte die Hohepriesterin davon zu überzeugen, die Zeremonie zu verschieben, da es für ihn kein Problem sei, weiter Xardet zu sein, doch sie wollten ein Zeichen setzen.   Und so kam es, dass Kihime, als er kurz darauf den Tempel verließ, entführt wurde. Bevor er von der Pristerschaft gefunden werden konnte, hatten sie ihm Adekil verabreicht und ihn gehängt, nachdem sie ihm die Zunge heraus geschnitten hatten. Die Schuldigen wurden zwar zu Ewiger Pein verurteilt, aber die Priesterschaft entschied, ihn verstorben zu lassen, wenn es Ihnen auch noch gelang, den Effekt von Adekil aufzuheben. So starb er als Xardet auf Yenort.
   

Bei Lamenari

 
Lamenari hatte ihn jedoch sein Leben lang beobachtet und so nahm sie ihn nach seinem Tod zu sich in die Sphäre der Liebe und Schönheit, wo er seither ohne die Rangordnung Beliazars an der Seite seiner Gottheit lebt und singt.

Bildung

Kihime erhielt nie irgendeine Art von Ausbildung, sondern verrichtete Zeit seines Lebens geringe Tätigkeiten - abseits seines später häufig lediglich von einem einläutenden Trommeln begleitenden Singen.   Die einzige Ausnahme hiervon betraf ebenfalls das Singen, da ihm sowohl die Mariethazil als auch die Priesterschaft der Lamenari neben den Liedern, die er selbst erfand, weitere Lieder beibrachten, damit er auch diese singen konnte, sei es zu ihrer Freude oder auch zur Ehre von Lamenari.
Inhaltsverzeichnis
 
Gesinnung
neutral gut
Spezies
Titel & Berufsbezeichnung
Idiophon
Date of Birth
04.05.03. 98.198 AZD
Date of Death
02.08.02. 98.247 AZD
Life
98198 98247 49 years old
Geburtsort
Aamelfharitawn
Children
Biologisches Geschlecht
wahrer Hermaphrodit
Geschlechtsidentität
Kihime fühlte sich keinem Geschlecht zugehörig, wurde auf Grund seiner Gestalt allerdings häufig für eine Frau gehalten. Aus alter Gewohnheit nutzte er meistens das "es" sich selbst gegenüber.
Augen
braun
Haare
dunkelbraun mit gelborangenen Spitzen
Größe
1,6 m
Gewicht
45 kg
Belief/Deity
Zugehörige Organisation

Character Portrait image: by Secere Laetes

Kommentare

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13 Feb, 2022 11:52

Nice read! I especially liked how the mark originally disappeared. A shame that they just added a new one. It seems like he really did not get an easy life with everyone wanting him to fail. Good that his deity took him up to sing for them after his murder.

Feel free to check out my River challenge article and my Secrets in the swamp Adventure article if you want to see what I am up to!
16 Feb, 2022 00:13

Thank you, I'm glad you liked it. Yes, he really didn't have an easy life. And some owners might have promoted him in rank, released him or taken him to the appropriate temple right after such a sign as a disappearing mark. On the other hand, his environment actually still made it pretty easy for him for what he was despite being chosen. He could have done much worse. Bloodguilt is really still a big issue there. In some other countries it has been heavily regulated (just as in some there is even no slavery, just still serfdom), but Beliazar sticks ironclad to the old rules. Nevertheless, I was also pleased that he is now with the deity.

Welt: Yenort
13 Feb, 2022 20:28

Würde mich nicht wundern, wenn Kihime in folgenden Generationen zu einer Art Heiligen (falls es das gibt) erklärt wird. Die Geschichte demonstriert eine sehr interessante Dynamik zwischen Religion, Staat und der Blutschuld. Dass sein Fall so hohe Wellen schlägt, weist darauf hin dass hier mehr im Hintergrund passiert. Falls du es dem Leser noch etwas einfacher machen möchtest, wären Tooltips für die Begriffe wie Wandlung oder Xardit äußerst hilfreich. Mir sind auch einige Ketten von Nebensätzen aufgefallen, die den Lesefluss etwas verlangsamen. Das wichtigste aber ist dass die Geschichte interessant ist, und das war definitiv der Fall.

If you have some time, I would much appreciate your feedback on my entry for Adventure April: Carbon Copy Paradise
16 Feb, 2022 00:04

Heiliger nicht direkt, aber es ist bekannt, dass er nun bei der Gottheit ist, die ihn gewandelt hat und in den Annalen des Tempels hat er sicher einen Platz. Ansonsten hast du vollkommen Recht, dass es deutlich einfacher wäre, wenn mehr Hintergrund bekannt wäre. Leider schaffte ich es in der Zeit nur, die Funkelnden Gottheiten, die Gottheit der Musik und das Essen auszuarbeiten. Insgesamt lief mir die Zeit in wenig weg (Rechtschreibung muss ich auch noch korrigieren) ^^“. Beliazar ist zwar bereits da, aber ein privater Artikel, der noch stark überarbeitet werden muss (hatte damals einfach die Word Version übertragen). Aber wie schon davor in der reading challenge fest gehalten, habe ich mir für dieses Jahr auf jeden Fall Beliazar vorgenommen (auch wenn wir da gerade nicht spielen). In dem Zuge werde ich hier dann einiges verlinken, wenn ich manches nicht einfach noch mit in den Artikel packe – dann muss ich ja nicht mehr die 2,5k Maxanzahl Wörter mehr einhalten. Danke jedenfalls fürs Feedback.

Welt: Yenort
Eternal Sage AmélieIS
Amélie I. S. Debruyne
15 Feb, 2022 12:00

Great article! what a terrible society this is! >:( Luckily, Kihime finally found peace in death. Didn't anyone face consequences for the way they refused to see the signs and follow their god's wishes? Or did the god not really care so long as they had Kihime after their death?

To see what I am up to, my latest article is a choose-your-own-adventure story featuring a job interview to become one of the Dark Lord's evil minions :D
15 Feb, 2022 23:32

Thank you very much. I'm glad you liked the story. About the consequences: That's a bit difficult in Beliazar, since the state goes back to the members of the armies of the gods (and is the purest priestly state). And their slave laws were okay with the gods. Maybe it would have been different if the god of mercy was still alive, but he died in the war of the gods. And since then the world has been... merciless and Beliazar actually still quite good, because you can reach almost any position or at least rise through merit (but I also have a continent where there is no slavery... but serfdom). In any case, the problem was the unclear legal situation, and they spent four years in court. And therefore nothing will happen to them. But I'm sure that, as good Beliazari, they made a proper donation to the temple afterwards or at least waived compensation for Kihime.

Welt: Yenort
16 Feb, 2022 20:24

I read this through Google translate so hopefully I understood enough. What a sad, tragic story. Poor Kihime never really stood a chance from the moment he was born. I'm glad at least that he got a good ending after his death.

17 Feb, 2022 23:15

If you think she is sad, then the direction of the translation is definitely right. And yes, unfortunately he didn't have much of a chance in the family - even if he was still relatively well off for a Xardit. Fortunately, this strong expression of bloodguilt doesn't exist in many Yenort countries anymore, even if it's only conditionally better at times. Thanks for the comment ^^.

Welt: Yenort
18 Feb, 2022 08:58

Gut geschrieben! Man leidet richtig mit dem armen Kihime. So ein Leben - und erst recht so einen Tod - hat er nicht verdient. Seine Geschichte sagt wirklich viel über die Gesellschaft um ihn herum aus, oh Mann... :( Dass er trotzdem das Beste daraus gemacht hat, ist bewundernswert. Mir gefällt, dass er für die kleinen Freuden dankbar war und sie in seinen Liedern verarbeitet hat. Schön, dass er dann letztendlich seinen Platz an der Seite von Lamenari bekommen hat.


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