Inyadisee

"Und dann betrat ich diesen Ort und wurde tatsächlich von überraschten normalen Menschen begrüßt, die uns viel ähnlicher waren als die Maogken, die restlichen Nora oder auch die Heilme generell. Der Austausch mit ihnen war jedenfalls eine gute Gelegenheit, meine aktiven Sprachkenntnisse in Ademdis aufzufrischen und einiges mehr über Ansichten aus der Frühzeit kennen zu lernen, denn diese Menschen sind definitiv wie in der Zeit eingefroren gewesen."
 
Inyadisee (Dis für treue Diener) ist die Eigenbezeichnung der Menschen von Inyamikal und zugleich Name ihres Ordens. Sie bewirtschaften den Ort zur Ehre von Inyare, um ihre Hilfe in der Not zu ehren und seit der Abkehr der Maogken auch, um das ihrer Göttin erfahrene Unrecht zumindest teilweise wieder gut zu machen. Im Gegenzug steht Inyare treu an ihrer Seite und lässt es ihnen seit Jahrzehntausenden an nichts mangeln, von Kontakten zu anderen Sterblichen vielleicht abgesehen.

Struktur

Es handelt sich durchschnittlich lediglich um 12 Menschen, so dass die Organisationsstruktur recht flach ist. Führend ist immer der Priester der Inyare wegen dem direkten Kontakt mit ihr. Daneben treffen sie basisdemokratische Entscheidungen in der Gemeinschaft, wenn etwaig vorhandene Kinder auch erst mit 24 Jahren das volle Stimmrecht erhalten.   Wenn die Zahl der Menschen aus welchen Gründen auch immer unter 10 fällt wird entweder entschieden, Kinder zu zeugen oder Inyare schickt einen ihrer Gefolgsleute nach Inyamikal. Diese sind wie von außerhalb nachrückende Priester meist die einzelne Quelle für Nachrichten von außerhalb und daher insbesondere in ihrer Anfangszeit in der Gemeinschaft sehr begehrte Gesprächspartner und generell Geschichtenerzähler.

Culture

Die Mitglieder der Gemeinschaft sind den Werten Inyares treu ergeben. Sie schätzen Treue und Freundschaft, ja Hilfe anderer über alles und verachten Eigennutz und Verrat. Generell sind sie nicht kriegerisch eingestellt und abgesehen von ihren Werkzeugen fürs Handwerk, die teils zu Waffen improvisiert werden könnten, haben sie keinerlei Waffenausbildung. Dafür gibt es immer wieder einige von ihnen, die sich gut genug auf das Land einstimmen können, dass sie es nutzen können und hin und wieder durch erfolgte innere Anreicherung mit den Energien der Höhle auch magisch Begabte.

Geschichte

Die Inyadisee gehen zurück auf die Maogken, die ihr altes Leben aufgaben, um Inyamikal so zu bewirtschaften, dass sie dort in einem besonders strengen Winter und bei sonstigen Katastrophen eine Zuflucht hätten. Geteitet von diesem Gedanken legten sie in den ersten Jahrhunderten insbesondere große Vorräte an, während sie selbst für die örtlichen Möglichkeiten sehr enthaltsam lebten.   Diese Vorräte wurden im Laufe der Zeit immer seltener abgerufen bis mit der Lossagung der Maogken von Inyare schließlich niemand mehr kam und der Ort sogar abgeschottet wurde.   Die Gesellschaft befand sich in einer Sinneskrise. Dadurch, dass ihr Leben inzwischen seit Jahrhunderten von Inyare abhing und sie alltäglich vor Augen hatten, was diese für ihr Volk tat - und zudem wenig Zugang zu den Nachrichten der Welt hatten - war ihnen die Entscheidung der Maogken unverständlich.   Natürlich entschieden sie sich dafür, ihrer Göttin treu zu bleiben, was der Priester der Gemeinschaft seiner Göttin vermittelte, und diese entschied sich für selbiges. Mehr noch, sie belohnte die Menschen, denen sie nun den Namen Inyadisee gab, für ihre Treue vielfältig.   Dadurch, dass nun die Notwendigkeit großer Vorräte entfiel und sie keine Zuflucht mehr für andere waren verbarg Inyare den Eingang durch magische Illusionen. Zudem holte sie neue Pflanzen und Tiere nach Inyamikal, was die Lebensqualität dort erheblich steigerte. Außerdem gewährte sie ihnen, dass sie, wann immer sie des Dienstes müde sein sollten, in die Welt an einen gastlichen Ort zurück oder in ihre Sphäre kommen könnten. Und zuletzt gewährte sie ihnen ein Leben, das so lang andauern sollten bis sie es beenden lassen wollten und ihre Seelen dann - so sie wollten - an diesem Ort oder ihrer Sphäre bleiben konnten und nicht ins Totenreich mussten.   Diese Gaben und die Möglichkeiten des Priesters ermöglichten ihnen ein langes, sorgenfreies Leben mit nur geringen Verletzungen und Gebrechen sowie keinen ernsthaften Erkrankungen, so dass sie ihren Dienst großteils als Geschenk betrachten.   In der langen Geschichte kam es nur zu zwei Mitgliedern der Gemeinschaft, die wieder in die Welt zurück wollten und auch die Zahl derer, die in Inyares Sphäre wollten, ist gering. Da die Zahl derer, die ihres Lebens so überdrüssig werden, dass sie sterben wollen, gibt es unter den Mitgliedern der Gemeinschaft Menschen, die inzwischen schon zu der Zeit lebten, als der Krieg der Götter noch andauerte. Und in dieser langen Lebensspanne nichts anderes kennen lernten als ihre Höhle.   In der letzten, der Gemeinschaft sehr kurz vorkommenden Zeit, erhielten sie allerdings Gesellschaft von Galenirs, der selbst in die Höhle fand. Dieser Einschnitt beunruhigt sie gerade, zumal sich der Priester der Gemeinschaft gezwungen sah, seither zwei anderen reinen Seelen ebenfalls Gastfreundschaft zu gewähren, nachdem sie sonst draußen elendig gestorben wären. In Gebeten versucht der Priester und die restliche Gemeinschaft zu ergründen, wie sie sich verhalten sollen, aber das weiß ihre Göttin wohl auch noch nicht so wirklich.
Inhaltsverzeichnis
 
Typ
Religious, Monastic Order
Alternative Namen
Die Menschen von Inyamikal
Deities
Standort
Kontrollierte Gebiete
Related Species
Zugehörige Ethnien

Kommentare

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1 Aug, 2022 07:58

Cooler Gedanke!
Eine Gemeinschaft Gefroren in der Zeit, deren Kultur sich somit wohl auch nicht wirklich veränert haben dürfte.
da dürften die 3 Besucher ganz schön für Wirbel sorgen - Da bekomm ich "Pleseant Vill" Vibes


Hey there, why not take a look at my Summer Camp entries or my Summercamp Reading challenge?   Or the all new On the shoulder of giants challenge