Emaszali - Mischlinge zwischen Aszali und Menschen

Emaszal von Nethiler für niedere hohe Diener

"Für die meisten Mischlinge ist es eine unerfüllte Hoffnung, ihrem Schicksal entkommen zu können. Sie können froh sein, wenn es ihrem Gott egal ist und sich auch die Priesterschaft so verhält. Das trifft aber fast nur auf Gottheiten zu, die nicht auf der Einhaltung der eigenen Regeln beharren."
Elmir Dazes
  Unter Emaszali, Mischlingen zwischen Menschen und Aszali, versteht man sowohl die vor der Übereinkunft der Götter üblichen Mischlinge, die Aremaszali, als auch die Nalemaszali (Nethiler für neue niedere hohe Diener). Da die Bedeutung der Aremaszali inzwischen stark zurück gegangen ist soll hier nur auf die Nalemaszali eingegangen werden.   Auch wenn Emaszali der Fachbegriff ist wird er um das Jahr 100.000 AZD außerhalb der Priesterschaften nur noch in manchen Ländern und Regionen wie Beliazar regelhaft verwandt. Stattdessen werden sie häufig schlicht Mischlinge genannt, was auch die politisch-religiöse Dimension des Begriffs eindämmen hilft.   Zudem gibt es gelehrte Diskussionen darüber, dass für die Nalemaszali ein gewöhnlicher Name wie Mischling in der jeweiligen Sprache angemessener ist, da sie in dieser Diskussion lediglich als kurzfristig aufgewertete Menschen verstanden werden.  

Ursprung der Nalemaszali

  Die Argumentation beruht darauf, dass die Emaszali mit der Übereinkunft der Götter im Jahre 75.001 AZD umfangreich neu gestaltet wurden. Während es sich bei den Aremaszali der vergangenen Epochen um eine echte Vermischung zwischen den Aszali und den Menschen handelte, sollte diese Vermischung unter der Prämisse des geringstmöglichen Eingriffs der Götter auf Yenort nun für jeden sichtbar, schwächer, unter menschlicher Kontrolle und nur noch temporär sein.   Daher wurde von den Göttern festgelegt, dass Nalemaszali weitestgehend Menschen entsprechen. Deshalb verfügen Nalemaszali anders als die früheren Mischlinge wie Menschen über eine Seele, die nach dem Tod in die Unterwelt eingeht. Kenntlichgemacht werden diese zum damaligen Zeitpunkt neuartigen Mischlinge in der ersten Generation durch rote Augen und weiße Haare bei gewöhnlicher Hautfärbung - eine Erscheinungsform, die unter Menschen am seltensten vorkommt und so Verwechslungen weitestgehend ausschließt.   Diese Kennzeichnung tritt solange in voller Stärke auf, solange Mischlinge noch Eigenschaften und Merkmale ihres Aszal-Elternteils aufweisen. Welche Eigenschaften und Merkmale übergehen und wie stark diese sind hängt dabei immer noch vom göttlichen Willen und der Stärke des Aszal ab. Sobald die Eigenschaften in den folgenden Generationen zu verschwinden beginnen, verschwinden auch die sichtbaren Kennzeichnungen bis sie schließlich gänzlich entfallen sind.   Sofern die Linie nicht mit der ersten Generation endet verschwinden die zusätzlichen Merkmale der Aszali dabei schnell und schon nach wenigen Generationen - durchschnittlich fünf - handelt es sich bei dem Mischling faktisch nur noch um einen Menschen, inklusive natürlicher Augen- und Hautfarbe.   Auf Grund dieser Eigenarten der Nalemaszali werden hier hinsichtlich der physischen und psychischen Eigenschaften lediglich die Abweichungen von gewöhnlichen Menschen beschrieben.  

Geborene yenortische Diener der Götter

  Auch wenn Nalemaszali somit viel weniger einem hohen Diener der Götter entsprechen wie die Aremaszali ändert dies nichts an der Anspruchshaltung der Götter gegenüber den Mischlingen. Insbesondere Tempelgeburten, also mit Billigung des Gottes in Tempeln gezeugte Mischlinge, werden vom Gott, der entsprechenden und den meisten anderen Priesterschaften sowie vom Großteil der Bevölkerung als das Eigentum des jeweiligen Gottes betrachtet und entsprechend behandelt. Das bedeutet, dass eine Tempelgeburt, die ihrem zugehörigen Gott hartnäckig nicht folgen möchte, in den meisten Fällen unehrenhaft umgebracht wird und zuvor je nach Gottheit mehr oder weniger bestimmt versucht wird, sie zur Gefolgschaft zu bewegen.   Mit Abstrichen trifft das auf Nachkommen der Tempelgeburten zu, sofern gestattet und vorhanden. Erst wenn die Zeichen zu verblassen beginnen lockert sich der Griff der Götter und der Priesterschaften - zumindest von manchen Göttern. Andere wiederum halten auch an den Nachkommen fest. Die Bevölkerung sieht dies großteils ähnlich. Auch die Gottesfürchtigen oder Traditionellen unter ihnen lassen es derweil zu, dass ein Mischling außerhalb des Tempels lebt und arbeitet, sofern er zumindest die Billigung der Priesterschaft hat und sich weiter kenntlich macht.  

Strafen oder Geschenke der Götter und Launen der Aszali

  Neben den Tempelgeburten gibt es noch zwei weitere bedeutende Kategorien der Nalemaszali: Mischlinge als Strafe oder Geschenk der Götter und als Laune eines Aszal. Mischlinge als Strafe oder Geschenk der Götter oder als Laune eines Aszal werden gemeinhin auch (vogel-)freie Mischlinge genannt.   Letzteres kommt vor allem bei chaotischen Gottheiten sowie Elementargewalten vor, die ihren hohen Dienern mehr Freiheiten einräumen. Die anderen Götter erklärten sich in der Übereinkunft der Götter als einverstanden damit, dass dies auch weiterhin geschehen dürfte, erklärten entsprechende Nachkommen jedoch auch für vogelfrei, sofern sich diese Mischlinge nicht einer Priesterschaft und damit auch der Regulierung durch diese anschließen. Alternativ wurde später auch die Regulierung durch eine weltliche Gesellschaft als ähnlich zufriedenstellend anerkannt.   Strafen kommen bei Verfehlungen von Menschen vor, die entweder eine solche Schwere aufweisen, dass im Gegensatz zu sonstigen Kennzeichnungen eine Mischlingsgeburt gewählt wird, um sie für jeden offenkundig werden zu lassen und seltener auch in solchen Fällen, in denen andere Menschen eindrücklich genug darum beten. Diese Mischlinge sind somit Zeichen der Schuld und Schande und tragen je nach eigener Überzeugung selbst Blutschuld. Während es den Eltern unter Androhung von Schlimmerem nicht gestattet ist, sie aktiv oder passiv umzubringen, trifft das nicht auf ihr Umfeld zu, insbesondere bei etwaiger Nachkommenschaft von diesen Mischlingen. Auch diese Mischlinge gelten also als vogelfrei, schon damit sich die strafenden Gottheiten dadurch keinen Vorteil verschaffen können.   Da die Eltern ihre Mischlingskinder trotzdem beschützen müssten kaufen sich viele dadurch frei, dass sie diese Mischlinge einer Priesterschaft anvertrauen. Insbesondere nicht verbundene Priesterschaften akzeptieren dies teilweise nur mit einer zusätzlichen mehr oder minder großen Gabe. Diese Mischlinge können sich aber selbstverständlich auch selbst einer Priesterschaft anvertrauen. Auch der Gesellschaft ist es erlaubt, solche Mischlinge bei Priesterschaften abzuliefern. Häufiger kommt es auf Grund der den Mischlingen in diesem Kontext unterstellten Charaktereigenschaften, die auch nicht gänzlich von der Hand zu weisen sind, allerdings stattdessen zu Übergriffen oder Tötungen. Die meisten Mischlinge, die zur Strafe geboren werden, sind jene des Azmaer, und entstanden unter Mitwirkung von Vagisi.   Zuletzt können Mischlinge auch als Aufmerksamkeit oder Geschenk der Götter geboren werden. Dies widerfährt in der Regel sehr gottesfürchtigen Menschen in Zeiten großer persönlicher oder allgemeiner Not. Diese Mischlinge weisen meist ein sie auszeichnendes Zeichen des Schutzes auf und ihnen ernstes Leid zuzufügen oder sie umzubringen gilt als Hybris und wird entsprechend bestraft. Solche Mischlinge gleichen den Aremaszali am meisten und verfügen generell über die größten Eigenschaften des entsprechenden Aszal. Inklusive der Gefolgschaft den Göttern gegenüber. In der Geschichte Yenorts wurde noch von keinem Mischling berichtet, der so geboren wurde und darauf vom Weg der Götter abkam. Sie gelten als Heilsbringer und werden je nach Gefahr vor oder nach deren Abwendung immer der Priesterschaft des entsprechenden Gottes übergeben, um diese Zeit ihres Lebens zu führen. Hirda, die Führerin Heilhems, ist ein solcher Mischling und der aktuell bedeutendste.  

Der komplizierte Erhaltungsstatus

  Dass die Frage der Nachkommenschaft insbesondere bei Tempelgeburten heikel ist und viele Mischlinge kinderlos verbleiben, so dass die Spezies eigentlich nur durch immer neue Mischlinge der ersten Generation erhalten bleibt, liegt an der Auslegung der Übereinkunft der Götter. Stand es bis Ende des Krieges der Götter außer Frage, dass sich Emaszali vermehren durften, da dies die Macht des jeweiligen Gottes mehrte, wollten die Götter mit dem Frieden nur einen zeitlich begrenzten Machtzuwachs auf Yenort dulden, der über die Priesterschaften hinaus ging.   Für einige Götter war dies bereits dadurch gewährleistet, dass die Eigenschaften der Aszali bereits nach wenigen Generationen gänzlich verschwinden sollten, für andere war dies jedoch nur die Absicherung für Mischlinge, die außerhalb von Tempeln geboren wurden. Es setzte sich schließlich durch, dass die Emaszali sich nicht fortpflanzen sollten - abgesehen von einzelnen Linien der Aremaszali, deren weitere Existenz auf Yenort bis zum jeweiligen Erlöschen ihres Zwecks erlaubt wurde.   In den ersten Jahrtausenden nach der Übereinkunft wurde dies auf ganz Yenort vollständig eingehalten und auch um das Jahr 100.000 AZD gilt diese Regelung uneingeschränkt noch in Beliazar, mit leichter Einschränkung in Heilhem sowie kleineren gottesfürchtigen Regionen Yenorts. In der zunehmenden Zerrüttung der Welt und auch mit dem Erstarken der weltlichen Mächte gegenüber den göttlichen Mächten fand jedoch ein Umdenken statt, das von den örtlichen Priesterschaften meistens akzeptiert und höchstens umgangen wird.   Seither ist es in toleranten Gesellschaften, insbesondere auf dem Kontinent Masmiim, gestattet, dass sich vorwiegend nicht tempelgebundene Mischlinge frei vermehren dürfen. Zuweilen existieren dabei trotz aller Toleranz Einschränkungen, die die Vermehrung von Mischlingen mit bestimmten göttlichen Ursprung, etwa Azmaer, trotzdem nicht oder nur mit Billigung der Gesellschaft oder Priesterschaft zulassen. Konservative Kräfte sehen darin ein Zeichen für das Nahen des Isilaamel, weshalb es in vielen konservativen Gesellschaften auch immer noch nicht unweigerlich strafbar ist, freie Mischlinge, insbesondere solche nachfolgender Generationen, umzubringen, wenn die vorzugswürdige Entscheidung aber auch die Abgabe bei einer Priesterschaft ist.

Basic Information

Anatomie

Sehr selten werden in der ersten Generation geflügelte Mischlinge geboren, deren Flügelart sich dann nach dem Aszal richtet, von dem sie abstammen.

Biologische Eigenschaften

Bei Mischlingen der ersten Generation sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern generell geringer als bei Menschen. Insbesondere werden Vertreter beider Geschlechter gleich groß und auch die Statur unterscheidet sich oft nur marginal. Spätestens nach der dritten Generation entsprechen die Unterschiede menschlichem Standard.

Genetik und Vermehrung

Eine Fruchtbarkeit besteht gegenüber Menschen ebenso wie mit allen anderen Spezies, mit denen Menschen Nachwuchs zeugen können, ganz im Gegensatz zu den Aremaszali inklusive jeglicher Art von Aszali.   Die Schwangerschaft dauert meist geringfügig länger als bei Menschen, von zusätzlich eins bis zu vier Wochen (10-40 Tage).

Wachstumsrate & -stadien

In der ersten Generation der Emaszali kann das Wachstum verglichen mit Menschen verlangsamt sein, was sich bereits in der längeren Schwangerschaft zeigt. So dauert es bis zum Erreichen der Pubertät zuweilen ein bis zwei Jahre mehr. Dafür bleiben Mischlinge später in der Regel länger jung und zeigen erst in einem Alter von etwa 50 erste Alterungserscheinungen. Sofern es nachfolgende Generationen gibt gleicht sich deren Wachstum und Alterung immer mehr dem der Menschen an, sofern nicht erneut ein Aszal oder erstgradiger Mischling die Linie kreuzt.

Ökologie und Lebensräume

Je nach beteiligtem Aszal kann es zu unterschiedlichen Vorlieben kommen, teilweise bedingt durch körperliche Veranlagung. So sind viele Emaszali, die von einem Aszal der Bes abstammen, feuerresistent, weshalb sie warme, zuweilen auch sonnige Gebiete bevorzugen, während solche der Rakemzee häufig im Wasser atmen können und daher meist in Küstennähe zu finden sind. Emaszali, die im Dunkeln sehen können, sind derweil überdurchschnittlich oft unter der Erde zu finden.

Additional Information

Soziale Strukturen

Die Sozialstruktur unterscheidet sich teilweise erheblich und hängt davon ab, ob es sich um einen Mischling im Dienst der Priesterschaften oder um einen freien Mischling handelt - unter den freien Mischlingen zudem zusätzlich noch einmal, weshalb sie existieren.   Mischlinge im Dienste der Priesterschaften, seien es nun Tempelgeburten samt Nachkommen oder später auch Geschenke der Götter, sind gänzlich in die Struktur der jeweiligen Priesterschaft eingebunden. Sofern ihnen erlaubt wird einen Partner oder Familie zu haben, und sie ausreichend Kontakt mit der Gesellschaft außerhalb des Tempels hatten, haben sie diese für gewöhnlich, aber meistens wird die Aufopferung im Dienste des jeweiligen Gottes verlangt.   Freie Mischlinge, seien es halb freie Nachkommen der Tempelgeburten oder auch Launen der Azili, haben für gewöhnlich dieselben Strukturen wie Menschen. Dies trifft generell auf die Familie zu und - wenn sie geduldet frei leben - auch auf Bildung und Berufe.   Göttergeschenke sind dabei allerdings weniger auf Familie bedacht, sondern auf ihre Mission, wegen der sie auf Yenort geboren sind, und verfolgen diese bewusst, aber auch teils unbewusst recht zielstrebig. Ihr Beruf und ihre Bildung entspricht nahezu immer dem, was sie benötigen, um die gestellte Aufgabe sinnvoll erledigen zu können.   Abweichungen hiervon sind zudem auch unter den Götterstrafen häufig. Solange sie bei ihrer Familie leben können sind sie sehr auf ihre Familie fixiert, die sie, mit welcher hauptsächlichen Intention auch immer, verhältnismäßig gut behandeln. Hier stehen ihnen - je nach Familie selbstredend - tendenziell auch nahezu alle Bildungsmöglichkeiten offen. Wenn sie nicht oder nicht mehr bei ihrer Familie leben sind sie aus verschiedenen Gründen meist gezwungen sich anzupassen. Gründe sind etwa die Flucht in die Verborgenheit, Knechtschaft oder auch das Bestreben, den für sie weit strengeren Regeln der Gesellschaft zu genügen, um nicht doch zu einer Priesterschaft gebracht oder umgebracht zu werden. In diesen Fällen ist der Lebensstandard eher karg und und auch ihre Bildung steigt kaum über das, was ihnen in ihrer Familie beigebracht wurde oder was sie zur Erledigung der ihnen zugedachten Aufgaben benötigen. Die meist eher gering sind.   Wenn sie sich verbergen, etwa um nicht zu den Priesterschaften zu müssen, neigen alle Mischlinge zu Berufen mit wenig Menschenkontakt oder auch zu einem Leben in der Wildnis und beschränken sich sehr auf ihre Familie sowie deren Erhalt. Der Lebensstandard ist dann eher gering.

Verwendung, Produkte & Verwertung

In reicheren und toleranteren Gesellschaften, insbesondere jenen, die keine Sklaverei mehr kennen, hat hinsichtlich freien Mischlingen, die nicht von den Priesterschaften aus dem Dienst entlassen, sondern frei geboren wurden, häufig ein Umdenken angefangen. Hier werden diese freien Mischlinge häufig am Leben gelassen, ihnen dafür jedoch - teils unter Überwachung der Priesterschaften - die niederen oder entehrenden Aufgaben der Gemeinschaft aufgetragen. Umso entehrender, je schlechter der Leumund dieser Art von Mischling. Generell steigt das Ansehen von freien Mischlingen je länger die Vermischung her ist.   Besonders niedrig ist er in der Regel unter Mischlingen, die als Götterstrafen geboren wurden, insbesondere jene des Azmaer, die nicht nur als blutschuldig betrachtet werden, was generell der Fall ist, sondern denen auf Grund ihres Ursprungs auch ein schlechter Charakter sowie überbordende sexuelle Aktivität unterstellt wird. Sie und ihre Nachkommen werden häufig geradezu gewaltsam umerzogen - selbst dann noch, wenn keine sichtbaren Anzeichen der Vermischung mehr vorliegen.

Gesichtszüge

Es können verschiedenste Veränderungen eintreten, von keiner bis starker Körperbehaarung bis etwa hin zu fellbedeckten Ohren.   Insbesondere wenn es sich beim Aszal um einen Engel handelte sind die Gesichtszüge oft feingliedriger und symmetrischer.   Bei gehörnten normalen Dämonen als Vorfahren sind die Gesichtszüge regelmäßig kantiger und grober bis hin zu Knochenfortsätzen auf der Stirn.

Geographische Herkunft und Verbreitung

Emaszali sind generell auf ganz Yenort zu finden. Auf Darmera gibt es die prozentual meisten versteckten freien Mischlinge oder Mischlinge im Dienste der Priesterschaften. Auf Masmiim überwiegen die offen lebenden freien Mischlinge.

Durchschnittliche Intelligenz

Diese liegt für gewöhnlich in der ersten Generation etwas höher als die eines durchschnittlichen Menschen, um sich dann immer mehr anzugleichen.

Wahrnehmung und sensorische Fähigkeiten

In seltenen Fällen kann es in der ersten Generation zu anders geformten oder zusätzlichen Sinnesorganen kommen. Insbesondere Ohren neigen dazu, sofern der Aszal entsprechende Merkmale aufwies, was zuweilen zu einem deutlich besseren Hörvermögen führen kann. Ebenfalls bereits vorgekommen sind die Fähigkeit, im Dunkeln zu sehen, angeborene Fähigkeiten zum Spüren von Magie oder Energieströmen generell oder auch schlicht ein verbesserter Geruchssinn.

Civilization and Culture

Traditionelle Namensgebung

"Marsif, Kind der Cesis. In der Welt auch Marsif Dazes genannt."
  Traditionell, insbesondere im Dienste der Priesterschaften, haben Emaszali nur ihren Eigennamen. Zusätzlich wird die Herkunft von dem Aszal-Ahnen kenntlich gemacht, in dem sie als dessen Kind genannt werden, egal, wie lange dieser Ursprung zurück liegt. Sofern Mischlinge auch oder ausschließlich außerhalb der Priesterschaften unterwegs sind passen sie sich den Namenstraditionen des sie umgebenden Umfelds an.

Geschlechterideale

Insbesondere tempelgeborene Mischlinge machen zwischen den Pflichten von Frauen, Männern oder anderem keinen Unterschied. Freie Mischlinge passen sich ihrem Umfeld an, sind aber tendenziell offener gegenüber Abweichungen von der üblichen Geschlechterrolle.

Sprachgruppen und Dialekte

Unter Emaszali im Dienste der Priesterschaften ist Nethiler zumeist die Muttersprache. In der ersten Generation kann es sogar vorkommen, dass sie von Geburt an beherrscht wird. Für Götter und deren Dienerschaft, deren Sprache Dis ist, gilt das Gesagte entsprechend. Daneben und unter allen übrigen Mischlingen dominieren die Sprachen der jeweiligen Regionen.

Kleidungsstil

Mit Mischlingen verbunden ist die Kennzeichnung. In Darmera ist es nahezu überall Vorschrift, dass sich Mischlinge kennzeichnen. In Masmiim wurde die Kennzeichenpflicht im Jahre 99.923 AZD abgeschafft, aber auch um das Jahr 100.000 AZD kennzeichnen sich noch viele Mischlinge oder werden gekennzeichnet.   Spätestens mit der Kennzeichnung wird nicht nur ersichtlich, dass es sich um Mischlinge handelt, sondern auch, welchem Gott sie angehören und - insbesondere wichtig bei Abweichungen - welche Priesterschaft sie ihrem Schutz unterstellt hat, sofern es eine gibt. Hierfür wird das zuweilen marginal angepasste Symbol des Gottes benutzt sowie das Symbol der jeweiligen Priesterschaft. Das des Gottes bildet den Grund, das der Priesterschaft wird darüber leicht überlappend angebracht.   Die Symbole werden dabei häufig mittels Stempeldruck, seltener Stickerei auf der Kleidung getragen. Insbesondere wenn einem Mischling nicht angesehen wird, dass er ein Emaszali ist oder dieser bereits versucht hat, dem Dienst in der Priesterschaft zu entgehen, wird aber auch zum zusätzlichen Brandzeichen oder zur Tätowierung gegriffen. In bestimmten Kulturkreisen wird zur schnellen Erkennbarkeit zudem bevorzugt auf der Stirn oder den Wangen gekennzeichnet.

Verbreitete Tabus

Beinahe alle Emaszali sehen es als Tabu, sich aktiv gegen ihren Gott zu stellen. Selbst wenn sie ihrem Gott nicht direkt dienen wollen - aus Gründen der Selbstverwirklichung wegen des Einflusses der Menschen oder anderen Gründen - würden sie sich nie auf die Seite von dessen Feinden begeben und in den meisten Fällen auf dessen Seite in Auseinandersetzungen eingreifen. Auch dessen Riten zu stören käme ihnen nicht in den Sinn.

Beziehungen zu anderen Spezies

Nicht wenige Emaszali beneiden Menschen um ihre Freiheiten und sei es nur, den eigenen Gott zu wählen. Dies trifft insbesondere auf jene Mischlinge zu, die in einem Umfeld leben, in denen sie keine Wahlmöglichkeiten haben, die Menschen jedoch schon. Tempelgeborene Mischlinge betrachten sich durch ihre Geburt oft als Diener zweier Herren: Ihrem Gott und den Menschen, verkörpert durch die Priesterschaft ihres Gottes.
Inhaltsverzeichnis
 
Genetische Vorfahren
Lebenserwartung
80 Jahre
Erhaltungsstatus
Kompliziert.
Hautfarbe, Bemalung und andere Markierungen
In der 1. Generation ausnahmslos rote Augen und weiße Haare, was sich mit nachfolgenden Generationen verliert. Sehr selten weisen Mischlinge von Geburt an ein Zeichen ihres Gottes als eine Art Muttermal auf.
Geographic Distribution

Kurzzusammenfassung  
Emaszali sind eine Spezies, die in Form der Nalemaszali seit der Übereinkunft der Götter existiert. Die Hauptarten sind tempelgeborene Mischlinge, Mischlinge, die als Strafe oder Geschenk der Götter geboren sind sowie jene, die aus der Laune eines Aszal entstanden. Nur in den ersten paar Generationen haben sie Eigenschaften und Merkmale, die über die der Menschen hinaus gehen. Solange über das menschliche Maß hinausgehende Fähigkeiten und Merkmale vorhanden sind, sind Mischlinge durch abnehmend weiße Haare und rote Augen gekennzeichnet.     Sie fühlen sich ihrem Gott meist in besonderer Art und Weise verbunden, auch wenn sie ihm nicht dienen. Viele von ihnen dienen aber auch den Göttern, sei es als tempelgeborene Mischlinge oder deren Nachfahren oder als Mischlinge, die den Tempeln gebracht wurden. Es gibt einige Sonderregeln, die Mischlinge beachten sollten, wovon die allgemeingültigsten sind, dass sie ihrem jeweiligen Gott oder der Gemeinschaft dienen sollen und dass sie sich möglichst nicht vermehren sollen.

This species has multiple parents, only the first is displayed below.
All parents:

Kommentare

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25 Jan, 2022 02:15

Es hat mir Spaß gemacht, diesen Artikel zu lesen und die Überlegungen, die Sie zu einer offensichtlich sehr nuancierten Kultur/Rasse angestellt haben, aber ich freue mich auch darauf, ein wenig mehr darüber zu erfahren, wie ihre gelebte Erfahrung gesehen werden kann. Ich bin auch neugierig auf eine ausführlichere Erklärung über ihre Namensgebung und die Unterschiede zwischen den Unterarten (ich nehme an, man würde sie so nennen).   Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)