Dalt

das gutmütige Reittier

Dalts stammten ursprünglich aus den großen tropischen Dschungeln im südlichen Darmera.   Im Zeitalter der Götterkriege entdeckten einige flüchtige Menschen diese sehr genügsamen Pflanzenfresser mit einem damals durchschnittlichen Stockmaß von 1,2 Metern und einer Kopfrumpflänge von 1,9 Metern. Dort ernährten sich diese paarhufigen Säugetiere mit dem ursprünglich sehr kurzen braunen Fell mit den grünen Streifen überwiegend von Laub und Früchten. Mit den beiden bis zu 45 cm hohen Greiffühlern auf Schädelhöhe über den spitz zulaufenden Ohren befühlen sie dabei die Pflanzenteile und wählen sich die nächste Nahrung. Nur in Ausnahmefällen nutzen sie die empfindlichen Fühler auch dazu, Pflanzenteile von der Pflanze zu lösen, sondern richten sich gegebenenfalls mithilfe des Schwanzes, der auch deswegen zuweilen als fünftes Bein bezeichnet wird, auf, wodurch sie auf Grund des relativ langen Halses von bis zu 90 cm nahezu alles Erfühlte auch erreichen können. Zuweilen wurde auch schon beobachtet, dass Dalts ihnen bekannte fruchttragende Bäume mit den kräftigen Hinterbeinen anstoßen und so überreife Früchte ernten.   Mit ihren Beinen mit zwei behuften tragenden großen Zehen und zwei rudimentären hinteren Klauen erreichen Dalts Geschwindigkeiten von kurzzeitig bis zu 100 km die Stunde, im Mittel allerdings eher 30 km, mit Reiter und Gepäck 15 km. Dalts sind Herdentiere, wobei eine Herde meist von einer Dalke - einem weiblichen Dalt -, sehr selten von einem Dalter - einem männlichen Dalt - geführt wird und aus zehn bis zwanzig Tieren inklusive Jungtieren besteht. Dalts sind einander treu und nach einer fühlerunterstützten Paarung dauert die Tragezeit ein halbes Jahr ehe im Schutz der Herde ein, seltener zwei Dalti geboren werden, die mit etwa drei Jahren ausgewachsen sind. Sie werden zwischen dreißig und fünfzig Jahre alt.   Das Fleisch eines Dalt ist zwar durchaus genießbar, allerdings wurden sie nicht deshalb, sondern als Trag-, Zug- und Reittiere domestiziert. Inzwischen gibt es mehrere Hundert Arten, die an unterschiedlichste klimatische Bedingungen angepasst sind und sich ansonsten vor allem hinsichtlich Fellfarbe und Länge, Stockmaß (0,7-1,8m), Geschwindigkeit (bis zu 150 km die Stunde, 30 mit Reiter), Traglast (bis zu 300 kg) und originären Verwendungszweck unterscheiden.
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