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Auszug aus 'Der eiserne Pfad', Gebets und Geschichtenbuch der Morradin Priester

.... Und Draupnir, der Morradin war, erhob seine Axt und sprach ''Wahrlich im finstren liegt eure Zukunft! Ihr zerfleischt eure Wiegegefährten, die mit euch kamen, zerfleischt sie für ihr Leben und für ihren Ritus! Ja ihr ward aus Stein geboren, und sie aus Lehm und Sternenstaub! Doch seid ihr so verschieden!'' Beschämt war ein Teil der Zuhörenden, doch wütend ein anderer. Sie sahen nicht ihren Allvater, nur einen dahergelaufenen Prediger, der nichts vom Alltag wusste. ''Und ist kein Fleisch da so zerfleischt ihr euch gegenseitig wie die gemeinen Wölfe! Ja wahrlich ich sage euch, das dunkle in euch nistet und wuchert und eines Tages wird großes Unheil über euch kommen! Und ihr werdet in zwei gespaltet, wie ein Holzstamm durch diese Axt! Doch werdet ihr daraus lernen? Ich sage Nein! Die Grauen werden wachsen unter euch, und ihr werdet immer noch blind bleiben vor dem was ich spreche und von dem was ihr denkt ich spreche! Und die Grauen und Dunklen werden sich zusammenschließen, denn auch eure Wiegegefährten sind blind und taub und stur wie ihr! Und weiter zerreißen werdet ihr euch, auch nach der Spaltung, den die Sturheit des Steines liegt in euch! Die wütende Menge wogte und geiferte, wie ein tollwütiges Rudel. Für diese Blasphemie ja, waren sie bereits dabei zu den Waffen zu greifen. Doch ein junger Bursche hob im Klagelaut die Stimme. Den er sah, wer da vor ihm stand ''Oh Vater, oh Vater! Was können wir nur tun!'' Und Draupnir, der Morradin war, hob mitleidig seinen Blick zum Burschen. Und er hob seinen Hammer und sprach ''Spaltet nicht, schmiedet! Den das ist mein geschenk an euch! Nicht das spalten der Banden sondern das Schmieden neuer! Alte Eide, fast vergessen, fast zerbrochen, binden euch! Schmiedet sie auf ein Neues! Ändert euren Weg des Spaltens, zum Weg des Schmiedens!'' Und der Bursche sank auf die Knie und schluchzte, den er sah seine Fehler und die Fehler seiner Väter und deren Väter. Doch der Rest sah es nicht und sie stürzten sich auf Draupnir, der Morradin war. Doch Draupnir hob seine Axt und schlug die Rassenden in Zwei! Und er hob seinen Hammer und schmiedete sie wieder zusammen! Und Draupnir, der Morradin war, sprach ''Lange lange werdet ihr brauchen, bis ihr meine Worte versteht! Doch der Keim ist gesäht, das Eisen glüht vor'' Und während die Meute im Schock dalag, neu geschmiedet wie abkühlendes Eisen, kniete Draupnir vor den jungen Burschen. ''Von nun an soll dein Name Ygdal sein, das heißt der erste Schmied der Brücken! Gehe Ygdal! Gehe zu deinen Wiegegefährten! Zu denn Elfen in Ost und West! Zu denn Halblingen im Süden! Und zu denen, die wachen und Wächtern! Gehe! Und beginne die ersten Bande!'' Und Ygdar sprach ''Oh Vater! Wie soll ich es alleine tun!'' Und Draupnir, der Morradin war, lächelte ''Du bist nicht alleine. Weitere werden kommen, doch ich sage dir, in deinem Leben wirst du sie niemals einigen. Viele werden nach dir kommen! Und viele danach! Denn bis das Wasser den Steine glättet vergehen Äonen!'' Und so begann die Geschichte Ygdals, der da König werden sollte, und Ahnenvater der großen Prophetin, die die Spaltung sah.         Häufigste Auslegung des Textes: Duergar sind aus eigener Schuld erschaffen. Diese schuld kann vielseitig gedeutet werden. Evtl sind die elfen mitschuld, weil sie haben ja auch die Drow zu verantworten. Eide sind heillig und sollten nie gebrochen werden. Die Geschichte Ygdals ist die geschichte eines Weichlings der fort ging aber es doch schaffte ein großer König zu werden Das heilligste Handwerk ist das Schmieden

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Comments

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11 Jun, 2021 10:19

Ist echt gut geworden