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Strigau

Die Dämonen des Irren Fürsten gelten als weitgehend besiegt, seit Kaiser Sigismund seinen erfolgreichen Feldzug gegen das Fürstentum Strigau führte. Nur in einigen wenigen Gebieten des Lande konnten einige der teuflischen Schergen bis heute überdauern. Das Land gilt trotzdem noch lange nicht als gerettet, denn Strigau wird nach wie vor von Dämonen, Monstern und Nekromanten heimgesucht, die in der Abgeschiedenheit der dunklen Sümpfe und Wälder eine Zuflucht finden. Die befreite Hauptstadt Siebenbürgen und die Feste Silberlauf dienen als Ausgangspunkte für die Befriedung des Landes. Gebrochene Glaubensritter, kriegsmüde Veteranen und geldgierige Söldner kämpfen von dort aus gegen die Verderbnis des Landes an. Doch neben diesen übernatürlichen Bedrohungen gibt es auch viele menschliche Widersacher, die entweder raubend und mordend durch das Land ziehen oder noch immer für die unheilige Sache des Irren Fürsten kämpfen.   Die zunehmende Relevanz des Hochseehandels, das Chaos von den vergangenen Schlachten mit dem irren Fürsten und die Rivalität mit Soleillant tun der Reichsstadt Aarkem nicht gut. Der ehemals blühende Handel auf der kleinen Insel zwischen Strigau und Solléillant hat stark nachgelassen, und entsprechend viele Händler, die einst viel Geld in die Stadtkassen spülten, wandern ab. Doch langsam scheint wieder Ordnung einzukehren. Der Niedergang des irren Fürsten sorgte dafür, dass Aarkem seine Bürger halten konnte. Ob Aarkem bald wieder zu altem Glanz aufblühen wird?   Auenthal ist eine kleine Hafenstadt im Südwesten Strigaus und durch seine abgeschiedene Lage in der Bucht von Soleillant ein beliebter Anlegepunkt für kleinere Schiffe, die ihre Waren zwischen Soleillant, Keuth und Siebenbürgen handeln. Es ist ein ruhiges Leben, die Unruhen im Norden scheinen hier fern zu sein, das Leben ist einfach. Den größten Trubel bringt es, wenn einmal das Fischernetz reißt oder Tratsch und Klatsch die Runde machen. Auch hier werden die Nachrichten aus dem Bürgerkrieg aufmerksam verfolgt, viele Bürger und Bürgerinnen haben die Angst, dass auch sie irgendwann in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Das Umland der Stadt besteht, wie für das südliche Strigau typisch, aus kleineren Mooren und beginnenden, tiefen Sümpfen. Entsprechend zieht sich Auenthal an der Küste mehr in die Breite, als in die Tiefe. Die wichtigste Einrichtung der Stadt ist ohne Zweifel der Hafen, der gleichzeitig Anlegepunkt für Händler und Fischer ist.

Geographie

  Strigau ist das westlichste der Teilkönigreiche des Kaiserreichs. Es grenzt an die Herzlande, die Grenzmark und Keuth, des weiteren ist es fast vollkommen vom Grauen Meer umschlossen. Aufgrund seiner langen Küste und der geringen Tiefe des Landes herrscht in Strigau fast vollständig ein maritimes Klima. Die Sommer sind genau so wie die Winter mild und feucht, zu Schneefall kommt es eher selten und wenn dann nur im tiefen Winter.   Die Küsten von Strigau sind flach und oft wird das Land in Sturmfluten überflutet. Das Land ist karg und bietet nicht viel für die Landwirtschaft. Das Kernland von Strigau ist geprägt von sumpfigen Wäldern und Seen, in denen sich Fremde schnell verirren können und nie wieder auftauchen, im wahrsten Sinne des Wortes.  

Politisches

  Seit dem Ende des Krieges des Irren Fürsten, welcher Strigau in eine neue Dunkelheit gestürzt hat, regiert dessen jüngster Sohn Matthäus "Der Vaterlose" von Siebenbürgen das Königreich. Doch er hat eine schwierige Aufgabe. Er büßt seit seinem Regierungsantritt für Sünden seines Vaters. Nicht nur die wenigen verbliebenen Adeligen Strigaus, sondern auch die des restlichen Reiches, misstrauen ihm. Der Apfel fällt ja nicht weit vom Stamm wie man zu sagen pflegt. Doch hat sich Matthäus einen mächtigen Verbündeten und Fürsprecher im Kaiser.   Doch von der Regentschaft der Könige Siebenbürgens merkt man nicht viel in den Sümpfen, die noch immer von Ältesten und einzelnen Baronen geführt werden. Sie sind jedoch zu beschäftigt ihre Ländereien vom zerstörerischen Krieg aufzubauen.   In diesem Machtvakuum musste sich die Heilige Kirche Iluminors als eine der Parteien auftreten. Seit dem Krieg sind es nicht die Krieger des Königs die, die Straßen und Sümpfe patrouillieren, sondern die Ordenskrieger. Denn die Sümpfe sind immer noch verseucht mit den dunklen Dienern des Fürsten und seinen heraufbeschworenen Dämonen.  

Kultur

  Die Kultur von Strigau ist an den Küsten vor allem vom Handel und Fischfang geprägt. Diese Aussage trifft auch immer mehr zur Mehrzahl der Einwohner zu. Viele Menschen sind aus dem Tiefland in die Städte an die Küste geflohen, nach dem Krieg, denn die Schrecken die in den Sümpfen hausen, können auch die tapfersten Kriege nach ihren Mütter schreien lassen. Man muss aber sagen, dass sie ihr Land nicht kampflos aufgeben, immer wieder versuchen sie ihr verlorenes Land zurückzufordern.  

Wichtige Städte

    Die Bevölkerung von der Strigau zählt ungefähr 480.000 Menschen.  
  • 42.000 - Siebenbürgen
  • 21.000 Aarkem
  • 6.000 Auenthal
 

Strigauer Dialekt

  Der Strigauer Dialekt ist recht einzigartig. Es kommt, vor allem in den Hafenstädten, zu einer eifrigen Übernahme von Fremdwörtern in den normalen Sprachgebrauch. Ansonsten sind die Strigauer bekannt dafür durch die "Nes", die Nase, zu sprechen. Hier einige Wortbeispiele:  
  • Deern - Mädchen
  • Tüg - Zeug
  • Mett - Fleisch, Hackfleisch
  • Duster - Dunkel
  • Fleet - Wasserlauf, Kanal
In der Aussprache von anderen Wörtern ist noch anzumerken, dass wenn ein Wort auf einem -g endet wie bei "Burg" wird dieses -g zu einem -ch, so ensteht im Strigauer Dialekt "die Burch". Außerdem gibt es nur zwei Artikel im Strigauer Dialekt "De" stellvertretend für "Der" und "Die", sowie "Dat" anstelle von "Das".  

Charaktere aus Strigau

  Die Strigauer sind erfüllt mit Zynismus, zu groß war die Anreihung von Katastrophen in den letzten Jahrzehnten und das Land selbst scheint seinen Einwohnern nicht helfen zu wollen. Doch aus diesem Zynismus ist eine Unerschütterlichkeit entstiegen, die seines gleichen sucht. Strigauer lachen dem Tod ins Gesicht und verhöhnen ihn noch. Legendär ist der Schlachtruf der Strigauer Loyalisten "Was schon tot ist, kann nicht sterben!". Durch das harte Leben haben sie auch eine gewisse Robustheit erlangt, deshalb muss sich der Tod bei ihnen etwas mehr bemühen als bei den verweichlichten Südländern. Der Strigauer kennt nur drei Wahrheiten: Gott, Hunger und Tod.
Typ
Geopolitical, Lordship
Leader Title
Übergeordnete Organisation
Nachbarstaaten
Wichtige Mitglieder

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