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Keuth

Das Königreich von Keuth ist ein entzweites Land, seit Generationen zerrissen vom anhaltenden Erbstreit der beiden Häuser Röth und Pläu. Die niedere Bevölkerung des zerstrittenen Fürstentums ist einfach und bodenständig, während sich der Adel protzig und selbstherrlich gibt. Die Menschen wissen wo ihr Platz ist, und sie erfüllen ihre Aufgaben ohne Gemecker. Der durchschnittliche Keuther hat kaum Bildung genossen und weiß nur wenig von der Welt jenseits seiner Landesgrenzen, denn er benötigt sämtliche Kenntnisse um sich seines Erbfeindes zu erwehren.  

Geographie

  Keuth bildet den Süden des Heiligen Vestrianischen Kaiserreichs. Deshalb wird die südliche Grenze vom westlichen Fahlgebirge und seinen Ausläufern gebildet. Die Westliche Grenze wird vom Grauen Meer und den Strigauer Mooren gebildet. Die nördliche Grenze Keuths bildet der Lauf des Reichsquells und die östliche Grenze bildet der Nebenfluss, Schneestrom. In diesen Grenzen befindet sich nun Keuth, was mit Strigau und den Herzlanden die ältesten Teilkönigreiche des Kaiserreichs ausmacht.   Aufgrund dessen hat Keuth ein sehr ausgeprägtes Straßennetz, dass leider in den letzten Jahrzehnten nicht für Handel und Wirtschaft genutzt wurde, sondern für den Transport von Truppen. Leider, weil Keuth eigentlich sehr viel Potenzial hätte eine sehr gute Wirtschaft aufzubauen. Aufgrund der Berge werden Regenwolken aufgehalten und somit ist eigentlich mit Dürren nicht zu rechnen. Das Klima ist gemäßigt. Die Sommer sind warm, aber nicht heiß und die Winter kalt, aber nicht so erbarmungslos wie in Nordgard, Revanien oder der Grenzmark.   Die Landschaft prägen vor allem rollende Hügel, kleine bis mittelgroße Wälder, grüne Wiesen und goldene Felder. Keuth ist ein Land welches durch und durch vom Menschen in Besitz genommen wurde, überall findet man hier menschliche Zivilisation. Hervorzuheben ist die Weinbau-Region am Fluss Vinofall östlich von Pläusund.  

Politisches

  Keuth ist ein Königreich und wird im Sinne der Feudalherrschaft regiert, unter dem König von Keuth stehen Herzöge, Grafen, Barone, Bürger, Freie und Leibeigene. Doch die Frage die in Keuth seit mehr als einem Jahrhundert unbeantwortet scheint ist: Wer ist der König von Keuth? Denn seit einem historischen Ereignis, dass seit Anfang der Geschichtsschreibung ein Unikat bleibt, ist die Frage unbeantwortet. Im Jahre 1396 der 3. Ära kam es zu einem prekären Zwischenfall, der König von Keuth Konrad II. "der Alte" von Pläu starb im hohen Alter ohne Nachkommen und ohne Erben. Deshalb wählten die Adeligen Keuths, Gustav Konrad von Röth zum König von Keuth. Was man aber vergessen hat oder unter den Teppich kehren wollte, war der Umstand, dass die Frau von Konrad II., Agnes, schwanger war. Nur zwei Monate nach der Wahl des König gebar sie einen gesunden Sohn, den sie zu Ehren seines Vaters auch Konrad getauft hatte.   Seit dem herrscht ein Streit wer nun wirklich der wahre König von Keuth ist. Dieser Streit ist im Jahre 1503 nicht beigelegt, denn immer wieder haben die Häuser Röth und Pläu im Wechsel die Könige gestellt. Zurzeit wird jedoch Rudolf Gustav I. von Röth als König angesehen, aufgrund seiner Treue zum Kaiser und tatkräftiger Unterstützung im Krieg gegen den Irren Fürsten. Seinem Rivale Konrad (IV.) wird die Königswürde aufgrund seiner Tatenlosigkeit im Krieg abgesprochen.   Aufgrund der Streitereien haben sich die restlichen Adeligen sich ein gutes Stück vom Kuchen der Macht in Keuth zugesichert. Mit wechselnden Loyalitäten den Königen gegenüber haben sie sich mithilfe von Privilegien fast schon unabhängig gemacht.  

Kultur

  Keuth ist aufgrund seiner Nähe zu Soléillant ziemlich vom Nachbarstaat beeinflusst worden, wenn es zum Beispiel um Mode, Sprache und Etikette geht. Dies gilt eher beim Adel und den Bürgern. Die Keuther Landbevölkerung ist wenn man es sagen kann "vom Zahn der Zeit" unberührt geblieben. Die fromme Bevölkerung glaubt wie eh und je an Iluminor mit der kleinen aber feinen Ausnahme, dass man sich auch an alte Weiber und Druiden wendet um sich beraten zu lassen. In schwierigen und unberechenbaren Zeiten verlässt man sich lieber auf Altes und Bewährtes.  

Wichtige Städte

  Die geschätzte Einwohnerzahl in Keuth beträgt 580.000 Menschen.  
  • 27.000 Pläusund
  • 21.000 Röthpichl (Derzeitige Hauptstadt)
  • 14.000 Weinau
  • 9.500 Eisendorf
 

Keuther Dialekt

  Der Keuther Dialekt ist geprägt vom Soléy, aufgrund dessen besitzt er sehr viele Lehnwörter aus dem Nachbarland. Hier ein paar Beispiele:  
  • Portmonee- Geldbeutel
  • Moneten - Münzen
  • Château - Schloss
  • Chic/Chique - Schön/ In Mode
  • Bon - Gut
 

Ein Charakter aus Keuth

  Ein Charakter aus Keuth zeigt sich sehr gerne bodenständig und oft sind sie das auch. Der Nähe Soléillants hat aber in den Bewohnern von Keuth den Geschmack nach etwas mehr gegeben. Der Zwist zwischen Pläu und Röth hat schon vielen Familien zu viele Söhne genommen, so haben sich die Keuther sich vielleicht mehr als die anderen Königreiche des Kaiserreichs darauf spezialisiert in den kleinen, ruhigen Momenten, das Leben in vollsten Zügen zu genießen. Dies tun sie nicht wie die fremdländischen Soléyer mit Pomp und Chique, sondern mit ruhiger Gelassenheit. Genüssliche Züge an der Tabakpfeife am Abend, eine ausgelassen Bierrunde unter Freunden.   Doch ein Charakter aus Keuth ist auch sehr abergläubisch und oft sucht er rat bei "Weisen" Männern und Frauen, sei es die Kirche oder Einsiedler und Druiden in der Wildnis.
Typ
Geopolitical, Kingdom
Leader Title
Übergeordnete Organisation
Nachbarstaaten

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