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Helyrien

"Ein Adler mit gebrochenen Flügeln..Niemand kämpft für eine verlorene Sache - So lasst uns hinfort ziehen, dorthin, wo der Samen des Geistes noch Früchte trägt!"
  • Tydius von Archimen, Zitiert nach seiner Rede vor der Versammlung der großen Bibliothek von Abydonopel
  • Zusammenfassung "Der helyrische Adler fliegt so frei wie nie, nur die Richtung ist die falsche\", heißt ein spöttisches Sprichwort im einstig so prunkvollen helyrischen Imperium."   Und es könnte kaum zutreffender sein.   Seit dem Krieg der zahllosen tränen folgten Jahrhunderte der Korruption, des Nepotismus und der Ablehnung alles neuen im Gedanken der unsterblichen Überlegenheit, die das einstig die gesamte Küste des blauen Meeres umfassende Imperium stärker in die Knie gezwungen, als jeder Gegner von außerhalb.   Und von denen gibt es reichliche - Im Süden ringt das Kalifat den Helyrern alle paar Jahre wichtige Städte entlang der Küste ab, im Osten schützt nur noch ein brüchiger Wall aus angesiedelten Revaniern und Imperialen selbst den Kern des Reiches vor der immer wieder anstürmenden Silbernen Horde, die Mensch, Tier und alles, was sie sonst in die Finger bekommen kann plündert.   Die Einwohner Helyriens, die schon lange keinen Schutz mehr unter den schützenden Schwingen des Adlers genießen, treibt es in aller Herren Länder - Nur weg von dem zerfallenden Korpus eines Reiches, dass seinen Zenit schon zu lange überschritten hat.   In Basiläa, der einst größten, prächtigsten, und mächtigsten Stadt Vestrias, will man davon aber nichts wissen - Bis die schreckliche Lage an den Grenzen des Reiches durch den überlasteten Apparat der Bürokratie zum Imperator vordringt hat sich die Realität dort schon wieder verschlimmert.   Und wer dieser Imperator, diese unbegreifliche Lichtgestalt in Purpur eigentlich ist, darüber streiten sich die Geister - Nicht weniger als ein halbes Dutzend Mitglieder des kaiserlichen Hauses streiten sich in jedem Moment um die Herrschaft kaiserlicher Macht, die es so nur noch in Titeln und Riten gibt. Da die Hauptstadt und ein Großteil der Ländereien im Jahre 1550 von ihm gehalten werden, gilt Imperator Basiläus VI. als Herrscher des Reiches.   Es muss nicht erwähnt werden, wie schwer die Bürgerkriege und abwandernden Männer und Frauen in Mitleidenschaft nehmen.   Im helyrischen Imperium gibt es keine Hoffnung mehr für den Einzelnen - Die Steuern in Gold und Korn sind zu hoch für den einfachen Mann, der Adel tot oder in Ränkespiele um die Ländereien verwickelt, die nach dem sicheren Zusammenbruch des Imperiums übrig bleiben werden. Niemand bietet Schutz vor den Soldaten des Kalifats oder den plündernden Reitern aus dem Osten.   Helyrien stirbt - Und es stirbt mit jedem Handwerker, Soldaten oder Gelehrten, der seiner Heimat auf ewig den Rücken kehrt.  

    Das "Helyrische Erbe"

      Es heißt zwar, dass in Helyrien nichts gutes geschieht, doch zumindest kommt gutes von dort. Viele der helyrischen Gelehrten und Künstler sind, trotz der langen Stagnation des Reiches, ihren westlichen Gegenspielern immer noch weit überlegen.   So flüchten beispielsweise viele führende Köpfe der Astronomie, Philosophie, Metallurgie, Agrikultur und des Militärwesens mit allen Schriften, die sie an sich bringen können, immer wieder dorthin, wo sie ihre Arbeit fortführen können. Besonders Castella profitiert als direkter Nachbar von diesem Zustrom - Die helyrische Kunst des Denkens, Kultur und Sprache findet hier eine neue Heimat. Die Universität von Abydonopel, einst ein Quell der Erkenntnis und Vernunft, die größte Universität der alten Welt, ist inzwischen nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie wurde durch die Umbrüche zum Sinnbild für den Tod der Wissenschaften in ihrer Heimat.   Auch kulturelle Artefakte des einstigen Imperiums werden geschätzt und gehandelt, beispielsweise Töpfe mit dem verheerenden "Helyrischen Feuer", religiöse Kunstgegenstände oder Kunstwerke, besonders die der Bildhauerei und Gemälde.   Helyrien wird, man ist sich sicher, im Chaos versinken. Doch das kulturelle Erbe des Imperiums trägt bereits anderer Orts seine zarten Blüten.    

    Politisches

      Helyrien ist, auf dem gesamten Kontinent, nicht sehr beliebt. Die verschiedenen Beziehungen mit den unterschiedlichen Staaten fallen mager aus. Helyrien blickt auf jede andere Nation mit einer gewissen Selbstgefälligkeit herab, gilt aber weithin als "Adler ohne Klauen" - Nichts, was Helyrien zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufbringen kann bringt auch nur einen Hauch von Legitimität mit sich.   Helyrien und das Heilige Vestrianische Kaiserreich   Helyrien und das Kaiserreich liegen weit, weit auseinander - Der einzige Kaiser der, die neue Autorität des neuen heiligen Kaisers Vestrias jemals akzeptiert hat war Basil IV., dieser war aber gewisser Maßen gezwungen dies nach dem Krieg der Zahllosen Tränen zu akzeptieren. Seine Nachfolger haben die Legitimität des Kaisers im Norden aber seit jeher abgesprochen, denn die Kaiser regieren immer noch in Basiläa und Helyrien ist immer noch nicht gefallen. So haben sich seit dem keine diplomatischen Beziehung zum Kaiser in Kronburg entwickelt.   Doch die Bürger Helyriens sehen im fernen Kaiserreich als eine Art Erlösung vom Leid in Helyrien an. Ein Kaiserreich welches den Schutz den es verspricht auch bietet. Doch die Überfahrt wagen nur wenige und vor allem die, die es sich leisten können. Helyrische Gelehrte und Handwerker sind jedoch sehr begehrt, sie sollen noch alte aber noch fortschrittliche Kunstgriffe und Wissen besitzen.       Helyrien und das Al-Afar   Die beiden Reiche schüren einen offenen Hass gegeneinander - Das Kalifat nährt sich an dem Boden der Helyrer, ringt ihnen eine Meile Land nach der nächsten in endlosen Kämpfen ab, für die der helyrische Imperator langsam weder die Männer, noch die Gelder aufbringen kann.     Helyrien und die Silberne Horde   Die Silberne Horde ist die Geißel der Helyrer, ohne Kultur, Städte und Moral plündern sie alles, was nicht ihres ist. Ihren wendigen Reitern haben die schwerfälligen Truppen Helyriens nichts entgegenzusetzen, und nur befestigte Städte bieten Schutz gegen die Wilden. Helyrer werden von ihnen versklavt oder gleich getötet, jeder Versuch mit ihnen zu verhandeln oder sie auf andere Reiche abzulenken schlug fehl. Besonders ehrkränkend war der [note:2305018], bei dem die Wilden sich tatsächlich dazu herabließen zu schreiben - Und den helyrischen Kaiser damit lächerlich machten.     Helyrien und Solleilant   Helyrien und Solleilant stehen sich nicht sehr freundschaftlich gegenüber. Während die helyrische Oberschicht die Solleilantische, wie so viele andere, als Emporkömmlinge sehen, begegnet man dem herablassenden Verhalten des Imperiums inzwischen mehr mit genervter Abneigung und Desinteresse als wirklicher Ernsthaftigkeit. Der neuerdings erhobene Anspruch auf die Kaiserwürde hat noch ein weiteren Tiefpunkt in den Beziehungen geschaffen.       Helyrien und Castella   Die Beziehungen mit Castella gleichen denen mit Solleilant - Eine kühle Indifferenz gegenüber der Geschehnisse im jeweils anderen Land. Auch die Castellaner werden als Emporkömmlinge gesehen, die auf rechtmäßigen Gebiet des Imperiums siedeln, und sich zumindest als Vasallenstaat unterwerfen zu haben - Eine leere Forderung, die bis heute nie erfüllt wurde.   Castella profitiert allerdings von zahlreichen helyrischen Flüchtlingen, die das Imperium auf der Suche nach Schutz verlassen - Nur zu gern nimmt die wachsende Nation diese klugen Köpfe und fähigen Hände auf.   Es muss nicht erwähnt werden, dass auch das als Beleidigung gegenüber Helyrien aufgefasst wird
    Typ
    Geopolitical, Empire

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