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Grenzmark

Die Menschen der Grenzmark sind genau so rau wie die unerschlossenen Berge, dichten Wälder und reißenden Flüsse ihrer Heimat. Die vielen Gefechte gegen Nordgarder und Revanier sowie der jüngste Krieg gegen den Irren Fürsten haben die Bewohner der Grenzmark auf eine harte Probe gestellt. Es gibt niemanden der hier nicht etwas Schreckliches erlebt oder etwas verloren hat, was ihm einst lieb und teuer war. Doch alle diese Nöte und Entbehrungen haben die Grenzmarker nur noch zäher gemacht und enger zusammengeschweißt. Sie haben niemals Mut noch Hoffnung verloren und tragen zu recht den stolzen Titel der "Bewahrer des Reichs". Die Grenzmarker halten unnachgiebig an ihren alten Traditionen fest und pflegen sogar einen altertümlichen Dialekt. Von den südlichen Fürstentümern werden die derben Grenzmarker oft nur milde belächelt, doch insgeheim schätzt man ihre Gastfreundschaft und ihr gradliniges Wesen, das vor keiner Herausforderung zurückschreckt. Besonders eigentümlich erscheint jedoch der Umstand, dass die Grenzmarker große Argwohn gegen übernatürliche Wesen wie Feen und Naturgeistern hegen, diese aber in den entlegenen Winkeln des Landes dennoch ehrfürchtig verehren, da sie in ihnen die Hüter des Landes sehen. In den zivilisierteren Gebieten der Grenzmark zeigen sich die Menschen ausgesprochen gottesfürchtig, und ihre gottgefällige Aufrichtigkeit gilt weithin als eine Tugend. Ermutigt vom heiligen Licht zeigen sie sich zäh und ausdauernd und stellen sich jeder Bedrohung mit voller Entschlossenheit entgegen.      

Geographie

    Die Grenzmark bildet das nördlichste Königreich des Kaiserreiches und ist wie man es erwarten würde, dass kälteste der Länder. Die Winter sind hart und die Sommer mild, doch hat sich die Natur sich daran angepasst. Im Süden am Rande der Nostrianischen Berge erhascht die Grenzmark noch etwas von der Heide. Doch die Grenzmark ist eher für sein karges Land und den weitläufigen Wäldern bekannt.   Die Grenzen werden hauptsächlich durch Flüsse bestimmt; zu Strigau ist es der Reichsquell, zu Carinth die Aule, zu den Herzlanden es die vom Reichsquell umschlossenen Nostrianischen Berge, zu Nordgard ist es der Fjell und zu Revanien die Graniza.   Die Stadt Arglow gilt als letzte größere Stadt mitten in den kalten Weite des Nordens. Den Großteil der Bevölkerung bilden Bauern, artenreiche Tannen- und Fichtenwälder kündigen die beginnende, ungezähmte Wildnis an. Arglow stellt, trotz vergleichsweise weniger Bewohner, für viele Bewohner der umliegenden Dörfer die größte Stadt da, die sie jemals gesehen haben - Für seltene Besucher ist es hingegen, soweit ab der kaiserlichen Straßen, das Ende der Zivilisation.   Im wilderen Norden des Kaiserreiches findet sich die Grenzstadt Kalkburg, die wie so viele andere um eine befestigte Burg herum anwuchs. Das Leben am Ende der kaiserlichen Straßen gilt gemeinhin als ruhig, einige Besucher kommen in die den Großteil des Jahres über verschneite Stadt, die von der Jagd und dem Getreideanbau lebt. Oft wird Kalkburg allerdings Opfer von plündernden nordischen Stämmen, nicht zuletzt deswegen hat das königliche Heer Niederlassungen eingerichtet, um der Stadt schneller zur Hilfe zu eilen. Immer wieder kommt es zusätzlich zu religiösen Spannungen zwischen den ursprünglich heimischen Nords und Anhängern der Kirche Iluminors. Ab und an fließt dabei Blut - Wie so oft im hohen, kalten Norden.  

Politisches

  Der König der Grenzmark wird auch König der Mark genannt und zurzeit ist es Jan Erik von Pölitz, dessen Familie schon seit Beginn der Grenzmark regiert hat. Die Grenzmark an sich wird eher dezentral regiert, das wichtigste ist das jeder Adelige, Bürger und Frei seiner Steuer- und Wehrpflicht nachkommt. Vor allem letzteres ist ein Teil des Erbes der Grenzmark. Deshalb ist der Anteil der Freisassen in der Grenzmark überdurchschnittlich hoch, denn wie sonst solle man neue Siedler anwerben und ihnen keine Freiheit versprechen? Diese Freiheit kommt aber mit dem Preis sich diese Freiheit auch zu erwehren.   So sind viele der Gehöfte in Gemeinden eingeteilt, die gleichzeitig einen Militärverband darstellt. Die männlichen Bewohner sind dazu angehalten ein Pferd und eine Lanze oder Speer zu führen, um im Verteidigungsfall sofort bereit zu sein. Diese Verbände werden auch eher spöttisch als "Ritter der Mark" bezeichnet, doch sind sie die wichtige erste Linie der Verteidigung sollte Revanien oder vor allem Nordgard einen Einfall ins Reich versuchen.  

Kultur

  Die Grenzmark ist kulturell durchmischt, viele haben noch nordisches Blut in sich und viele Bräuche und Traditionen Nordgards finden sich wieder. Doch die Grenzmarker empfinden keine Liebe zur Sippe über dem Fjell, denn für sie sind die Nordgarder nichts mehr als blutrünstige Barbaren, die alle Jahre wieder in ihr Land einfallen. Dennoch wird am Tag des Sieges, der auf den gleichen Tag wie der Midsomardag fällt, um einen Maibaum getanzt. Genau so haben sie auch eine Vorliebe für den Met und gutes fettiges Essen. Viele tragen noch nordische Familiennamen wie: Olafsson, Ragnarson und ähnliches. Der größte Unterschied liegt im Glauben. Die Grenzmarker sind stolze Söhne und Töchter der Kirche und dieses Merkmal reiben sie jedem unter die Nase, wer die Dreistigkeit hat sie als Nords zu beschimpfen.   Auch der Revanische Einfluss ist nicht zu unterschätzen, vor allem zeigt er sich in der östlichen Grenzmark. Die Grenze zwischen Revanien und dem Kaiserreich ist umkämpft, doch die Scharmützel werden nicht durch die Zivilbevölkerung getragen, sondern von militärischen Einheiten, die eine eher "zivilisierte" Art des Schlagabtausches pflegen. So kommt es noch heute zur Vermischung beider Kulturen auf freiwilliger Basis. Dieser Austausch lässt sich vor allem in Sprache, Tracht und Wesen sehen. Genau so wie die Revanier haben sich die Grenzmarker von der gesitteten und choreographierten Art des Feierns des Südens verabschiedet. Feiern sind da um Spaß zu haben, sich vom grauen Alltag abzulenken und nicht irgendeiner Etikette zu fröhnen.   Auch wenn der Einfluss Nordgards und Revaniens in der Grenzmark zu spüren ist, sehen sich die Grenzmarker als Kaiserliche an. Dieses Gebiet wurde vom Kaiserreich erobert und vom Kaiserreich erschlossen.  

WICHTIGE STÄDTE UND GESCHÄTZTE EINWOHNERZAHLEN

  Die Bevölkerung von der Grenzmark zählt ungefähr 420.000 Menschen.  
  • 35.000 - Arglow
  • 12.000 - Kalkburg
  • 8.000 - Drachenfels
 

Grenzmarker Dialekt

  Der Grenzmarker Dialekt ist vor allem geprägt von dem alten Revanischem und dem Nordischen, hier eine Auswahl:  
  • Penundsen - Geld/Münzen
  • Für Faan - Zur Hölle nochmal
  • Dalli Dalli - weiter/schneller 
  • Wacker - mutig, redlich
  • Nuggen - jmd. einen schubs geben etwas zu tun.

Spielercharaktere aus Grenzmark

  Ein Charakter aus der Grenzmark ist rau, aber herzlich. Die vielen Schlachten zeichnen sie doch spielt Respekt und die Freude an den kleinen Dingen im Leben vor allem hier eine große Rolle. Auch Gastfreundschaft hat hier einen hohen Stellenwert, dabei ist egal ob ein Landstreicher oder der Kaiser höchst selbst zu Gast ist. Jeder wird mit großem Respekt und mit viel Herzlichkeit behandelt. Im Gegensatz dazu will man einen Grenzmarker auch nicht ausnutzen, denn diese Gestalten wissen sich zu wehren. Vorallem Fäuste und Hämmer werden sich einem hier schnell entgegenstellen.
Typ
Geopolitical, County / March
Leader Title
Übergeordnete Organisation
Nachbarstaaten
Wichtige Mitglieder

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