Luminos

Die Luminos ist das Flaggschiff und zugleich das operative Hauptquartier der SIN-Streitkräfte. Seit dem Frederikson-Vorfall hat es deutlich an Bedeutung gewonnen.
Geben sie bitte durch, dass wir die Luminos in 10 Standardtagen in den Obrit über Kajalar einschwenken. Dann werden wir mal sehen, ob die Streitigkeiten über die Schürfrechte anhalten...
— Admiral Kaizu
 

Flaggschiff der SIN

Gemäß dem Konzil von Monar ist die SIN zur Neutralität verpflichtet. Ein Standort auf Novis schien diesem Neutralitätsprinzip entgegenzustehen, weshalb die SIN-Führung entschied, ein nicht festes Hauptquartier auf "neutralem Boden" zu errichten. Zunächst war die Luminos nicht mehr als eine kleine Raumstation im Orbit um Novis, von der aus die Truppen kommandiert wurden. Schon bald erforderten die wachsenden Kapazitäten der SIN einen höheren Bedarf an Personal und Technologie, sodass die Luminos zum ersten Mal ausgebaut wurde.   Spätere interplanetare Konflikte erforderten eine schnellere Kommunikation. Da über längere Distanzen aufgrund der Obergrenze der Lichtgeschwindigkeit keine schnellere Kommunikation möglich war, entschied die SIN-Führung, dass die Luminos eine höhere Mobilität erhalten sollte. 289 NS wurde sie daher zu ihrer heutigen Form ausgebaut. Spätere Aufrüstungen fanden zwar statt, betrafen jedoch nur interne System und nicht die generelle Form.   Die Luminos ist weder das kampferprobteste noch das schlagkräftigste Schiff der SIN. Sie ist dazu ausgelegt, den Führungsstäben der Streitkräfte und der Flotte einen dauerhaften Aufenthalt zu ermöglichen und eine, wenngleich zeitlich befristete, Heimat zu bieten. Sie ist für ihre Größe ein äußerst wendiges Schiff, dass sich normalerweise außerhalb von Konfliktzonen hält und unterstützend die Truppen vor Ort kommandiert.
 

Aufbau

Mit einer Länge von 344 m, einer Breite von 247 m und einer Höhe von 51 mist die Luminos ein mittelgroßes Raumfahrzeug. Der Kern des Schiffs ist der aus der ursprünglichen Raumbasis bestehende Ring (1), der im Schiff zentral angeordnet ist. Über Motoren kann der Ring in Rotation versetzt werden, um zumindest eine geringe Gravitation von bis zu 0.3 g zu simulieren. Der Ring wurde später um eine externe Einheit erweitert, die über einen Zugangsschlitz erreicht werden kann. Für den Übergang von der Ringsektion zum Hauptrumpf oder zurückstehen der Besatzung spezielle Rotationsschleusen zur Verfügung.   Das Schiff ist mit zwei primären und zwei sekundären Fusionstriebwerken (2) ausgestattet, die eine Beschleunigung von bis zu 4.5 g ermöglichen. Auch wenn eine derartig hohe Belastung bisher nicht notwendig war, könnte die Luminos damit im Extremfall schnell in eine Konfliktzone hinein oder aus einer Konfliktzone hinaus manövrieren.   Zwar ist die Luminos nicht das schlagkräftigste Schiff der SIN-Flotte. Aber ihre 12 doppelläufigen Railguns (3) und der 4x4000 mm schnellladende Torpedowerfer (4) sorgen für eine ernst zu nehmende Feuerkraft. Die internen Systeme werden durch eine experimentelle ablative Panzerung geschützt, die zumindest den meisten Geschützkalibern standhalten kann.
Zur Verteidigung im Nahkampf und für diverse repräsentative Funktionen verfügt die Luminos über 8 Elite-Mektons, die Ehrengarde, die über jeweils eine eigene Katapultstartröhre (6) binnen wenigen Minuten einsatzbereit sind. Die Kommunikation des Schiffs wird über eine der fortschrittlichsten Sensoranlagen (5) des gesamten Systems verarbeitet, um auch die abgelegensten Einheiten noch empfangen zu können.   Für die Besatzung stehen insgesamt 22.500 qm Lebensraum zur Verfügung. Darin umfasst sind die Quartiere, Büros und Besprechungsräume sowie Einrichtungen zur Erholung, wie beispielsweise ein VR-Zentrum, einige thematisch orientierte Kantinen sowie diverse Sportanlagen.
   
 

Besatzung

 
Admiral Anayu Kaizu
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General Varid Leufon
 
An Bord der Luminos befindet sich neben der Kernbesatzung unter Admiral Anayu Kaizu der Befehlsstab der Streitkräfte, der von General Varid Leufon kommandiert wird. Obschon der General gemäß dem Protokoll keine Befehlsgewalt über die Luminos, oder irgend eines der Schiffe der SIN, hat, stimmen sich Admiralität und Generalstab in der Regel gut miteinander ab. In der Vergangenheit kam es vor, dass die SIN-Führung sich uneins war, was eine sehr schwache politische Position der SIN zur Folge hatte.   Die übrige Besatzung besteht aus sehr fähigen Flottenoffizieren, die einen strengen Auswahlprozess über sich ergehen lassen mussten, um eine der begehrten Positionen an Bord der Luminos zu ergattern. Unter den Besatzungsmitglieder sind Strategen, Ingenieurinnen, medizinisches Personal, Mechaniker und Nachrichtentechnikerinnen, aber auch Unterstützungspersonal wie Köche, Servicekräfte und Assistenten.
 
 

Ehrengarde

 
 
An Bord der Luminos ist regelmäßig die Ehrengarde des Generalstabs stationiert. Diese aus insgesamt zwei Lanzen zu je vier Mektons bestehende Verteidigungseinheit ist als letzte Verteidigungslinie für den Schutz der SIN-Führung zuständig. Die Ehrengarde-Mektons zählen zu den modernsten Maschinen des Systems. Sie werden regelmäßig mit neuester Technologie nachgerüstet, wobei die Teile unter großem Aufwand manuell als Einzelstücke gefertigt werden.   Die Piloten der Ehrengarde, 16 an der Zahl, sowie ihr technisches Unterstützungspersonal sind abwechselnd im Bereitschaftsdienst. Einzelne Mektons sind selbst für die Sensoranlage der Luminos in den Weiten des Weltalls schwer zu detektieren, von kleineren Projektilen ganz zu schweigen. Davon einmal abgesehen rechnet die SIN-Führung damit, dass jederzeit ein Dämonen aus dem Hyperraum auftauchen kann.   Über acht spezielle Katapultstartröhren kann die Ehrengarde im Notfall innerhalb von wenigen Minuten in den Einsatz geschickt werden. Bisher wurde ein solcher Alarm nicht ausgelöst. Dennoch werden regelmäßig Manöver abgehalten, um einen solchen Überraschungsangriff zu proben.
 
Ich würde gerne mal sehen, wie sich diese Babies gegen einen Dämon schlagen.
— Ein Mekton-Pilot im Hangar der Ehrengarde

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