Manther

In diesen Tagen schreiben wir die Geschichte des Jahres 1672 nach der Ankunft der Pilger

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Unruhe erwuchs. Revolution geschah. Die Alte Ordnung überdauerte.
   

Die Welt ist der alten Herrschaft Müde. Die Gelehrten und Philosophen sagten das Altertum würde im Getöse der Motoren sterben. Doch so kam es nicht. Noch stehts klammert Es sich mit seinen alten, verrottenden Fingern an ihren Thron und regiert über diese Welt. Einer Welt voller Fortschritt in der Sie so fremd wirkt. Wo prächtige Städte im Rauch und Getöse von Motoren ertrinken, der industiellen Hunger fruchtbare Felder nach seiner schwarzen und roten Leibspeise zergräbt und grüne Flure mit den bleichen und stählernen Gebeinen des Krieges übersäht werden. Über diese nicht zu ihr gehörende Welt erstreckt sich ihr Schatten, gleichwohl sich selbst erdrückend durch die eigenen Last, die Sie schon lange nichtmehr in der Lage ist selbst zu stützen. So bleibt es zu erwarten ob das prophezeite Ende nun schleichend oder vom Schwerte kommen wird.

Und während die Vergangenheit mit der Moderne um ihren Platz in der Welt ringt, regt sie das Vergessene, erwachend aus seinem Schlafe. Abseits der großen Akademien strömen Schüler zu den alten Künsten in ungesehenen Scharen. Landläufer und Schatzsucher finden vergessen Schätze seit Jahrhunderten verloren. Und machtvolle Orte offenbaren sich der Welt. Doch auch die Schatten sind erstarkt: die Plage, Geister und Verfluchte kehren zurück wo sie bereinigt galten. Die Welt regt sich und kündigt einen Umsturz ganz anderer Art an.