Wüstenechsen

Sie sehen etwas furchterregend aus, aber solange man sie in Ruhe lässt, tun sie nichts.
— Ein Xechon-Ältester
Das Volk der Wüstenechsen ist eine intelligente Spezies, die in der Morgenrotwüste zu finden ist.

Basic Information

Anatomie

Im Vergleich zu den Drachenblütigen, mit denen Auswärtige sie manchmal verwechseln, sind die Wüstenechsen schmaler und weniger wuchtig. Außerdem ist ihre Varianz geringer. Statt einer ganzen Palette verschiedener Farben sind die Wüstenechsen immer in Braun- und Rottönen gefärbt.

Biologische Eigenschaften

Wüstenechsen sind wechselwarm. Das bedeutet, dass sie nur tagsüber aktiv sein können und in der Abenddämmerung zunehmend träge werden. Das bringt es auch mit sich, dass sie sich nachts gut verbergen müssen, da sie dann besonders verletzlich sind.

Ihre scharfen, harten Krallen machen Wüstenechsen nicht nur zu guten Kämpfern. Sie erlauben es ihnen auch, sich schnell in den Wstensand einzugraben und sich dort etwa mit Schrittgeschwindigkeit fortzubewegen.

Genetik und Vermehrung

Wüstenechsen gehören zu den wenigen intelligenten Spezies von Kjeru, die Eier legen. Sie vergraben diese zum Ausbrüten wenige Zentimeter unter dem Sand, sodass sie nicht gebraten werden, aber warm bleiben.

Wachstumsrate & -stadien

Wüstenechsen wachsen relativ langsam heran und erreichen ihre volle Körpergröße erst im Alter von etwa 30 Jahren.

Ernährung und Gewohnheiten

Wüstenechsen sind vollständig carnivor, ernähren sich also ausschließlich von Fleisch. Da sie wechselwarm sind, benötigen sie aber deutlich weniger Nahrung als zum Beispiel Menschen. Sie essen nur etwa einmal die Woche, in Notzeiten sogar deutlich seltener. Dafür können sie mehr als doppelt so viel zu sich nehmen wie zum Beispiel ein Mensch des gleichen Gewichts.

Additional Information

Soziale Strukturen

Wüstenechsen leben in einer einfachen matriarchalischen Hierarchie, bei der das älteste Weibchen die Geschicke eines Stamms lenkt.

Um Nahrungsknappheit und -konkurrenz vorzubeugen, leben Wüstenechsen in kleinen Siedlungen, die mindestens eine halbe Tagesreise voneinander entfernt sind.

Geographische Herkunft und Verbreitung

Wüstenechsen sind ausschließlich in der Morgenrotwüste anzutreffen.

Wahrnehmung und sensorische Fähigkeiten

Wüstenechsen verfügen nicht über Dunkelsicht, da sie als wechselwarme Wesen notwendigerweise tagaktiv sind. Dafür besitzen sie einen augeprägten Sinn für Erschütterungen, die sie selbst durch den Sand gut lokalisieren können.

Symbiotische und Parasitäre Organismen

Für längere Reisen durch die Morgenrotwüste halten sich einige Stämme von Wüstenechsen gleichwarme Tiere, an denen sie sich in der Nacht wärmen können. Das erlaubt ihnen, auch nachts einigermaßen kampfbereit zu bleiben. Das häufigste Beispiel für solche Begleittiere sind Kamele.
Bilder erstellt von Phil mittels Hero Forge
Lebenserwartung
150 Jahre
Durchschnittliche Größe
1,60 m
Durchschnittliches Gewicht
80 kg
Durchschnittlicher Körperbau
Wüstenechsen sind recht dünn gebaut, was ihnen das Graben im Sand erleichtert.
Hautfarbe, Bemalung und andere Markierungen
Wüstenechsen sind zweifarbig. Der Großteil ihres Körpers ist von feinen braun glänzenden Schuppen bedeckt, doch dazu kommen größere Schuppenplatten in rötlich-metallener Farbe auf der Brust, über und unter den Augen sowie an Handrücken und Fußoberseiten.
Geographic Distribution

Kommentare

Please Login in order to comment!