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Chris @Cortis


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Astartes-Servorüstung

Das allgemeine Bild der Bevölkerung von Space Marines handelt von mächtigen Kriegern in beeindruckenden Rüstungen aus Ceramitplatten mit dem stolzen, doppelköpfigen Adler auf der Brust. Diese auch "Adlerrüstung" genannte Servorüstung ist zwar die derzeit verbreitetste, aber nur eine von acht unterschiedlichen Typen, die im Lauf der Jahrtausende Verwendung fanden. Die jüngeren Typen finden in unterschiedlichem Maß bei den einzelnen Orden des Adeptus Astartes Verwendung und können daher auch von Deathwatch-Spacemarines getragen werden. Funktionsfähige Exemplare älterer Typen sind extrem selten und werden als wertvolles Bindeglied zur glorreichen Vergangenheit der Space Marines gesehen. Sie sind Ehrenwachen vorbehalten, oder werden von hohen Offizieren als Amtsinsignien getragen. Wenn man die einzelnen Typen betrachtet, stellt man fest, dass je höher der Typ der Servorüstung, desto ausgereifter ihr technischer Standard ist. Dies liegt keineswegs an wissenschaftlichem Fortschritt oder kreativen Erfindungsgeist, vielmehr wurden die Entwicklungen durch die stückweise Wiederentdeckung von Materialien und Wissen aus dem Dunklen Zeitalter der Technologie ausgelöst, hauptsächlich während des Großen Kreuzzugs des Imperators zur Wiedereroberung der Galaxis.  

Allgemeine Regeln für Servorüstungen

Folgende Regeln gelten bedingt für Servorüstungen. Die Typ VII-Adlerrüstung symbolisiert das Standardmodell und verfügt daher über alle hier beschriebenen Regeln. Die anderen Typen von Servorüstungen haben entsprechende Sonderregeln vermerkt und weichen teilweise oder gar vollständig von den hier genannten Regeln ab und verfügen über modifizierte Werte.  

Ceramitpanzerung

Die Grundelemente einer Servorüstung sind Panzerplatten aus Ceramit. Durch ihre wabenartige Struktur absorbieren sie einen Großteil der Energie eines Treffers und schützen dadurch das darunter liegende Gewebe. Diese extrem verhärtete Ceramitpanzerung verleiht dem Astartes RP an den entsprechenden Trefferzonen, welche bei den jeweiligen Typ-Rüstungen aufgelistet sind. Der Torso ist dabei meist am stärksten gepanzert, während Helme und Gliedmaßen über geringere Panzerung verfügen, zwecks entsprechender Beweglichkeit.  

Erhöhte Stärke

Unter der Panzerung liegen Kraftverstärker, die mittels dicker Energiekabel aus dem Rückentornister mit Energie versorgt werden. Durch diese Servomotoren erhält der Ordensbruder einen Bonus auf seine ST. Die Auswirkungen dieser erhöhten Stärke auf den STB kommen nach den Auswirkungen für Übernatürliche Stärke zur Anwendung  

Helm & Autosinne

Ein anderer wichtiger Bestandteil der Rüstung ist der Helm, da er mit einem breiten Spektrum an Sensoren ausgerüstet ist, die dem Space Marine diverse Anzeigen, unter anderem Wärmeortung und ultraviolettes Licht, ermöglichen. Hinzu kommen noch Kommunikationseinrichtungen, Filter unterschiedlicher Art und ein eingebauter Computer, der die Bearbeitung und Verstärkung der so vermittelten Sinneseindrücke ermöglicht, sowie integrierte Zeitmesser, die als Chrono im Helm fungieren. Die sogenannten Autosinne können dabei auch feinste Reaktionen eines Menschen wahrnehmen und so bei Verhören als eine Art Lügendetektor eingesetzt werden. Der Träger kann durch Blinzeln den Helmsystemen Befehle erteilen und so z.B. Datenkanäle durchsehen. Meldungen des Anzugs werden als sogenannte Runen im Display angezeigt. Wenn der Helm abgeschnallt ist, kann er am Gürtel der Servorüstung befestigt werden. Der Space Marine erhält die Eigenschaft Dunkelsicht und +10 auf WA-Würfe die auf Sicht oder Gehör basieren. Dies ist mit dem Talent Geschärfte Sinne (Sicht & Gehör) kumulativ, wodurch ein effektiver Bonus von +20 erzielt wird. Die automatisch aktivierenden Wahrnehmungsfilter sorgen dafür, dass der Space Marine gegen Auswirkungen von Blend- und Betäubungsgranaten immun ist. Zudem unterstützen die Autosinne bei der Zielerfassung und erlauben es einem Space Marine die Aktion Gezielter Angriff als halbe Aktion auszuführen. Alle Auswirkungen der Autosinne verfallen, wenn der Space Marine seinen Helm nicht trägt. Zudem.  

Osmotisches Kiemenlebenserhaltungssystem

Wenn man den Helm trägt, ist das System dank Lebenserhaltungssysteme und Luftfilter gegen feindliche Umwelteinflüsse versiegelt und versorgt den Space Marine mit ausreichend Sauerstoff solange die Rüstung über Energie verfügt. Sobald der Ordensbruder Schaden erleidet, der die RP seiner Rüstung an der entsprechenden Trefferzone übersteigt, gilt er nicht mehr als gegen Umwelteinflüsse versiegelt. Eine einfache Anwendung von Reparaturkleber behebt dieses Problem bis zur nächsten Wartung der Servorüstung.  

Biomonitor und Injektoren

Medizinische Soforthilfsmaßnahmen sind innerhalb der Rüstung verbaut. Wenn der Cogitator der Rüstung ein Problem bei den Biowerten des Trägers ausmacht, injiziert er schmerzstillende Mittel, Kampfstimulanzen und Gegengifte. Die Phamacopia injiziert bspw. ein starkes Anästhetikum, um selbst die stärksten Schmerzen seines ohnehin schon übernatürlichen Trägers zu lindern. Das gewährt folgende Vorteile:
  • +10 auf alle Würfe gegen die Eigenschaft Giftig und ähnliche Effekte
  • Die Phamacopia für schmerzstillende Mittel ist mit 6 Dosen bestückt. Jede davon kann als freie Aktion eingesetzt werden, um die Auswirkungen eines kritischen Effekts für 1W10 ignorieren (außer Auswirkungen durch Amputation). Die Dosen können hintereinander oder mehrere in einer freien Aktion eingesetzt werden.
  • Wenn der Träger betäubt ist, wirkt dieser Effekt eine Runde, ehe er vom Biosensor erkannt wird, woraufhin der Cogitator dem Träger ein Mittel injiziert, was die Betäubung augenblicklich aufhebt.
 

Funkverbindung

Diese dient als Standardfunkverbindung und als Kanal für alle fortschrittlichen Datenübertragungen und Datenströme, auf die der Träger oder die Rüstung zugreifen können. Der Biomonitor ist ebenfalls in dieses System eingebunden, sodass alle Mitglieder eines Exterminatorteams (oder Trupp) über den vitalen Zustand ihrer Brüder informiert sind.  

Magnetisierte Stiefel

Können jederzeit aktiviert werden und verhalten sich wie Magstiefel, wodurch das Laufen auf metallenen Oberflächen trotz Schwankungen der Schwerkraft ermöglicht wird.  

Nahrungswiederaufbereitung

Eine besondere Funktion von Servorüstungen ist die Verabeitung von Abfallprodukten des Space Marines zu nahrhaften Lösungen, die ihn vor dem Verhungern schützen. Seit welchem Typ die Servorüstungen diese Funktion besitzen, ist unbekannt. Filtersysteme der Rüstung fangen körperliche Ausscheidungen auf, reinigen sie und bereiten sie zu Nährlösung auf, die dem Körper intravenös zugeführt werden kann. Dieses System kann den Ordensbruder lange versorgen, funktioniert aber nicht unbegrenzt. Ein Space Marine muss standardmäßig alle zwei Wochen, in der er nur vom Nahrungsaufbereitungssystem versorgt wird, einen WI-Wurf machen. Scheitert er erleidet er 1 Erschöpfungsstufe, die er erst abbauen kann, wenn er wieder eine normale Nahrungsversorgung ausreichend in Anspruch genommen hat. Die Schwierigkeit des WI-Wurfs steigt mit jeden zwei Wochen, ohne ordentliche Nahrung und nur durch den Aufbereiter versorgt, um eine Stufe.  

Rückstoßdämpfer

Die mimetischen Polymerfasern der Kraftverstärkung sorgen für eine Rückstoßdämpfung beim Träger. Dank der Rückstoßdämpfer kann er leichte Waffen einhändig abfeuern. Das ändert aber nichts daran, dass man nur Pistolen im direkten Nahkampf einsetzen kann.  

Riesenwuchs

Ein Space Marine in einer Servorrüstung zählt als Groß. Dadurch erhöht sich seine effektive Bewegungsrate um 1, da er viel größere Schritte macht, als ein Durchschnittsmensch. Dank seines schwarzen Carapax-Implantats und der Neuralverbindung bewegt sich der Space Marine so perfekt in seiner Servorüstung, dass seine Gegner nicht den üblichen Größenmodifikator von +10 auf Trefferwürfe erhalten. Dennoch erleidet er die üblichen Mali auf Schleichen und Tarnung aufgrund der Schwere seiner Rüstung.  

Geringe manuelle Geschicklichkeit

Zwar schützen Panzerhandschuhe sehr gut, doch behindern sie die manuelle Geschicklichkeit und Feinmotorik. Dadurch erleidet der Space Marine in Servorüstung -10 auf alle Würfe, die besonderes manuelles Geschick oder die nötige Feinmotorik bspw. mit den Fingern erfordern. Viele Waffen, vor allem die meisten imperialen Waffen ohne die Bezeichnung "Astartes" und somit nicht im entsprechenden Schemata konstruiert wurden, sind schlichtweg zu klein für die Panzerhandschuhe der Servorüstung und der Space Marine kann sie nicht nutzen. Der SL hat jedoch das letzte Wort bei ausgefalleneren Waffen, wie z.B. schwere Waffen oder Xenos-Geräten.
Alle bisherigen Typen von Servorüstungen
Typ I-Donnerrüstung (Reliquie)
Typ II-Kreuzzugsrüstung (Reliquie)
Typ III-Eisenrüstung (Reliquie)
Typ IV-Maximus-Rüstung (Relikt)
Typ V-Bruderkriegsrüstung (Relikt)
Typ VI-Corvus-Rüstung (Verbreitet)
Typ VII-Adlerrüstung (Verbreitet)
Typ VIII-Errant-Rüstung (Selten)

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