Tarz-Rûk die Siegesbrücke

Written by Nightone

Um nach Tarz-Kul-Hem zu gelangen, muss man durch die Berge. Der Weg führt über schmale Pfade, lang vergessen, welche an Abgründen vorbei führen, so tief das man den Boden nicht sehen kann!
  Doch irgendwann weitete sich der Weg aus und du findest dich auf der alten von unseren Vorfahren erbauten Straße wieder. Mächtige Quader leiten deinen Weg, bis du schlussendlich zur großen Schlucht gelangst in welche der alte Fluss Drúan-Nep-Tûll als gewaltiger Wasserfall fällt!   Und dann siehst du sie vor dir, die gewaltige Brücke Tarz-Rûk, das Monument des Sieges der Zwerge von Tarz-Kul-Hem und zugleich der Eingang zu ihrem Reich!
— Gerdinla Stollenbauer, tiefenzwergische Mutter

Allgemeines

Die Brücke Tarz-Rûk, war das äußere Wahrzeichen der Tiefenzwerge der Binge Tarz-Kul-Hem. Sie wurde schätzungsweise im Jahre 1002 ndK erbaut nachdem die Zwerge die Berge und Täler die später ihr Reich werden sollten von allem gesäubert hatten was gegen sie stand.   Laut den Überlieferungen, welche sich die Zwerge heute noch erzählen, lebten zu jener Zeit unzählige Stämme von Scheusalen in diesen Gegenden und mindesten zwei große Albae Häuser hatten ihre großen Festungen in diesem Teil des Gebirges errichtet.
Womit es kein leichtes Unterfangen für die stoischen Krieger der Zwerge war das Gebiet zu sichern.   Die mächtige Brücke diente den Zwergen für mehre Zwecke:
 
  1. Sie Überspannte die Schlucht des Flusses Drúan-Nep-Tûll und ermöglichte es den Zwergen große Truppen durch das Haupttor der Binge direkt auf Bergstraße zu bringen.
  2. Sie erfüllte ihre Herzen mit Stolz als Zeichen des Sieges und des Triumphes über die dunklen Völker.
  3. Sie diente als Mahnung und Herausforderung für jeden der die Herrschaft der Zwerge anzweifeln wollte.
  Die Brücke gilt, ebenso wie das Zwergenreich, seit dem Zeitalter der brennenden Berge, als verschollen und vermutlich zerstört, auch wenn viele Zwerge und andere Abenteurer fest daran glauben das es sie noch geben muss!
   

Aufbau

Aus alten und leider unvollständigen Manuskripten, welche in den Hallen von Drûkah-ae (Goldheim) aufbewahrt werden, gehen einige erstaunliche Details über die Kontruktion der Brüke hervor.   So geht daraus hervor, dass die dreißig Meter weiten Brücke aus gewaltigen Granitquadern bestand, welche mittels einer geheimen Zementmischung aneinander gefügt worden waren. Die Konstruktion soll einen Kilometer lang gewesen sein und ruhte dabei auf insgesamt einhundert bis zu drei Kilometer hohen Säulen aus demselben Material.   Im Innern der Brücke waren zudem riesige eiserne Ketten angebracht welche es unter anderem erlaubten die Flussschleusen am Fuß der Brücke zu regulieren oder sogar die Mitte der Brücke in Richtung des Zwergenreiches einzufahren. Außerdem gab es Ketten die nur dazu gedacht waren die Schwingungen, welcher eine Brücke in dieser Höhe ausgesetzt ist auszugleichen.   Unterhalb der Straße verfügte die Brücke noch über zwei weitere Stockwerke mit spezifischen Aufgaben.   Von den tragenden Säulen aus waren mehrfache Steinbögen gespannt um das Gewicht der Brücke besser zu verteilen und tragen.   Das erste Untergeschoss beinhaltete die Schlafräume der Brückengarnision, deren Soldaten an beiden Seiten der Brücke über geheime Zugänge sofort auf die Straße gelangen konnten.   Im folgenden Untergeschoss befanden sich die Steuerwerke für sämtliche technischen Einrichtungen der Brücke, wie die Winden für die Schleusen oder die einfahrbare Brückenmitte.   Die Brücke führte laut den Manuskripten und überlieferungen, direkt in den Berg und so zum Haupteingang der eigentlichen Binge.
  Es soll im zweiten Untergeschoß jedoch einen geheimen Eingang gegeben haben, welcher es im Notfall erlaubt hätte weitere Truppen unter der Straße her in den Rücken eines Feindes zusenden, falls dieser tatsächlich bis vor das Tor käme.
 
Eckdaten
Art
Brücke
Klassifizierung
Siegesmonument
Staatszugehörigkeit
Zwergenreich Tarz-Kul-Hem (untergegangen)
Lokalisiert
Alver-ren Massiv nahe der Stroomenwouds
Erbaut
1002 ndK
Verschollen
1873 ndK (Zeit der Entflammten Berge)


 
Leider scheinen die Manuskripte von Goldheim die genauen Techniken und Funktionsweisen der Brücke nicht zu enthalten, vermutlich wurden sie nur von einem Beobachter verfasst, welcher die Brücke dereinst bestaunen durfte.   Wie dem auch sei ich vermute das die Brücke am Ende auch der Grund für den endgültigen Untergang des zwergischen Reiches war.   Da die Vulkanausbrüche und Erdbeben die Mechaniken zerstörten, welche die Brücke für den Schutz der Binge benötigte, konnten die Scheusale am Ende in das geschwächte Reich einfallen, ehe dieses sich erholen und verteidigen konnte.
- Auszug aus den Forschungen des Prof. Thomaas Knitig
 


Cover image: Elvarin Banner by Nightone

Kommentare

Author's Notes

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7 Sep, 2022 02:24

I love this concept and description (albeit I used DeepL since I do not know German). I wish I could see a picture of this bridge. THREE kilometer tall towers?!?! Wild. The quotes add to the "realness" of the bridge. My only suggestion to add unity to the writing would be that now, there seems to be a slight contrast in "voices" where towards the end of the "General" section, it says the bridge "has been considered lost and presumed destroyed since the Age of Burning Mountains, though many dwarves and other adventurers firmly believe it must still exist!" But most of the rest of the article is very detailed description of the material, construction, layout, and purposes. So... as a reader, I felt slightly confused as to how all this information is known about this ancient and lost bridge. Perhaps these details are from the quoted professor Thomaas Knitig??

--SC 2022's "Lost or Discovered Monument" JUDGE--
9 Sep, 2022 14:59

Thank you very much for the input.   Yes, 3 kilometers, the bridge was a true monument of Pride and glory for those old dwarfs... and thus theire downfall.   I did put in a few new parts to give a bigger emersion - by telling the details are from the old "Goldheimer" (another ans newer dwarven city) documents, wich were created by someone who once visited the bridge long long time ago


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