Kontreximias

Gefahr im Fels

by Nightone
Es gibt viele Gefahren unter der Erde, aber nicht vieles ist gleichzeitig auch noch so nervig wie ein Kontreximias...
Naja abgesehen von einem Nest voll von diesen Viechern!
— Ulrim Grobschächter, eisenzwergischer Bergfachmeister

Körperbau

Kontreximias sind gewaltige unterirdische Lebensformen. Der röhrenförmige Körper besteht aus 20 bis 40 extrem harten Panzersegmenten und hat einen Durchschnitt von ca. einem Meter.   Aus jedem Segment wachsen links und rechts des Körpers jeweils zwei angewinkelte Chitin gepanzerte stachelartige Beine. Eines wächst nach unten und eines nach oben.
  Dazu kommt ein kreisförmiger Mund am ersten Segment gefüllt mit vier Reihen von entgegen gesetzt rotierenden Zähnen, welche in der Lage sind Felsen zu zerkleinern.   Am Ende des schwarzgrauen Körpers wächst das letzte Segment zu einem länglichen ovalen Trichter welcher die verdaute Erde wieder ausstößt.   Die Männchen werden größer als die Weibchen, dafür sind die Weibchen aggressiver.

Bewegung

Die Kreatur bewegt sich in dem es seine stachelartigen Beine in die Erde oder das Felsgestein rammt und sich mittels kleiner ausfahrbarer Dornen in der Beinspitze verankert. Dies geschieht mit enormer Geschwindigkeit und erlaubt dem Tier sich an vertikalen Flächen und Decken fortzubewegen.   Durch die aneinander gegliederten Segmente erhält das Tier dabei einen hohen Grad an Wendigkeit.   Unter der Erde verschlingt das Kontreximias das vor ihm liegende Gestein und erschafft sich so einen Tunnel. Es kann denn Weg hinter sich direkt wieder verschließen, indem es das Gestein direkt wieder ausscheidet.
  Oder es komprimiert die Erde in seinem Körper und scheidet sie erst später aus um sich somit Tunnelsysteme zu schaffen, in welchen es sich mit Höchstgeschwindigkeit fortbewegen kann.

Eckdaten

Wissenschaftlicher Name
Saxum Myriapoda Kontrex
Klassifizierung
Insekt
Lebenserwartung
6-8 Jahre
Durchschnittliche Größe
1,40 m Schulterhöhe
Durchschnittliche Länge
M: 6m W: 5m
Durchschnittliches Gewicht
M: 600 Kg W: 400 Kg
Natürliches Thaum
Nein
Abwehrmaßnahmen
Chitinpanzer
Diamantartige Zahnreihen

Fortpflanzung und soziales Verhalten

Kontreximias pflanzen sich das gesamte Jahr über fort solange die Richtigen Bedingungen Herrschen. das Weibchen muss wohlgenährt sein. Sein Territorium muss gegen andere Weibchen gesichert sein und es muss mindestens ein passendes Männchen in der Reichweite des "Lockrufs" sein.   Sollten diese drei Bedingungen erfüllt sein, so legt das Weibchen knapp 300-500 Eier in seiner Bruthöhle ab und gräbt sich dann daneben in die Erde ein um mit dem "Lockruf" zu beginnen.
Dazu rammt es alle Beine in die Wände um sich herum und lässt seinen Körper mit sehr hoher Frequenz vibrieren.
Diese Vibration ist stark genug das sogar ein Mensch sie in einem Umkreis von Zehn Metern spüren kann.   Männchen können diesen "Lockruf" über zwei Kilometer hinweg wahrnehmen und folgen ihm zur Quelle, wo sie in die Bruthöhle einbrechen und beginnen das Gelege zu fressen.
Die Eier so von einem oder mehreren Männchen restlos verschlungen. Im Rachen der Männchen existiert eine Drüse, die ein speichelähnliches Sekret erzeugt mit welchem Tier die Eier beim Verschlingen befruchtet. Ein gutes Drittel der Eier übersteht danach die Magensäfte des unwissenden Vaters und nisten sich in den Windungen des Darms ein.   Das nun "Schwangere" Männchen wird in der Folge der nächsten Tage träge und appetitlos. Es gräbt sich tief in die Erde ein. Ehe es zum vollkommenen Stillstand kommt.
  Nach zwei Wochen schlüpfen die Jungen aus Ihren Eiern und beginnen den Vater, innerhalb des nächsten Monats bei lebendigem Leib von innen her zu fressen. Solange der Chitinpanzer der Jungtiere noch nicht ausgereift ist sind sie füreinander ebenso Beute wie das Fleisch des Vaters. So kommt es das vom ursprünglichen Gelege nur relativ wenige Jungtiere den ausgehölten Kadaver des Männchens verlassen.
Jungtiere teilen sich danach bis zu drei Jahre lang ein Territorium, danach beginnen die Weibchen sich selbst feste Tunnelsysteme anzulegen, während die Männchen sich einzeln oder in kleinen Gruppen aufmachen und die Gebirge Aravelliens zu durchziehen.
Rivalitäten und Territoriale Kämpfe treten daher nur zwischen Weibchen auf. Männchen werden geduldet.
Vielleicht Wissen die Weibchen unterbewusst das die armen Kerle eh nur als Brutstätte und Futter für die nächste Generation dienen werden.
— Yllpas Naseweis, feldgnomische Naturforscherin.

Lebensraum

  • Gebirgsketten
  • Felswüsten

  • Nahrung

  • Es handelt sich bei dieser Spezies um karnivore Mineralovoren.
  • Sie ernähren sich somit Mineralien und Spurenelementen, die sie in der Erde finden.
  • Daneben sind sie Fleischfresser, die alles was sich unter der Erde bewegt anfallen.
  • Sie machen auch vor Humanoiden, wie Menschen und Zwergen keinen Halt.
  • Flüssigkeit nehmen sie nur durch den Verzehr von Lebewesen zu sich.
  • Wachstumsstadien

  • 0-1 Monat Larvenstadium, die Jungtiere schlüpfen im Verdauungstrakt des Vaters und beginnen ihn von innen zu fressen.
  • 2-6 Monate, die Jungtiere ernähren sich von Mineralen und bauen ein kleines Tunnelsystem um den Kadaver des Vaters.
  • 7+ Monate, der Panzer der Tiere ist ausgehärtet und die Jungtiere bilden ein "Nest", die nun ca. einen Meter langen Tiere verspeisen hauptsächlich Mineralien und kleine Nager und Insekten.
  • 3 Jahre Die Tiere nun zwei bis drei Meter langen Tiere werden geschlechtsreif.
  • Die Männchen verlassen schlagartig im Rudel, das Nest und beginnen ihre Wanderung.
  • Die Weibchen tragen untereinander territoriale Kämpfe aus, um zu bestimmen wer das Gebiet verlassen muss.
  • 8 Jahre ältestes geschätztes Exemplar das in der Wildnis gesichtet wurde.
  • Sonstiges

  • Kontreximias verfügen über einen mächtigen Erdgespür
  • Dafür besitzen sie weder Augen, Ohren oder Nasen.
  • Sie stellen für Zwerge, Gnome, Goblins und anderes Höhlenvolk eine Plage da.
  • Von den unterirdischen Städten und Bingen halten sich die Tiere jedoch fern, da zu viele Vibrationen sie verwirren können.


  • Cover image: Tierbanner by Nightone

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