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Ordensbericht I: Ist das ein Prolog, oder was passiert hier gerade?

Summary

Wir schreiben die späte zweite Ära. Es war der Tag der Auswahl. Der Orden der Angelen und die Bewohner der Feste hatten sich bereits seit Wochen auf diesen großen Tag im Jahr vorbereitet. Fässer voll Wein und Bier, prächtige Braten und feine Gerichte und noch so vieles mehr, sodass die Keller und Lager überquollen vor Essen. Hier begann alles. Durin Baruk, ein stattlicher Zwerg aus aus dem Norden, kam an jenem Tage an um Arbeit für seine Axt zu suchen und am besten seinen elfischen Eltern zu entfliehen. Balums Tummus, der kleine Halbling mit seiner seltsam intelligenten Ziege, kamen um sich eine sichere Bleibe von den Schrecken der letzten Monate zu suchen. Umael Langoriel, eine leicht verwilderte Waldläuferin aus dem edlen Waldlandreich, die sich scheinbar hierhin verlief und Dagnir Agaran, ein etwas zwielichtig wirkender Magier aus der Herzstadt des elfischen Reiches fanden sich ebenfalls an jenem Tage ein.

Wie es der Brauch aus alten Tagen verlangte, mussten Neuankömmlinge im Rahmen dieses Festes den mächtigen Astralithen im Zentrum der Ordensfeste berühren. Seit Jahrhunderten gab der alte Kristall keinen Ton und keine Farbe mehr von sich, bis an jenen Tag als diese Vier kamen. Viermal erklang ein heller Ton, viermal sprühte er Farben und leuchtete er und viermal staunte die Menge, als der Orden zum ersten Mal seit Jahrhunderten wieder Champions erwählte. Viele der alten Würdeträger, gekränkt das nicht sie es waren, stellten jene Auswahl in Frage und verlangten vom Ordensmeister eine Prüfung und so wurden sie geprüft. Der alte Meister in seiner prächtigen weißen Robe sandte sie ohne Warnung und ohne Ausrüstung in das tiefste Verlies unter dem Orden. Sie sollten etwas Bedeutendes von jenem Ort zurückbringen. Vermutlich wusste niemand, nicht einmal der Ordensmeister selber was in jenem verbotenem Verlies ruhte. Da standen sie... vier uneingespielte "Abenteurer" in einer gewaltigen Höhle und noch bevor sie etwas tun konnten, ahnten sie es bereits vorraus. Eine Bestie. Ein Kreatur, sondergleichen erwartete sie und sie waren wohl mehr in den Tod, als in eine einfache Kaserne zum vorüben geschickt worden. Nachdem Durin sich endlich ein Herz angesichts eines seltsamen kleinen Steines fasste, schritt er mit dem mutigen kleinen Halbling vor und fand, was Umael in ihrer geistigen Verwirrung vermutlich auch gesehen hatte, aber nicht ganz verarbeiten konnte, den sie lag bewusstlos zu dessen Füßen. Ein gigantischer, weißer Drache lag in jenem Verlies und er war nur begrenzt gut gelaunt.

Mit der Macht eines kleines Steines und Durins felsenfester, diplomatischer Fähigkeiten gelang es ihm, den Drachen zu überzeugen ihnen Schuppen zu schenken, für den Preis eines 2m großen Obelisken, wenn der Drache jemals frei käme. Als sie am gehen waren, gab der Drache ihnen noch eine zusätzliche Aufgabe mit auf den Weg: " Findet den wahren König in Gold, bringt ihm meine Nachricht. Es wird Zeit, dass diese Welt erwacht. Wenn ihr Wahrheit sucht, dann findet den Spiegel, der alle Nebel lichtet." Auch wenn sich die Truppe nicht sicher war, was der Drache von ihnen wollte, so waren sie sich doch sicher, dass es wichtig war.

Als sie mit den Schuppen zurückkamen, wurden sie als Champions anerkannt und das Fest entbrannte erneut und es wurde eine riesengroße Fete. Jene endete in Alkohol, Rauch des Halblings und einem Rausch, der selbst den orkischen Schamanen Respekt abverlangt hätte. Am nächsten Tag bagnn ihr Leben als Diener des Ordens, auch wenn sie Champions waren, so waren sie dennoch Rekruten, so heißt es... Nun ja. Sie hatten sich bewiesen und so sandte sie der Ordensmeister aus zu einem Rekrutenlager nahe Schattendorf, in dem Truppen vermisst wurden. Kommandant Gunnar empfing sie, etwas verwirrt und doch froh über jede Unterstützung. Einige seiner Soldaten hatten schweren Klauen und Schnittwunden erlitten und einige kleine Patrollien wurden vermisst, wie er ihnen berichtete. Ein verängtigter reisender Händler, erzählte eine ähnliche Geschichte udn bat, dass man doch nach seinem vermissten Freund suchen würde. Da Gunnar aktuell keine freien, fähigen Truppen hatte, bat er die Truppe der Heilerin des Lagers zur Hand zu gehen und in deren Auftrag, dann Lebensbeeren für Heiltränke zu sammeln. Unterwegs fanden sie dann seltsame Anzeichen an den Bäumen in der Nähe des Pfades, der hinauf in die zwergischen Hochländer und Gebirge führte. Nachdem sie die verwundeten versorgt hatten, berichteten sie von ihrem Fund. Es war in dieser Nacht, dass sie von vermumten Angreifern attackiert wurden. Doch die Angreifer hatten nicht mit den neuen frischen Kämpfern gerechnet und wurden schnell abgewehrt. Im Schein der Fackeln fanden sie seltsame Tierartige Wesen vor, die krumen, scharfe Schwerter schwangen. Ihre Gesichter durch dunkle Kaputzen verdeckt. Was waren diese Wesen. Selbst der Druide Balums oder die weitgereißte Waldläuferin wussten hierrauf keine Antwort. Am nächsten Morgen wollte die Gruppe den Pfad nach Norden sichern und entschloss sich, mitsammt einigen kleiner Aufstockung ihrer Tränke auf den alten Trampelpfad zu begeben. Noch ehe sie es bemerkten, hatte Durin ein zweites, wertvolles Erz gefunden, auch wenn seine Spitzhacke an jenem Tage versagte und Dagnir bewies, das Äxte einfach die besseren Werkzeuge waren. Eine Lehre, die Durin niemals vergessen wollte. Als sie den Spuren folgten von dem angekratzten Baum, kamen sie an den Rand des Gebirges und entschieden sich diesen heute noch zu erklimmen. Nachdem sie in einer kleinen Nische am Wegesrand den vermissten Freund des Händler, blank gefressen fanden, zählten sie eins und eins zusammen. Die Bestien waren ihnen näher als ihnen Beliebte. Zwei Wegschleifen weiter fanden sie ihren Feind. Es waren sechs dieser gefährlichen Tierwesen und eine von ihnen war besonders groß. Der schmale Gebirgspfad machte ihnen das kämpfen schwer, doch Gerti, die Ziege des Halblings rettet die Truppe indem sie den Pfad verließ und am steinigen Hang kämpfte und dann die Feuinde den Hang hinunter stieß, währed Durin mit seinem kleinen Streithammer Schädel und Hände zertrümmerte und wie ein wahrer Schlachtsänger durch die Feinde tanzte. Umael traf bestimmt auch einmal und Dagnir schien an jenem Tag nicht in bester, magischer Verfassung zu sein. Doch der Feind schien zu mächtig und die Wunden unserer Helden waren tief. Die Lage schien aussichtslos, doch Kommandant Gunnar kam mit 4 Bogenschützen und dem Schmied des Lagers als Unterstützung. So gewannen sie jene blutige Begegnung am Pass doch noch und Durin ließ vor lauter Freude seine geliebte Axt liegen. Als sie die leichen ihrer Feinde untersuchten fanden, sie seltsame Runen auf einem übel riechenden Fetzen. Eine schwacher Trost, denn dieser seltsame Angriff verlangte nach Antworten, doch es sollte wohl noch dauern, bis sie welche bekamen. Nachdem sie Gunnar alles in Ruhe berichteten und dieser seinen bericht verfasst hatte, brachen zurück zur Feste auf. Auf dem Heimweg machten sie eines Nachts eine seltsame, wilde Begegnung mit einem verrückten Eichhörnchen durch und Gerti konnte Umael in Ihrer Panik gerade so retten indem sie sich auf das Eichhörnchen rollte und weiter schlief. Zurück in der Feste gaben sie diesen Bericht hier ab und schliefen nur wenig, denn der nächste Befehl wartete bereits auf sie.


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Comments

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18 Dec, 2018 20:38

Ist das die Zusammenfassung eines Spieleabends? :)

18 Dec, 2018 21:47

Ordensbericht I : Prolog aus Angelarium ^^ Ich ahbe ihn versucht so zu schreiben, wie jemand der die ganze Geschichte kennt oder einen guten Teil, und sich dabei die halbe Zeit denkt, ja was zur Hölle ist denn da eigentlich passiert. Das geht ja nicht mit recht Dingen zu,. kein Wunder dass das und das passiert ist. ^^

19 Dec, 2018 11:32

Oh ok. Hat sich für mich irgendwie wie ein Spieleabend gelesen :3 Wahrscheinlich weil es so aus der Sicht einer Person war, die dabei war. Und weil so viel passiert ist für einen Prolog :)

19 Dec, 2018 12:19

Meine Prologe sind Einführungskapitel, die die meisten Spielmechaniken abdecken, damit sich alle einfinden und den Ablauf kennenlernen.