Schwarzzahn

Die Schwarzzahnkrankheit wird durch ein Bakterium ausgelösst. Diese Bakterien ernähren sich nur von Speiseresten, die im Mundraum herumschweben. Bei Landlebewesen versucht das Bakterium irgendwann über die Körperflüssigkeiten wie dem Blut des Körpers einen neuen Wirt zu finden. Dabei greifen sie allerdings auch sämtliche Nerven des Körpers an, was schlussendlich zum Tod führt.

Übertragung & Vektoren

Der Schwarzzahnparasit wird von Menschen normalerweise über Meerestiere aufgenommen. Bei diesen leben die winzigen Tiere in den Zähnen und ernähren sich dort von den Resten der Nahrung. In seltenen Fällen kann es auch eine Übertragung über die Landtiere geben, die befallenen Fisch gegessen haben.

Symptome

Die ersten Symptome der Krankheit sind schwarze Zähne. Die Zähne beginnen dabei langsam zu faulen und werden brüchig. Zeitgleich erhöht sich auch die Esslust der Befallenen. Wenn diese nicht gestillt werden kann, können Befallene ziemlich aggressiv werden.
Nach einigen Monaten bis wenigen Jahren verliert man irgendwann die Kontrolle über das Mundwerk und dann über die kompletten Gesichtsmuskeln. Ab diesem Zeitpunkt ist nur noch undeutliches und sehr leises Sprechen möglich.
Kurz vor dem Tod färben sich die Augen der betroffenen Person Schwarz. Ab diesem Zeitpunkt kann die Person nichts mehr sehen. Meistens stirbt die Person dann nach wenigen Stunden.

Behandlung

Eine wirklich erfolgreiche Behandlungsmethode für die Krankheit wurde noch nicht gefunden. Viele Wundheiler versuchen die Krankheit aufzuhalten, in dem sie den Opfern die Zähne entfernen. Das führt jedoch nur in den seltensten Fällen zum Erfolg. In den meisten Fällen stirbt das Opfer entweder am Blutverlust oder durch eine, durch die Verunreinigung hervorgerufene Infektion.
Die besseren Wundheiler versuchen nur die Schmerzen und Qualen der Opfer zu lindern. die schlechteren verbieten den Patienten zu essen oder raten zu der Entfernung der Zähne.

Prognose

Die Krankheit erfolgt normalerweise in drei Phasen. In der ersten Phase färben sich die Zähne schwarz und das Opfer beginnt Unmengen zu essen, wodurch es meisten stark an Gewicht zunimmt. Diese Phase dauert kann bis zu zwei Jahre andauern.
In der zweiten Phase beginnen die Kräfte des Betroffenen nachzulassen und die Mund- sowie Gesichtsmuskulatur zu erschlaffen. Diese Phase ist meisten zwei bis drei Wochen andauernd.
In der letzten Phase färben sich die Augen schwarz und das Opfer stirbt innerhalb des selben Tages.

Betroffene Gruppen

Durch die Krankheit kann jedes Lebewesen betroffen werden. Für Meereswesen ist der Parasit oft harmlos, da er sich sehr schnell einen neuen Wirt sucht. Da er sich jedoch nur über das Wasser fortbewegen kann, bleibt er bis zu deren Tod in Landlebewesen.

Wirte & Überträger

Die Krankheit wird vor allem durch Meereslebewesen verbreitet. Für diese ist der Erreger jedoch unschädlich. Für jedes Landlebewesen ist der Träger jedoch tötlich, da er keine Möglichkeit hat, den Wirt nach einiger Zeit wieder zu verlassen um sich einen neuen Träger zu suchen.

Vorbeugung

Einen Schutz gegen den Befall gibt es nicht. Zum Glück ist die Ausbreitung des Parasiten auf das offene Meer beschränkt, so dass die Menschen relativ wenig Kontakt zu ihm haben.

Epidemiologie

Die Krankheit ist nicht ansteckend und wird nicht auf einen anderen Menschen übertragen. Die einzige Möglichkeit, sich den Parasiten einzufangen ist es, ein befallenes Opfer zu essen. Da sich die Menschen jedoch selten gegenseitig essen, bleibt es oft bei ein bis zwei Opfern.

Kulturelle Wahrnehmung

Die Menschen sehen in der Krankheit oft einen Fluch durch den Gott des Meeres, den dieser als letzte Tat erschaffen hat bevor er von Koan getötet wurde. Da der Gott, der den Fluch erschaffen hat, nicht mehr leben soll, kann ein Befallener nur noch auf sein Ende warten oder auf ein Wunder hoffen.

Typ
Parasitic
Ursprung
Natural
Seltenheit
Extremely Rare

Comments

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4 Dec, 2018 10:34

Sehr cooles Konzept. ich mag die Symptome mit dem faulen der Zähne. Eine Frage hätte ich: wenn der Parasit eh schon im Kopf ist, warum frisst er dann nicht das Gehirn?

4 Dec, 2018 16:45

Naja der "Parasit" bzw die Bakterien ernähren sich nur von Speiseresten, die im Mundraum herumschweben. Sie gehen auch nie ins Gehirn sondern versuchen nur über die Körperflüssigkeiten wie dem Blut des Körpers einen neuen Wirt zu finden. Dabei gelangen sie dann auch in die Augen. Dabei greifen sie allerdings auch die Nerven an, was zum Tod führt :)

4 Dec, 2018 18:48

Also damit das Sinn macht, müssten sie ja dann doch ins Hirn. Ansonsten gibt es keine Nerven in der Nähe von Blutbahnen die töten würden. Es sei denn sie fressen die Herzimpulsnerven.

5 Dec, 2018 08:50

Ohh hmm. Naja dann dringen sie wahrscheinlich schon in das Gehirn ein und durch ihre Impulse stören sie es so sehr, dass man daran stirbt.

5 Dec, 2018 14:32

Impulse? Was für impulse? Würde eine dünne toxische Schicht an der äußeren haut nicht reichen? (Ich hatte letzte Woche Wurmparasiten. Die machen das auch so. Die haben zum einen Schutz vor dem Immunsystem und andererseits Wege den Wirten passiv zu töten. Wie zum Beispeil auf der äußeren Schicht tödliche Stoffe oder Schlimmeres.)