Orks

Die Heimat der Orks ist die Ara-Ara Samun, wo die meisten der freien Orks leben. Orks werden im Rest der Welt wegen ihrer Zähigkeit als Arbeitskräfte geschätzt. Oft werden sie dabei als Sklaven gehalten. Die Orks sind grobgeschlächtige Wilde, die meistens in kleineren Nomadenhorden zusammenleben und von Ort zu Ort reisen. Oft sind sie dabei auf der Spur der Tiere, die durch die steppenartige Landschaft ziehen. Sie leben vor allem von der Jagd. Obwohl die Orks einem Kampf nicht um jeden Preis ausweichen, versuchen sie dennoch die meiste Zeit ein friedsames Leben zu führen. Sie haben jedoch durch aus eine Kultur der Stärke entwickelt, scheuen sich nicht vor einer Konfrontation und fühlen sich in einem guten Kampf erst so richtig am Leben. Einmal in Fahrt geraten, können sie dann oft Freund von Feind nicht mehr unterscheiden und kämpfen solange bis sie oder der Gegner im Staub liegt. Die Orks haben wenig für höhere Mächte über und leben vor allem im Hier und Jetzt. Die strenge Umgebung in der Sie leben, nötigt sie dazu sich dem praktischen und alltäglichen Überleben zu widmen. Deswegen gibt es auch nur sehr wenige Orks die lesen oder gar schreiben können und nur wenige Orks haben sich der Zauberei oder einer anderen Art von Magie zugewendet. Selbst so etwas wie Schamanen gibt es nur in sehr rudimentärer Form. Orks die diesen Begriff am ehesten verdienen, sind jene die sich mit dem Wetter und der Natur der Ara-Ara Samun beschäftigen und von den Anführern gerne um Rat in diesen Dingen gebeten werden. Tendrombohitra: Eine besondere Bedeutung haben die Reit- und Lastentiere, die sogenannten Tendrombohitra, der Orks. Diese grossen Wesen sieht man so gut wie immer bei den Orks. Für die Orkstämme ist es wichtig immer genug dieser Tiere zu haben, um von Ort zu Ort wandern zu können. Eine Besonderheit bei den Orks ist der Aufbau eines Stammes. Im Allgemeinen haben die Orks nur sehr wenig weiblichen Nachwuchs. Diese wenigen Orkfrauen sind jedoch ihren männlichen Artgenossen mindestens ebenbürtig. Einige Orkfrauen sind so kräftig, dass sie jeden Orkmann im Kampf besiegen können. Diese Orkfrauen stehen an der Spitze ihres Stammes und haben oft ein großer Harem an männlichen Orks. Doch auch die anderen Orkfrauen haben meistens mehrere Männer an ihrer Seite. Die Orkfrauen gebären alle paar Jahre Nachwuchs. In einem Wurf sind dann zwischen einem und fünf Orkkinder. Es ist jedoch sehr selten, dass eine Orkfrau nur ein Kind bekommt. Weibliche Orks werden jedoch immer als Einzelkinder geboren und sind im Gegensatz zu den männlichen Nachkommen auch schon relativ schnell nach der Geburt selbstständig. Der männliche Nachwuchs ist jedoch sehr klein und schwächlich bei der Geburt. Die Väter eines Wurfes sind immer gleich der Anzahl an geborenen Jungen. Die Väter nehmen ihre frischgeborenen Söhne und versorgen diese, bis sie alt genug sind auf sich selber aufzupassen. Die Töchter werden jedoch von ihrer Mutter erzogen. Die Bindung von Vater zu Sohn ist bei den meisten Orks sehr stark, endet jedoch ab dem Zeitpunkt, wenn der Sohn selber Zeugungsreif wird. Alle Orkkinder können jedoch schon nach der Geburt richtige Nahrung zu sich nehmen. Eine Besonderheit bilden das Ereignis, wenn eine Orkfrau einen einzelnen Jungen gebiert. Die Orkfrau wird dann oft als sexuell inaktiv betrachtet und beschimpft. Der Junge jedoch ist in diesem Fall schon sehr selbstständig bei der Geburt, wird jedoch von den anderen Männern nicht anerkannt. Diese Jungen werden oft zu Einzelgängern, die alleine durch die Gegend ziehen. Sie haben oft sehr orkuntypische Fähigkeiten und einigen gelingt es tatsächlich die verschiedenen Arten von Magie zu erlernen. Die Orks haben keinerlei tiefere Religionen. Ihre Toten verbrennen sie in großen Feuern. Die Tradition entstand wohl aus der Angst durch die Leichen Raubtiere anzulocken. Jedoch hat sich das mit der Zeit verselbstständigt. Die nahen Verwandten des Gestorbenen bleiben die ganze Nacht schweigend bei dem Feuer sitzen.

Kommentare

Please Login in order to comment!