Kordas

König von Juarta Kordas

Sohn von Malek III., gekrönt mit 8, gestorben mit 43, 35 Jahre Regierungszeit

Die Sonne stand hoch am Horizont als König Kordas das erste verräterische Blitzen sah. Jenes Blitzen auf der Spitze einer Waffe vor dem ihm seine Lehrer in der Kindheit immer gewarnt hatten. Sofort drückte er seinem Pferd die Sporen in die Seite und führte es mit schnellem Schritt in Richtung seiner Ritter.

Wie jedes Mal wenn er sie sah, schlug sein Herz einen Moment schneller. Es war ein stolzer Anblick. Besonders sein Sohn Marduk erfüllte sein Herz mit Stolz. Marduk würde König werden, wenn er starb. Kordas wusste, dass er sein Reich einem guten Nachfolger überlassen würde. Einen kurzen Moment musste er an seinen Zweitgeborenen denken. Dieser war eine Schande für seine Linie. Schon als junger Mann war er fortgegangen und hatte seine Verpflichtungen am Hofe hinter sich gelassen. Kordas vertrieb den unliebsamen Gedanken so schnell wie er gekommen war.

Elegant lenkte er sein Pferd neben das seines Sohnes. Mit ausgestreckter Hand zeigte er nach vorne.

„Dort vorne kommen sie. Rechts die Flanke ist ungeschützt, wie ich es dir gesagt habe.“

Er drehte sich zu einem der Männer rechts und nickte ihm zu. Der Mann erwiderte das Nicken und trabte davon. Kordas würde gleich das Zeichen geben. Dann würden die Männer aus dem Hinterhalt gestürmt kommen und die ungeschützte rechte Flanke angreifen.Doch davor würde er den Gegner mit der Hauptstreitmacht stellen. Es war nicht Ideal hier für einen berittenen Kampf. Aber man kann sich das Gelände nicht immer aussuchen.

Mit der linken Hand ließ er sein Pferd drehen, klopfte seinem Sohn mit der rechten Hand auf die Schulter und sprach zu seinen Männern:

„Männer, wir sind hier in den Süden gezogen um unser Reich zu schützen. Kämpft nicht für mich oder meinen Sohn. Kämpft für eure Familien, kämpft für eure Freunde und für die Menschen von Juarta.“

Er zog sein Schwert und stach damit in die Luft. Die Männer schrien. Es war wie bei jeder Schlacht. Einige wenige freuten sich, einige sahen ihn grimmig an. Die Meisten hatten einfach nur Angst.

Kordas nickte seinem Sohn noch einmal zu und deutete den Männern an langsam nach vorne zu marschieren. Nach einiger Zeit sahen sie sie den Feind. Es war nicht der erste Kampf und wahrscheinlich würde es nicht der letzte sein. Beide Seiten wussten was nun geschehen würden. Er sah wie der Anführer der gegnerischen Fraktion eine Rede hielt wie er. Auch die Männer der anderen Seite schrien.

Noch bevor der andere Anführer seine Rede beendet hatte, gab er den Befehl zum Angriff. Die Männer stürmten nach vorne. Er ließ sich ein wenig zurückfallen, so dass die ersten Reihen ihn überholen konnten. Es war nicht klug, wenn der Anführer in der ersten Reihe stand und schon im ersten Angriff starb. Die Reihen prallten aufeinander. Blut floss und Speere zerbarsten. Wie zu erwarten, war der Kampf ausgeglichen. Er gab dem Hornträger neben ihm den Befehl. Drei kurze Stöße ins Horn war das Zeichen.

Beim zweiten Stoß kamen einige Feinde durch die Reihen gebrochen. Kordas stellte sich ihnen entgegen. Hieb um Hieb landete sein Schwert auf seinen Gegnern. Sein Pferd stolperte und mit einem lautem Wiehern ging es in die Knie. In der Ferne sah er seinen Sohn, der sich verzweifelte gegen einige Männer wehrte. Die Schlacht wogte weiter und er verlor ihn aus den Augen. Er sah wie sein Hinterhalt zuschnappte. Seine Männer preschten heran und zerstörten die Linie der Feinde.

Kordas kämpfte sich in die Richtung vor, wo er seinen Sohn das letzte mal gesehen hatte. Neben ihm waren zwei seiner engsten Gefährten. Er zeigte nach vorne. Dort stand ein gewaltiger Ork. Er schien auf der Seite der Feinde zu sein. Vor dem Ork war der Körper seines Sohnes, den Kopf konnte er nirgends entdecken.

Der Kampf verebbte nach einer Weile. Die Gegner gaben auf. Als letztes ergab sich die kleine Kompanie Orks angeführt von einer gewaltigen Orkdame. Die Männer töten sie zuerst.

Kordas lag neben seinem Sohn. Der erschlagene Ork lag mit seinem zerbrochenem Schwert neben ihm. Die andere Seite des Schwertes war noch immer in Kordas. Einer der Ritter kam auf ihn zu. In seinen Augen waren Tränen:

„Wir haben gewonnen, mein König.“

Kordas schloss die Augen. Sein letzter Gedanke galt seinem Sohn. Dem anderen. Dem Widerspenstigen. Kordas hatte Angst um Juarta.

Physical Description

General Physical Condition

Kordas war immer von ausgezeichneter körperlichen Verfassung. Auch wenn er nicht der stärkste Kämpfer war, so wusste er sich doch zu verteidigen. Er war ein ausgesprochen guter Reiter.

Mental characteristics

Personal history

Kordas wurde von seinem Vater Malek III. Kordas genannt. Sein Vater fand das lustig, das er damit mit der Tradition der Koraskönige brach. Kordas war im Gegensatz zu seinem Vater jedoch ein guter und gerechter König.

Education

Wie alle Könige in Juarta wurde Kordas in allem unterrichtet, was für einen König notwendig ist. Kordas war selber wissbegierig und lernte schnell. Besonders mochte er militärische Taktiken und las mit Freuden die Abhandlungen von Abdi I..

Accomplishments & Achievements

Er schaffte es einigermaßen, das Reich gegen die stärker werdenden Angriffe aus dem Süden zu verteidigen. Dennoch verlor er einiges an Land und sein Tod war ein Beginn des Zerfalls für Juarta.

Species
Menschen
Life
619 - 662 (Died 43 years old)
Circumstances of Death
Starb bei einer Schlacht im Süden von Juarta
Biological Sex
Männlich
Height
1,82m
Weight
86kg

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