Elben von Nui Nahele

Die Elben von Nui Nahele leben in vor allem in vielen kleinen Siedlungen, welche in dem dichten Wald oft nur sehr schwer zu finden sind. In ganz Nui Nahale gibt es nur drei größere Städte. Die größte Stadt ist Me Kinohi. Me Kinohi ist das Zentrum der Elbenkultur und liegt am Kahe Ane.
Für die Elben gilt Me Kinohi als Ursprung allen Lebens. Vor vielen Jahrtausenden soll hier Koke mit den ersten Elben mit einem Schiff an Land gegangen sein. Woher das Schiff kam und wer die Elben erschaffen hat, ist nicht überliefert. Die Elben gehen davon aus, dass das Schiff von Koke erschaffen wurde und die Elben seine Kinder waren. Die Elben haben sich dann in Mi Kinohi niedergelassen und gründeten hier ihre erste Siedlung. Koke soll als erste Tat einen Baum gepflanzt haben, den Aupuni. Der Baum wuchs mit der Siedlung der Elben und bildet seither den Mittelpunkt der Stadt. Da er die Kraft von Koke innehatt, lebt er noch immer und ist zu einem gigantischem Urbaum geworden, den man noch von hunderten Kilometern wie einen Berg aufragen sehen kann.
Für die Elben ist der Baum der heiligste Ort der Welt. Den Bereich um den Baum nennen sie Aupuni o ka Me Kinohi , was soviel bedeutet wie Ursprungsland. In den näheren Bereich um den Baum dürfen nur die Druiden gehen. Viele Elben kommen jedoch trotzdem zu dem großen Platz vor dem Baum, wo sie sich niederknien und zu Koke beten. Den noch immer gilt Koke als der Erschaffer der Elben und damit auch als Erschaffer alles humanoiden Lebens. Für die Elben gilt Koke zudem als Ahnherr ihrer Rasse.
In dem Baum, dem Flusse zugewandt, gibt es einen kleinen Eingang, durch den man in den Baum hineingehen kann, doch nur die obersten Druiden dürfen auch in den Baum gehen. Dort im Inneren des Baumes verwahren die obersten Druiden Gegenstände, von denen man sagt, dass sie einst Koke gehört haben sollen. An diesem Ort beten die Druiden und bringen Opfer zu ehren von Koke dar. Diese obersten Druiden sind auch die Anführer der Elben und treffen alle wichtigen Entscheidungen.
Der Baum selber wird von einer eigenen Wache beschützt. Diese achtet sorgsam darauf, dass kein Lebewesen außer den Druiden in die Nähe des Baumes kommt.
Die Wachen des Baumes sind die Elfen. Im Gegensatz zu den Elben, sind die Elfen kleiner, zierlicher und viel stärker der Natur verbunden. Die meisten elbischen Naturmagier lernen ihre Kunst von den Elfen. Doch nur die wenigsten Elben schaffen es den Eratea, so nennt man die Elfen, ebenbürtig zu werden. Die Eratea von Aupuni sind die einzigen, neben den Druiden, die an und in den Aupuni dürfen. Die Eratea haben so tiefe Verbindung zur Natur, dass sie sich immer in den Wäldern aufhalten und keine eigene Bauten besitzen. Ihre Haut ist seidig und ihre Haare verwachsenes Moos. Überall am Körper der Eratea wachsen seidige, bunte Gräser, die sie wie Kleider umwehen. Zwar sind die Eratea keine starken Kämpfer aber ihre Magie ist sehr stark. Einige von ihnen können sich in Bären und andere Tiere verwandeln und fast alle reden mit den Tieren, welche ihnen zur Seite stehen. Die Eratea von Aupuni sind die einzigen ihrer Art die einen ständigen festen Wohnsitz haben. Sie leben in den Ästen des Aupuni und ernähren sich von dessen Kraft. Seit Koke den Baum gepflanzt hat, sollen sie hier sein und über ihn Wachen, eingesetzt von Koke selber.
Doch auch die Elben sind jederzeit dazu bereit, Me Kenohi und den Aupuni zu verteidigen, sollte es jemand wagen ihn anzugreifen. Dabei verlassen sie sich vor allem auf ihre Kentnisse über die Wälder und schalten ihre Gegner mit Listen und Fallen aus, bevor es überhaupt zu einem offenem Kampf kommen kann.
 

Der langsame Verfall des Aupuni

Vor einigen Jahrzehnten wurde von einem jungen Elbenkind im Sommer eine verdorrte, kleine Blüte des Aupuni auf dem Me Kinohi gefunden. Die Eratea und die Druiden waren darüber entsetzt, den noch nie hatte der Aupuni solch ein Zeichen der Schwäche gezeigt. In den darauf folgenden Jahren wurde der Aupuni immer schwächer und die Elben befürchteten das Ende der Welt. Doch die Eratea begannen den Baum zu pflegen. Die Elben bekamen, von ihnen die Aufgabe jeden Herbst die Ola ka Pua zu sammeln. Mit Hilfe dieser seltenen Pflanze konnten sie den Zerfall des mächtigen Baumes aufhalten.  

Die Wache der Naturmagier

Diese Gruppierung ist eine kleine elitäre Einheit der Elben. In ihr sind diejenigen Elben, die die Naturmagie der Eratea erlernen können.

Type
Geopolitical, Colony
Subsidiary Organizations
Divines
Controlled Territories

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