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Kirche des Allsehenden

Allgemein

  Eine religiöse Gemeinschaft, die zur Staatsreligion mehrerer Königreiche wurde. Anhänger glauben an den sogenannten "Allsehenden", einen Gott, der über seiner Schöpfung steht und nicht mit dieser verglichen werden kann. Er sieht zwar alles, wir aber meist als geschlossenes Auge dargestellt, auch wenn es Versionen des Symbols mit offenen Augen gibt.    

Aufbau

  Das Zentrum der Glaubensgemeinschaft ist die sogenannte "Kirche des dritten Auges", eine Zitadelle und Kirche, welche in den Stromlanden liegt.   Es gibt verschiedene Auslegungen des Glaubens an den Allsehenden. Die konservativste und älteste davon ist die sogenannte "doxonische Linie", welche vom ersten Vater etabliert wurde.   Seleman Doxo, das ehemlige Oberhaupt des Glaubens an den Allsehenden, verbreitete die Grundsätze der Religion, welcher ursprünglich vom unentdeckten Kontinent im Süden stammte, in ganz Teralbritas. Seine Auslegung der 89 Schriften bildet die Grundlage für alle aus dieser resultierenden Abspaltungen. Allgemeinhin ist jene Auslegung die bekannteste und beliebteste unter den Priestern und dadurch auch im Volk.   Nach Seleman folgten sieben weitere Kirchenoberhäupter:
  1. Der zweite Vater - Onius
  2. Die erste Mutter - Tol
  3. Der dritte Vater - Herm
  4. Der vierte Vater - Medias
  5. Die zweite Mutter - Danfor
  6. Der fünfte Vater - Helis
  7. Der sechste Vater - Altius
Die Erhobenen sind die momentane Führung der Kirche. Zwar gelten einige Richtlinien der Väter und Mütter anderer Generationen noch, doch der Rat aus stetig zwölf Erhobenen, bestimmt alles andere. Die Mitglieder gelten als Heilige.   Mit der Ernennung der Erhobenen, begann das "Zeitalter der Heiligsprechung".  

Die Ebenen

  Der Glaube an den Allsehenden ist in 6 Ebenen aufgeteilt. In jeder davon gibt es mehrere Ränge, mit Ausnahme der ersten Ebene. Es darf immer nur eine bestimmte Anzahl von Rängen vergeben sein. Die Anzahl dieser kann von Ordensmitgliedern übergeordneter Ebenen festgelegt werden.   1. Ebene: Die Folgenden, Prediger   2. Ebene: Die gesalbten Ritter, Mönche   3. Ebene: Priester ersten Ranges, Wunderheiler   4. Ebene: Priester zweiten Ranges, Reiniger   5. Ebene: Priester dritten Ranges, die heiligen Klingen   6. Ebene: Die Erhobenen  

Geschichte

  Der Glaube an den Allsehenden stammt von einem unerforschtem Kontinent im Süden Teralbritas. Daher sprechen einige Ordensmitglieder häufig davon, dass ihr Gott sie in das Land geführt hat, welches sie mittlerweile bewohnen.   Dort gab es zuerst einige Auslegungen des Glaubens und Leitfiguren, bis sich Seleman Doxos Ansichten weitreichend etablierten. Er gilt als Gründer der Religion, wie sie zum Zeitpunkt der Handlung ausgelegt wird. Nach ihm folgten andere religiöse Führer, von denen jedoch nur fünf als Mütter oder Väter anerkannt wurden.   Zwischen dem dritten und dem vierten Vater gab circa 50 Jahre, in denen bürgerkriegsähnliche Zustände innerhalb der Religion vorherrschten. Diese sind als die düsteren Jahre in die Geschichtsbücher eingegangen. Der dritte Vater hatte Konflikte ausgelöst, da er versucht hatte einige Richtlinien des ersten Vaters zu reformieren. Im Besonderen ging es hierbei um das Erlauben der Sklaverei, Folter durch die Kirche und die Einmischung verschiedener Nationen in die Auslebung des Glaubens.   Der vierte Vater schuf erneut Frieden innerhalb der Gemeinschaft, indem er beiden Abspaltungen des Glaubens ein harmonisches Zusammenleben ermöglichte. Als dann erneut Spannungen auftraten, wurde der vierte Vater kurzerhand des Amtes enthoben und die streng konservative zweite Mutter wurde Kirchenoberhaupt.   Unter ihrer Regentschaft wurde die doxonische Line als unabweichbarer Leitfaden etabliert und Ordensmitglieder, welche sich der Abspaltung angeschlossen hatten, wurden massenhaft gefangen genommen, geläutert und teilweise öffentlich hingerichtet.   Der Einfluss der Kirche schwand durch die Schreckensherrschaft der zweiten Mutter, sodass jene zum Rücktritt gezwungen wurde und sich im Exil nach Gilmundor absetzten musste. Ihr Beraterstab kümmerte sich danach um die Angelegenheiten der Kirche. Unter jenem wurde der Glaube zunehmend militarisiert.   Die Kirche des dritten Auges wurde aufgebaut, welche begann Diplomaten auszubilden, die in sämtliche Regierungen verschiedener Nationen eingeschleust wurden. Sie galten als neutrale Vermittler zwischen uneinigen Parteien und waren zudem äußerst gebildet, da die Kirche des Allsehenden über eines der umfangreichsten Archive der Welt verfügt, welches von jenen studiert wurde.   Männliche Hemnan wurden bereits im Kindesalter rekrutiert und in den Orden aufgenommen. Sie wurden von erfahrenen Kriegern, Gelehrten und Priestern unterrichtet und anschließend in der Kirche des dritten Auges mit Ölen einbalsamiert und gesegnet, was ihnen den Beinamen "die Gesalbten" einbrachte. Mit der Zeit wurden sie von mehreren Adelshäusern als Ritter anerkannt. Damit war die Bruderschaft der gesalbten Ritter geboren.   Sie waren ein käufliches Heer, welches der Kirche vorstand und jederzeit Nationen zur Verfügung gestellt wurde, welche genug dafür bezahlten. Dabei wurde sich an eine einzige, unumstößliche Regel gehalten: Kein Bruder würde einen anderen Bruder erschlagen. Dies schuf mit der Ausbreitung der Ritter und Diplomaten erzwungene Allianzen zwischen den Adelshäusern.   Das Königreich Pementis unter der Herrschaft von König Perdegius dem I war zu jener Zeit eines der mächtigsten Königshäuser. Es verfügte jedoch über keinen Diplomaten oder gar Ritter der Kirche des Allsehenden. Zudem genoss der Klerus nicht den gewünschten Einfluss im Land. Staat und Religion wurden strikt von einander getrennt.   Als eine Hungersnot einen Großteil der Königreiche plagte, schlossen sich einige unter dem Banner des Allsehenden zusammen und marschierten mit vereinten Kräften gegen Pementis. Die Adelshäuser wurden mit Ressourcen belohnt, während die Kirche des Allsehenden weiter expandierte. Für diese war König Perdegius lange ein Dorn im Auge gewesen, weshalb sie mit ihrem Einfluss den Untergang jenes Königreichs herbeigeführt hatten. Dannach wurde Pementis unter einem neuen Namen bekannt: die geraubten Länder.  

Kleidung

  Die Titel der Ordensmitglieder sind an deren Kleidung zu erkennen. Alle Mitglieder der ersten Ebene sind davon ausgenommen, denn sie erhalten keine einheitlichen Gewänder. Gesalbte Ritter tragen weiße Mäntel und Mönche reinfarbene Roben ohne Kapuze. Ab der dritten Ebene erhalten Mitglieder eine Kapuze. Wunderheiler tragen weiße Lichtstrahlen, die auf die Rückseite ihrer Roben eingenäht sind. Eine Ebene darüber gibt es eine zusätzliche Kapuze, unter der vorherigen, welche tiefer ins Gesicht hängt. Reiniger tragen dieselben Kutten, jedoch in schneeweiß. Auf Ebene fünf wird ein Schleier der Kapuze hinzugefügt, so das man die Gesichter der Priester nur von nahmen sehen kann. Die heiligen Klingen tragen Rüstungen, welche aus einem strahlend weißem Metall geschmiedet werden und in die ein Ebenbild des ersten Vaters eingraviert wird. Zudem sind ihre Gesichter von Helmen verdeckt, die ein drittes Auge auf der Stirn tragen. Die Erhobenen tragen reinfarbene Roben, mit zweifacher Kapuze, aber ohne Schleier. Dafür tragen sie die Masken der "wahren Sicht". Dies sind weiße Masken aus demselben Metall, wie die Rüstungen der heiligen Klingen, jedoch ohne Verzierungen und Öffnungen.    

Traditionen

  Reinfarben ist eine Farbe, aus einer Mischung von orange und gelb. Einzig die Roben der Ordensmitglieder haben diese Farbe. Sie ist neben weiß eine Farbe der Reinheit, da sie für den Sonnenaufgang und die Hoffnung steht. Der Glaube an den Allsehenden kombiniert Sonnensymboliken und solche welche die Augen, bzw. Sicht betreffen, daher verdecken die Kleidungsstücke mit aufsteigendem Rang auch mehr und mehr die Augen. Die Gläubigen kommen dabei ihrem Gott näher, welcher als Blinder dargestellt wird: Er betrachtet seine Schöpfung nicht auf der physischen, sondern auf der seelischen Ebene. Daher wird das "dritte Auge" auf der Stirn gerne als Symbol verwendet, da es den Gedanken, mit dem Geist und nicht mit den Augen zu sehen, verdeutlicht.    

Die wahre Sicht

  Laut der doxonischen Line gibt es eine sogenannte "wahre Sicht", welche Gläubige erreichen können. Dabei erlangen sie vermeintlich die Fähigkeit, die Welt so wahrzunehmen, wie ihr Gott es tut. Damit soll es möglich sein den Plan des Allsehenden für die Welt zu begreifen. Es sind nur wenige Ordensmitglieder bestätigt, die "wahre Sicht" je erlernt zu haben. Dazu gehören der erste Vater, die zweite Mutter und mehrere Erhobene.    

Bezeichnung

  Die Ordensmitglieder und Gläubige werden in ihrer Allgemeinheit "Jünger des Allsehenden" genannt. Diese Bezeichnung umfasst alle Mitglieder, von den Folgenden, bis zu den Erhobenen. Zusätzlich gibt es noch den Begriff Klerus, welcher sich auf alle Jünger vom zweiten, bis zum fünften Rang bezieht. Der erste Rang ist nicht Teil des Klerus, da er diesem Titel nicht würdig ist. Jener hat ungefähr dieselbe Bedeutung, wie die Bezeichnung "Adel". Da die Erhobenen über allem stehen, stehen sie ebenso auch über dem Klerus und sind kein Teil davon.
Das Symbol der Kirche des Allsehenden.
Seleman Doxo, wie er auf Gemälden und Statuen dargestellt wird:  
    Ein gesalbter Ritter in Kampfmontur:  
Typ
Religious, Organised Religion

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