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Nasyr von Zhamorrah

"Du erkennst mich nicht?
Über die Jahrhunderte habe ich dich verfolgt; dank mir konnte der verbrannte Fasarer den Tod überwinden; ich sah wie Maqual von Kabahr seinen Meister überwand; mit trägem Geist stand ich vor Noiona von Selem um von DIR zu berichten; auf den Isyahadin fiel mein Blick und durch ihn fiel ich. Aus meinem nie vergessenen Zorn erwuchsen nimmer satte Sphärenwesen, die in der Halle der letzten Geheimnisse unser altes Wissen vergessen ließen; ein zweites Mal trotzte ich den Göttern, als sie mich straften für mein Bestreben DICH zu finden - Damals, als ich noch nicht aus Gier geteilt wurde und meine Heimat noch kein zweites Mal gefallen war.
Erinnerst du dich noch an das erste Mal, Assarbad?! Als die Götter UNS bestraften für das, was wir erreicht hatten? Khunchom, Assarbad, nicht ZHAMORRAH! Warum hast du sie nicht zurückgerufen? Wo warst du, als Sülman al Khunchom danach griff! Erinnerst du dich an dein Versprechen, Assarbad - Wo waren sie? WO! ICH habe NICHT vergessen!
DU trägst die Schuld an meiner absurden Existenz, Assarbad, während der Rest meines Geistes seit Jahrtausenden diese Welt verlassen hat!"
  Nasyr ist der letzte verbliebene Seelensplitter eines mächtigen Kophtas vom Gadang, der etwa 1350 Götterläufe vor Bosparans Fall über Zhamorrah herrschte. Um ewiges Leben zu erlangen, wurde sein Herz ein Almandin. In diesem Zustand erforschte er mit Assarbad den großen Schwarm und züchtete die dafür benötigten Kreaturen in den Türmen von Zhamorrah. Den Schwarm wollten die Kophta gegen Sultan al-Nassori senden wollten, um die prächtigste Stadt des Kontinents endlich zu erobern.   Neben dem Schwarm züchtete Assarbad seine letzte Kreatur. Nasyr bewunderte das Talent Assarbads, das sein eigenes noch bei Weitem übertraf. Assarbad konnte Wesen formen, sie nach seinem Willen wachsen lassen. Doch anstatt sich gegen Khunchom zu wenden, wendete sich die letzte Kreatur schließlich gegen Zhamorrah selbst. Assarbad hatte Nasyr verraten.   An den Untergang der Stadt erinnert sich Nasyr noch heute in der kümmerlichen Existenz, die er geworden ist. Zweitausendfünfhundert Jahre verfolgte er Assarbad, um Rache für dessen Verrat zu nehmen. An diese Zeit erinnert er sich nur noch in Bruchstücken: Nachdem er Elem in Schutt und Asche gelegt hatte, fürchtete man ihn und Schliff den 'Stern von Elem' zwölffach. In der Folge verstummte er für viele Jahrhunderte und verlor Teile seines Bewusstseins. Über die Jahrhunderte entstand vermutlich so die Legende, Phex habe die Stadt mit einem gefallenen Stern zerstört, um die Menschen für ihre Dekadenz und Dämonenbuhlerei zu strafen. Schließlich gelang der Almandin in die Hände Hela-Horas', die mit seiner Hilfe die zweite Dämonenschlacht heraufbeschwor. Um eine weitere Dämonenschlacht zu verhindern, wurde der Almandin schließlich geteilt. Was mit der anderen Hälfte geschah und welcher Teil seiner Seele dabei verloren ging, weiß Nasyr nicht. Zuletzt wanderte er in die Hände einer Frau, die leicht zu beeinflussen war - Er musste nur ein wenig flüstern und sie brachte ihn bis zu Assarbad. Doch kaum als er ihn erreicht hatte, war Assarbad auch bereits fort. Seine letzte Erinnerung besteht daraus, wie Steine über ihm zusammenbrechen.   Saryas Vorhaben, mithilfe von Thomeg Atherion, Zurlan und Jasper Engström Nasyrs Geist gezielt zu wecken, ist in Mirham aufgegangen und die Gezeichneten konnten mehr über ihn und Borbarad erfahren. Nasyr kennt das Wandelnde Bild, nicht aber die Firnglänzenden Finger. Feralion, Faenwulf und Malik konnten ebenfalls erfahren, dass so viele Zeichenträger in all den Jahrtausenden noch nie an einem Ort versammelt gewesen wären. Allerdings seien die Gezeichneten noch zu schwach, um sich Assarbad zu stellen. Aber Assarbad sei arrogant; eine Schwäche, die vielleicht ausgenutzt werden könnte. Dafür sei er dieses Mal schneller als sonst: Normalerweise würde er die Pakte mit den Erzdämonen erst Stück für Stück eingehen, doch dieses Mal habe er sie alle schon so schnell erlangt... Nasyr seinerseits konnte erfahren, dass die Gezeichneten 'Assarbads Zepter' an sich gebracht und der Praioskirche übergeben haben.
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