Mondregressor

Die Mondregression ist eine Persönlichkeitskategorie, welche jedes Lebewesen und jeder Gegenstand in Iranthi ab einem gewissen Lebensalter erhält. Bei den Menschen ist es direkt während der Pubertät, bei Gegenständen nach ihrer Nutzung, bzw. ihren Zweck. In einem weiteren Abschnitt, welcher bei Menschen um die 30 Lebensjahre ist, kommt ein weiterer Regressor hinzu. Danach etwa alle 15 Jahre (bei Menschen). Die meisten Menschen werden in Iranthi, im Gegensatz zu der realen Welt, mindestens 120 Jahre alt. So ist es keine Seltenheit, dass Menschen mit allen acht Regressionen leben, von denen aber jeder nach dem Ersten schwächer ausgeprägt ist.
In ihren ersten Jahren verfestigt sich langsam die Persönlichkeit eines Lebewesens – und die Persönlichkeit ist entscheidend, welchem Mond dieses Lebewesen zugeordnet wird. Da den Monden selbst Emotionen zugesprochen sind, liegt es nahe, dass die Mondregressionen direkt mit diesen Emotionen in Verbindung stehen. Dies ist auch so. Ein Lebewesen, welches bspw. in seinem bisherigen Leben von der Angst dominiert wurde, erhält den Mondregressor Akabel (der Mond der Angst). Es spielt dabei keine Rolle, ob er aktiv für Ängste gesorgt hat, oder ob er diese selbst verspürt hat.
Die Stärke der Regression zu Anfang, ist abhängig vom Ausmaß der entsprechenden Emotion. Diese kann sich jedoch im weiteren Lebenslauf ändern. Auch eine Änderung der Regression ist möglich, aber sehr unwahrscheinlich.
Für bestimmte Personen (wie z.B. Blütenheiler) sind diese Mondregressionen entscheidend, wie diese ihre Fähigkeiten einsetzen können.

Mondregressoren

  • Akabel – Der Mond Angst
  • Anuri – Der Mond der Überraschung
    Die Mondregressoren des Anuri sind Meister über die Zeit, und können den Fluss der Zeit manipulieren. Es ist nicht überraschend, dass die Anurika, eine Rasse von Katzenmenschen, fast ausschließlich diesen Regressor oder Catori zugesprochen bekommen.
  • Asradray – Der Mond der Freude
  • Catori – Der Mond der Neugierde
  • Inolamah – Der Mond der Abscheu
  • Lupris – Der Mond der Wut
  • Mal’Gojo – Der Mond der Traurigkeit
  • Satirac – Der Mond der Liebe
    Personen mit dem Mondregressor des Satiracs haben sich in ihrem Leben viel für andere Personen eingesetzt. Dies muss bspw. nicht zwangsläufig Hilfe gewesen sein in Form von körperlicher Arbeit, doch viel wichtiger ist die Bereitschaft und der Gedanke, dass andere Personen einem viel bedeuten, auch wenn diese noch so boshaft sind – in Satiracs Augen ist jeder gleichgestellt und sollte urteilsfrei behandelt werden. Das Leben des Trägers ist dominiert voller Nächstenliebe, Liebe zur Familie, zu Freundschaften, zum eigenen Partner, des Erosm und der Liebe für die Allgemeinheit. Keiner soll Leid erfahren, auch nicht wenn er Böses getan hat. Das körperliche und seelische Wohl der anderen steht bei Personen dieses Mondregressors an erster Stelle. Von allen Mondregressoren ist dieser der Seltenste; aber auch seine Träger sind sich bewusst, dass jeder andere Regressor genau so wichtig ist im großen Lauf der Geschichte, wie sie selbst. Unseligerweise sind die Träger nicht vom Leid verschon; sie ziehen es sogar persönlich an. Die Träger erhalten eine Resistenz gegenüber persönlicher Wut und Abscheu.
    Jedes Lebewesen mit dem Mondregressor des Satiracs wird von einer Aura der Liebe umgeben, die es anderen erschwert, Wut und Abscheu gegenüber anderen Lebewesen zu empfinden, nur nicht gegenüber den Trägern. Daher sind es jene des Satiracs, die auf dem Schlachtfeld die meisten Wunden erleiden würden, sollte man sie nicht beschützen – am besten jemand mit dem Mondregressor des Lupris, da dieser eher die Aggression der Feinde auf sich lenken kann. Doch jeder Verbündete wird eine Person des Satiracs paradoxerweise auch beschützen wollen wegen seiner Aura, was sie z.B. im Militär zu "schwierigen Mitgliedern" macht, da der Beschützerinstink der Kameraden so stark ist, dass diese sich über andere Befehle hinwegsetzen könnten.
    Eine große Stellung nehmen in diesem Zusammenhang die Blütenheiler ein, von denen allgemein nur sehr wenig in Iranthi existieren, und noch viel weniger Blütenheiler des Satiracs – eine Handvoll. Ihr größter Nachteil ist, dass sie nur schlecht selbst von anderen Heilern und Blütenheilern geheilt werden können, bis auf Ihresgleichen und den Blütenheilern des Inolamah, dafür können sie jegliche Kreaturen heilen, denen sonst Heilung verwehrt wird.


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