Iomedae

Die Erbin (a.k.a. Göttin der Tapferkeit, der Herrschaft, der Gerechtigkeit und der Ehre)

Ehre und Gerechtigkeit sind dem Aufrechten eine schwere Last.  

Zentren der Verehrung

Andoran, Cheliax, Galt, Finismur, Mendev, Molthune, Nirmathas, Sargava  

Bevorzugte Waffe

Langschwert  

Die Kirche, ihre Tempel und Priester

  Alle Priester Iomedaes sind entweder Kleriker oder Paladine, obwohl auch viele Waldläufer ihrer Kirche dienen. Priester sind dazu verpflichtet, ehrbar zu handeln, Mut im Kampf zu zeigen, gerechte Gesetze aufrecht zu erhalten und Übeltäter zur Rechenschaft zu ziehen. Sie sollen dem einfachen Volk und insbesondere Kindern sowohl durch ihre Erscheinung als auch durch ihre Einstellung als gutes Beispiel dienen, und noch der kampfesmüdeste Priester steht im Angesicht beeindruckbarer Jugendlicher hoch aufgerichtet und stolz vor ihnen. Manche weigern sich sogar, eine Stadt zu betreten, wenn sie schmutzig sind und machen an einer außerhalb der Stadt liegenden Herberge oder einer Heimstatt Halt, um sich dort zu waschen. Sie nehmen ihre Verantwortung sehr ernst und so benehmen sich die meisten wie große Ritter. Einige Priester schwören, nie eine andere Waffe als das Langschwert zu nutzen, obwohl dieser Eid von den Kirchenmitgliedern nicht verlangt wird. In ihrem Streben nach Anständigkeit und Gerechtigkeit besitzen die meisten mehrere Ränge in Motiv erkennen, was ihnen dabei hilft, Lügner besser ausfindig zu machen.   Die Kirche Iomedaes geht unter allen guten Religionen Golarions am aggressivsten bei der Suche und dem Kampf gegen das Böse vor. Ihre Priester sind lieber auf einer Queste unterwegs als in einer Stadt einer weltlichen Aufgabe nachzugehen. In einer Stadt werden daher die meisten Positionen eines Tempels von Laien und talentierten Akolythen besetzt; altgediente Priester, die sich von einer Krankheit oder Verletzung erholen müssen, ziehen es allerdings vor, in einem Tempel zu arbeiten, als sich bis zu ihrer Genesung auszuruhen. Ältere, gebrechliche Priester, die den Härten des Kampfes nicht mehr gewachsen sind, arbeiten in Gerichten und als Ratgeber für Adelige und die Anführer einer Stadt. Nachrichten von Hexenverbrennungen und Plünderungen, die von Soldaten und Söldnern im Namen Iomedaes begangen wurden, bereiten den Kirchenältesten einige Sorge, sie denken daher darüber nach, einen kleinen Teil der Kirche dazu zu autorisieren, diesen Geschichten nachzugehen und die Handlungen zu bremsen, die die Lehre der Göttin übertrieben interpretieren. Unglücklicherweise wäre eine solche Aufgabe nicht besonders populär und so würde es den Kirchenältesten schwer fallen, genügend Priester zu finden, die bereit dazu wären, Ermittlungen gegen die eigenen Glaubensbrüder und -schwestern anzustellen.   Ihre Tempel sind gekalkte Gebäude, die gleichzeitig als Gerichte und als Wohnort für Heilige Ritter dienen. Die häufigsten Schmuckelemente sind Bogeneingänge, Säulenhöfe, Ritterstatuen und Springbrunnen. Ihre Anhänger nutzen auch die alten Kirchen Arodens; um nicht die Gefühle der immer weniger werdenden Priester Arodens zu verletzen, ersetzen sie die Aroden gewidmeten Ornamente nur langsam durch die der Iomedae.   Die Kirche ist in Zirkeln organisiert. Jeder Zirkel besteht aus 10 bis 50 Priestern oder Rittern, die über ähnliche Fähigkeiten, Einstellungen und den ungefähr gleichen Rang verfügen. Der Anführer eines solchen Zirkels ist der Schwertritter, der seinerseits wiederum Teil eines höherrangigen Zirkels und einem höher gestellten Schwertritter berichtspflichtig ist. Der Hohepriester oder die Hohepriesterin der Kirche wird „Erster Schwertritter Iomedaes“ genannt; sein Zirkel ist der Erste Zirkel, der aus 14 „Zweiten Schwertrittern“ besteht; diese leiten ihrerseits einen Zweiten Zirkel, und so setzt sich das weiter nach unten fort. Es gibt heftige Konkurrenzkämpfe um den Eintritt in den Zirkel eines berühmten, tapferen Schwertritters und es gilt als Zeichen der Ehre, wenn man für den Zirkel eines solchen Ritters ausgewählt wird. Die Rangreihenfolge der Schwertritter entspricht den Militärrängen normaler Armeen (General, Oberst, Major, usw.). Die offizielle Amtstracht ist eine weiße Soutane mit goldenem oder gelbem Saum und einer dazu passenden Mitra.   Priester und Ritter nehmen sich jeden Tag eine Stunde Zeit zum Gebet. Die Kirche selbst führt in Abhängigkeit vom öffentlichen Interesse nur einmal pro Woche einen öffentlichen, etwa eine bis zwei Stunden dauernden Gottesdienst durch. Jedes Jahr am ersten Arodus feiert man den Auffahrtstag der Erbin, mit dem der Jahrestag der Gottwerdung Iomedaes feierlich begangen wird. Ihr Heiliger Text sind "Die Taten Iomedaes" (für gewöhnlich nur „Die Taten“ genannt), eine Nacherzählung von 11 Wundern, die Iomedae als Demonstration der Macht Arodens in vergangenen Zeiten in Avistan und Garund gewirkt hat.   Kleriker können Heiliges Schwert als Zauber des 8. Grads vorbereiten. Kleriker können Feste Hoffnung und Mal der Gerechtigkeit als Zauber des 4. Grads, Paladine als Zauber des 3. Grads vorbereiten.

Göttliche Domänen

Gutes, Herrlichkeit, Krieg, Ordnung, Sonne

Mental characteristics

Persönliche Geschichte

Schon als Sterbliche wurde Iomedae in der Zeit des Kreuzzugs des Lichts bekannt, als sie die Ritter von Ozem zu einer Reihe von Siegen gegen den Wispernden Tyrann führte. Nur wenig später verschaffte die erfolgreich abgeschlossene Prüfung des Sternensteins der tapferen Kriegerin den Funken der Göttlichkeit und die Aufmerksamkeit Arodens, der sie als seinen Herold annahm. In der Gegenwart hat die Kirche Iomedaes die meisten verbliebenen Anhänger Arodens in ihren Schoß aufgenommen und widmet einen großen Teil ihrer Aufmerksamkeit dem Mendevischen Kreuzzug gegen die Schrecken der Weltenwunde. Die Gläubigen der Iomedae verfügen über einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und eine noch stärkere Hingabe an die Schwertkunst, die Staatskunst und die Aufgabe, den „Wilden“ die Zivilisation zu bringen. Ihre Priester stehen im Ruf, vertrauenswürdig zu sein, was ihnen in politischen Angelegenheiten gute Dienste leistet. Iomedaes Erscheinungsbild ist das einer kämpferischen chelischen Schwertmeisterin, ausgerüstet mit voller Kampfrüstung, Wappenzeichen und glänzendem Schild.   Iomedae ist eine rechtschaffene Rittersfrau, die das Gute verbreitet und das Böse mit der Kraft ihrer Präsenz und ihres mächtigen Schwertes vernichtet. Obwohl sie in der Kriegskunst ausgebildet ist, ist sie keine Göttin des Krieges. Lieber würde sie Übeltäter davon überzeugen, ihre Waffen niederzulegen und sich ehrenhaft zu ergeben, als sie in der Schlacht niederzuhauen; doch kennt sie keine Furcht und ist bereit, für die Dinge zu kämpfen, an die sie glaubt. Da Arodens Anhänger sich trostsuchend an sie wandten, als er starb, setzt sie auch seine Lehren um, ohne sich das an die Brust zu heften. Sie ist bei der Verfolgung ihrer Ziele aber eher der Zukunft zugewandt und lässt sich durch die Ereignisse der Vergangenheit nicht einschränken. Sie verabscheut das nicht wieder gut zu machende Böse, die Dämonenbrut, Verräter und alle, die im Namen eines höheren Guten das Gute für ihre Zwecke missbrauchen.   Iomedaes Eingriffe geschehen in der Form von weltlichen Gegenständen, die sich plötzlich zu schwertähnlichen Formen umbilden, mysteriösen weißen oder goldenen Lichtern an einer Person oder einem Objekt oder einem kompassähnlichen Sog an einem Langschwert oder einer anderen langen Metallwaffe. Ihr Missfallen zeigt sich durch flackernde Lichter, dadurch, dass sie Waffen an geringwertigeren Materialien Schaden nehmen lässt oder dass sie Gold- oder Silbergegenstände ihren Glanz verlieren lässt und ihr Gewicht erhöht.   Der typische Anhänger Iomedaes ist eine hart arbeitende Person mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn, der sich anderen gegenüber hilfreich verhält, aber auch selbst Hilfe annehmen kann, wenn er sie benötigt. Die Verehrer Iomedaes glauben an Gerechtigkeit und Ehre und fühlen sich daher zu freundlichen, charismatischen Anführern hingezogen; das kann ein gütiger adeliger Landbesitzer, ein ordnungsliebender Sheriff, aber auch ein freundlicher Bürgermeister sein.   Der Avatar Iomedaes ist eine majestätische Frau, in Weiß und Gold gekleidet, in voller Rüstung, die einen Schild und ein Langschwert trägt; das von ihrem Schild ausgehende Licht blendet alles Böse, und die Macht ihrer Ausstrahlung schwächt die Bestechlichen und lässt sie zusammen brechen. Ihr Herold ist die Hand der Erbin, ein goldhäutiger Engel mit einem Glorienschein aus Klingen, der einer Klingenbarriere ähnelt und auch als tödlicher Schild eingesetzt werden kann. Die Kirche ist für ihre vielen Heiligen bekannt; dabei handelt es sich stets um tote Sterbliche, denen im Nachleben Macht und manchmal auch eine neue Gestalt gewährt wurde. Bekannte göttliche Diener sind Jingh (ein Rad aus weißem Metall, das mit goldenem Feuer brennt), Sankt Lymirin (eine geflügelte Menschenpriesterin, die eine adlerköpfige Gestalt annehmen kann) sowie Frieden-durch-Wachsamkeit (ein überschwänglicher, celestischer, junger Golddrache).

Social

Kontakte & Beziehungen

Iomedae unterhält gute Beziehungen zu Abadar, Cayden Cailean, Erastil, Sarenrae, Shelyn und Torag, bei denen sie ergänzende oder gleiche Interessen erkennt. Mit bösen Gottheiten oder Scheusalen jeglicher Art gibt sie sich nicht ab (was Asmodeus einschließt, da sie weder bei der Erschaffung der Welt noch bei der Gefangennahme Rovagugs dabei war). Allerdings nimmt sie die Hilfe der Himmlischen Herrscher in Anspruch, wenn es ihr passend erscheint. Allen anderen gegenüber verhält sie sich neutral; sie hofft, diese zu großen Taten zu inspirieren, stellt ihre eigenen Pläne aber nicht hintan, um das zu erreichen.

Relationships

Kinara Falrik

Anhänger (Important)

Towards Iomedae

4

Frank


Iomedae

Gottheit

Towards Kinara Falrik

1

Frank


Göttliche Klassifizierung
Gott
Gesinnung
Rechtschaffen Gut

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