Borbarad

(a.k.a. Tharsonius)

Ein durch Pardona am Nachtschattenturm wiederbelebter Zauberer.
GESCHiCHTE Die Geschichte von Borbarad ist nur mit mühsamen Quellenstudium zu rekonstruieren. Geben Sie den Helden Details je nach gelungenen Geschichtswissen-Proben preis: Etwa um 510 BF, als Rohal der Weise bereits schon Jahrzehnte das Mittelreich weise regierte, erschien Borbarad in der Welt der Menschen. Angeblich geboren von einer Hure in Bethana, wurde bald seine immense magische Macht entdeckt, so dass er von der Gosse zum Kusliker Seminar für Gegenmagie kam (einem Vorläufer der späteren Halle der Antimagie) und an der Academia der Hohen Magie zu Punin seine Ausbildung beendete. Gelegentlich heißt es, er sei danach von Rohal dem Weisen in Gareth selbst ausgebildet worden; viele hielten Tharsonius auch für den Sohn Rohals. Aufgrund seiner Gier nach verbotenem Wissen und der Ablehnung von jeder Moral kam es zum Streit mit Rohal, bis Tharsonius mit dem Weisen brach. Der brillante, aber von dunklem Verlangen getriebene Zauberer reiste durch viele Gegenden Aventuriens, war kurze Zeit als Lehrmeister an der Magierakademie Bethana und wurde schließlich Erzmagus und Akademieleiter der Al-Achami zu Fasar. Um 570 BF beginnt Tharsonius sich nur noch Borbarad zu nennen und schreitet offen als dunkler König und Erbe der Magiermagnie über das Tulamidenland: Er nimmt, was er braucht, unterjocht Gorien und beherrscht Sultane. In der Gorischen Wüste errichtet er mit Dämonenmacht seine gewaltige Schwarze Feste, sammelt Wissen und altes Zauberwerk, schafft Artefakte und Chimären und reißt Portale in das Weltgefüge.
Als die Dämonen Borbarads bereits im ganzen Land der Ersten Sonne umhergeistern, stellt sich Rohal ihm schließlich entgegen. Er kehrt am 7. Hesinde 589 BF dem Thron des Neuen Reiches den Rücken und sammelt in Aranien ein großes Heer, um gegen Borbarad zu ziehen. Am 22. Boran 590 BF kommt es zu einer gigantischen Schlacht in der Gorischen Wüste, in der über 2.000 Kämpfer gegen Schergen und Monstrositäteil des Dämonenmeisters streiten. Fast niemand kehrt von diesem Kampf mit seiner entfesselten magischen Macht zurück. Borbarad und Rohal werden entrückt, die Schwarze Feste zerstört. (Der Boroni Khalid al-Ghunar wurde für die Grablegung der in der Schlacht gefallenen Streiter heilig gesprochen und gilt als Schutzpatron der Bestattung.) unabhängig von ihrem Talentwert haben.) Götter/Kulte +8: Die Travia-Kirche kennt den unheiligen Borbarad übrigens als Muttermörder, da er seine Mutter, eine bethanische Hure, ermordet haben soll.
Die Maraskaner bezeichnen ihn als Dharzjinion; die Elfen sprechen vom varra dioy, einem Öffner der Tore; Zwerge kennen ihn als Burbra Domron, den Schwarzen Borbarad.
Der Dämonenmeister war in seiner Jugend als Tharsonius von Bethana bekannt, daher auch die verbreitete Bezeichnung Bethanier. Irgendwann nahm er den Kriegsnamen Borbarad an. Als Kind soll er Tharsinion geheißen haben, ein Isdira-Name, der in etwa 'strahlender Kämpfer', aber auch 'gegen das Licht' bedeuten könnte.
Heraldik: Als Borbarads Zeichen gilt das Zhayad-B. Er verwendete es für Flaggen, Banner und Briefe.
Meist wird Borbarad als schwarz gekleideter Mann mit grauem Haar und prächtigem Bart dargestellt, in den Händen das Schwert des Beschwörers und ein Kobrastab. Auf dem Kopf trägt er eine siebenzackige Krone.
Die Siebengehörnte Dämonenkrone ist ein frevlerisches Artefakt, das Macht über die U ngeschaffenen der Niederhöllen garantieren soll. Es heißt, Borbarad habe die Krone getragen- und vor ihm der Namenlose Gott Borbarads Zauberstab soll Seelen gefressen haben. Sein Beschwörerschwert war angeblich von Dämonen geschmiedet.
Am Mhanadi liegt zwischen Mherwed und Samra (dem alttulamidischen Zhamorrah) ein Ort namens Borbra, 50 Meilen westlich der Gorischen Wüste. Angeblich ist dies Borbarads Geburtsort.
Der Dämonenmeister gilt als die Krönung aventurischer Schwarzmagie: Bei der Magie der Beeinflussung, Beherrschung, des Schadens und natürlich der Beschwörung und der Dämonen hat Borbarad alle Lehrmeister übertroffen. Er hat allerlei altes Wissen wiederentdeckt und neu es entdeckt. Er soll unzählige Wahre Namen gekannt, alle Magischen Metalle besessen, sieben Schwarze Augen erschaffen sowie alle Magna Opera der Erzdämonen tmd viele Zeitformein beherrscht haben. Borbarad muss Dutzende von Zirkeln und Verschwörungen begründet haben, vor allem bei den Tulamiden. Die Magie der Borbaradianer richtet sich generell zerstörerisch gegen Geist und Materie - und soll auch Laien ohne astrale Macht zugänglich sein. Die borbaradiariische Repräsentation muss ebenso wie zwei Dutzend bekannte Sprüche dieser Magie als Erfindung des Dämonenmeisters selbst gelten. Er hat das Buch Borbarads Testament verfasst, das dieses Wissen der Nachwelt vermittelte.
Er hat ein weiteres, heute quasi verschal~ lenes Buch geschrieben, das als Antwort zu Rohals Systeme der Magie verstanden werden kann und brillante und gefährliche Magietheorie behandelt: Metaspekulative Dämonologie. Die Gorische Wüste soll an der Stelle, an der seine Schwarze Feste stand, eine große Sphärenruptur aufweisen, die manche Rituale erst ermöglicht. Der Volksmund behauptet, Borbarad sei mit allen zwölf Erzdämonen im Bunde gewesen. Die Sphärologie hält es zumindest für möglich, dass er mit bis zu sieben Mächten gleichzeitig paktiert hat. Einige glauben jedoch, dass Borbarad selbst keinen einzigen Pakt geschlossen hat, sondern sich stattdessen zahlreicher Paktierer und ihrer Fähigkeiten bedient hat, ohne seine eigene Seele zu gefährden.
Philosophie: Die sinistren Zirkel der Borbaradianer dienen offenbar vor allem Machtbesessenen, die die Kunst der Magie beherrschen wollen. Die Lehren dieser Zirkel gipfeln in den folgenden zwei Grundsätzen: 1.) Jedes denkende Wesen ist in der Lage, Zauberei anzuwenden, wenn es nur die richtige Grundeinstellung mitbringt und die korrekten Formeln erlernt. 2.) Jedes denkende Wesen ist in der Lage, über gerufene Dämonen zu herrschen, wenn es nur einen unerschütterlichen Willen besitzt. Es heißt, dass jeder, der borbaradianische Zaubermacht erlangen will, dafür seine Seele geben muss. Diese Seelen will der tote Borbarad bei Boron gegen seine eigene tauschen, um so wieder in die Gefilde der Sterblichen.zu gelangen.
AufBorbarads Versuche zur Schaffung neuen Lebens gehen die Borbarad-Moskitos zurück. Womöglich hat er auch die Gargylen geschaffen, die ersten fortpflanzungsfähigen Golems.
Borbarad hat den Heiligen Gilborn, einen Geweihten des Praios, zu Tode gefoltert, um zu zeigen, dass er die Macht der Götter nicht fürchtet. Gilborns vermuteter Todestag, der 29. Travia, ist noch heute ein Gedenktag des Praios-Glaubens. Gelegentlich wird Rohal als Sohn des Nandus bezeichnet. Bisweilen wird Borbarad als Rohals Bruder angesehen; womit er ebenfalls ein Sohn des Halbgottes der Weisheit und Erkenntnis wäre. Diese Behauptung wird jedoch von vielen Kirchen als Ketzerei verfolgt.
Borbarad hat Dutzende Zwerge von einem seiner wichtigsten Diener, dem Almadaner Schwarzmagier Zulipan von Punin, in die Schwarze Feste verschleppen lassen. Mit Experiment und Foltertod versuchte er das Geheimnis der hohen zwergischen Magieresistenz zu entschlüsseln.
Borbarad hatBorbarads Hauch erfunden, eine alchimistische Sicherung, die vor allem gegen Dämonen wirkt.
Borbarad hat stets Grenzen durchbrachen, zerschmettert, hinter sich gelassen. Er ließ keine Begrenzungen gelten und beschritt stets neue Wege. Darüber hinaus liegen seine Ziele im Dunkeln, obwohl seine Feinde ihm stets Machtgier zuschrieben.

Relationships

Kinara Falrik

Feind (Vital)

Towards Borbarad

-3

Honest


Borbarad

Feind (Vital)

Towards Kinara Falrik

0


History

Während des Kampfes am Nachtschattenturm.

Spezies
Mensch

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