Blütenheiler (Beruf)

Der Blütenheiler ist eine sehr ungewöhnliche Klasse, bzw. ein sehr ungewöhnlicher Beruf. Wie der Name suggeriert, ist das Hauptaugenmerk des Blütenheilers, die Heilung; sowohl von anderen, als auch sich selbst. Seine Heilfähigkeiten sind kurativ, als auch präventiv. Außerhalb typischer Heilfähigkeiten besitzt er noch andere Möglichkeiten, den Körper und den Geist seiner Patienten etwas Gutes zu tun. Mit den gesamten Mondregressoren deckt er quasi den gesamten medizinischen Bereich ab, der auch in unserer Welt praktiziert wird. Angefangen von einfacher Wundheilung, über das Therapieren psychotischer Störungen, ergotherapeutische Maßnahmen, Infektionskrankheiten, bis hin zu der Wiederbelebung Verstorbener. Aber er ist auch befähigt, sich mithilfe seiner Macht zur Wehr zu setzen, sollte dies nötig sein – so kann er all das, was er heilen kann, in gewissen Maße auch selbst verursachen, wenn auch vieles davon nicht unbedingt für das Schlachtfeld geeignet ist. Ausgenommen sind hier die Blütenheiler des Satirac, die sich (und auch andere) höchstens nur zu schützen wissen und auf jegliche übernatürliche Angriffe in ihrem Repertoire verzichten müssen, und es auch so wollen.
In diesen Artikel nutzen wir für diverse Beispiele den Charakter Meryana Belamour, die selber eine Blütenheilerin (des Satirac) ist.  
Der Name „Blütenheiler“
Der Name des Blütenheilers geht hervor aus der Verbindung zum Stillen Reich und den dort existierenden Bäumen und anderen Pflanzen. Jeder Blütenheiler nennt ein Blütenkind sein eigen, welches im Stillen Reich den Garten, Hain, oder andere blühende Orte, seines Heilers pflegt und diesen über das Firmament mit Blüten versorgt. Dieses ist ganz figurativ und malerisch umgesetzt – sobald der Blütenheiler anfängt zu Heilen, spürt das Blütenkind diesen Vorgang, welches dann einige Blüten nach oben fliegen lässt, welche dann den Heiler mit der nötigen Kraft versorgt. Die verbrauchten Blüten bleiben dann um und/oder im Blütenheiler übrig. Diese Blüten sind aber keinesfalls verwelkt, und besitzen sogar noch einen Rest ihrer Macht, sind sehr selten, und werden sogar als Rohstoffe verwendet (Was leider zu einer Unsitte seitens gewisser Organisationen, sowohl staatlicher, als auch privater, geworden ist, diese Blütenblätter von einem Blütenheiler zu erzwingen, und ihn mehr oder weniger als Rohstofflieferanten zu missbrauchen. Für einige Blütenheiler stellt dies nicht zwangsweise ein Problem da (sie machen es auch teils gerne), aber andere Blütenheiler, die weniger Glück hatten mit ihren Aspekten, und dann noch gezwungen werden, können sehr darunter leiden. Wie z.B. Meryana, die den Aspekt Schmerz hat; sie wurde für ihre Blüten gefoltert.  

Der Aspekt des Blütenheilers

Jeder Blütenheiler hat einen Aspekt, der ihm in seiner gesamten Karriere als Blütenheiler begleitet. Er dient als Katalysator und als „Energielieferant“. Jedesmal wenn der Blütenheiler seine Macht einsetzt, wird dieser Aspekt gereizt und er muss diesem Folge leisten. Dieser kann im Endeffekt alles sein – ein Objekt, eine Handlung, eine Beschreibung, eine Eigenschaft, usw.. Sobald dieser Aspekt gereizt wird zahlt er damit seinen „Preis“ für den Zugang zum Reich der Stille, aus denen der Blütenheiler seine Macht bezieht. Der Preis muss nicht zwangsläufig sofort gezahlt werden, doch schon unmittelbar, sodass er einen geeigneten Zeitpunkt wählen kann; da ist das Reich der Stille kompromissbereit. Es ist auch möglich sich eine gewisse Menge an Macht vorher anzueignen, doch dazu muss der Blütenheiler erfahrener sein (Das wäre so was wie Mana x Level). Natürlich brauchen die Unterschiedlichen Mächte des Blütenheilers auch unterschiedlich hohe Energien, eine kleine Schürfwunde zu heilen verbraucht wesentlich weniger, als eine komplexe Psychose zu heilen. Im ersteren Fall reicht ein leichtes Reizen des Aspektes.
Welcher Aspekt es sein wird, entscheidet das Reich der Stille, und kann auch nicht vom Blütenheiler selbst geändert werden. Nur in sehr seltenen Fällen erfolgt eine Änderung des Aspektes im Laufe des Lebens des Blütenheilers. Die meisten Blütenheiler sind mit ihrem zufrieden, auch wenn dieser skurril sein könnte. Wie schon geschrieben, kann alles ein Aspekt sein, aber hier mal eine Beispielliste:
  • Essen – Der Blütenheiler muss mehr Essen, damit er heilen kann. (Recht simpel. Um das Beispiel mit der Schürfwunde und der Psychose aufzugreifen: Die Schürfwunde könnte durch das Essen von 2-3 Weintrauben abbezahlt sein, wohingegen die Psychose einen ganzen 10Kg Schweinebraten mitsamt Beilagen und Nachtisch abverlangen würde. Und nur weil der Blütenheiler den Aspekt des Essens hat, heißt es noch lange nicht, dass er auch mehr essen KANN. Was aber möglich sein kann ist, dass er davon nicht zunehmen wird. Doch auch darauf gibt es keine Gewähr.)
  • Essen (Weintrauben) – Dieser Aspekt ähnelt dem des Essens, doch hier gilt dies nur für Weintrauben. Andere Nahrungsmittel zählen also nicht.
  • Tanzen – Der Blütenheiler muss für seine Macht tanzen. Wie bei (fast) allen Aspekte, kann das Tanzen auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
  • Sex – Erklärt sich von selbst. Wenn der Blütenheiler „Pech“ hat, könnte es auch der Folgende Aspekt sein:
  • Sex (gleichgeschlechtlich) – Für heterosexuelle Blütenheiler nicht wirklich optimal, aber in den Klammer könnte noch was ganz anderes stehen ... .
  • Weinen – Auch dies ist wie Tanzen und Sex ein ritualisierter Aspekt. Der erklärt sich auch von selbst.
 

Die Blüten

Ein Artikel über Blütenheiler, ohne auf die Blüten gesondert einzugehen, wäre nicht sehr umsichtig. Die Blütenheiler erhalten ihre Macht aus dem Reich der Stille und den dort wachsenden Pflanzen. Meistens sind es die Bäume, aber auch Buschwerke, Blumenwiesen, lange Rankenpflanzen, ... alles ist dabei. Jeder Blütenheiler besitzt aber seine eigene und einzigartige Pflanze, die von einem Blütenkind gepflegt wird. Dieses Blütenkind spürt die Reizung des Aspektes und es spürt, wenn sein Heiler die Blüten anfordert. Wird der Aspekt gereizt, erhält das Blütenkind – jetzt wird es allegorisch – Wasser, Erde, Wind und Feuer. Mit Feuer ist natürlich die Wärme und das Licht gemeint (es soll ja nicht brennen). Damit kann es dann die Pflanze pflegen. Wird der Aspekt nicht gereizt, sind früher oder später keine Blüten mehr vorhanden und die Pflanze stagniert, bis der Aspekt wieder gereizt wird.
Das Blütenkind lässt die Blüten „aufsteigen“, welche dann transzendieren und zum Blütenheiler gelangen. Diese können dann von ihm genutzt werden, um seine Mächte zu wirken. Dazu braucht er sie nicht zwischen den Fingern, oder sonst wo, halten – sie haften an seiner Haut, seinen Haaren, usw., fallen dann aber auch nach einiger Zeit ab, sobald sie verbraucht sind. Die verbrauchten Blüten sind nur für den Blütenheiler selbst verbraucht, aber für alle anderen sind sie weder welk, noch zu Staub geworden; mit diesen „Restblüten“ lassen sich viele wundersame Dinge anstellen. Man kann sie als Rohstoffe für diverse Gegenstände benutzen, und ihnen damit besondere Eigenschaften, je nach Blüte, Mondregressor und Aspekt vergeben. Am meisten werden sie für Heiltränke benutzt (die aber in ihrer Stärke nicht an der eines Blütenheilers heranreichen). Z.B. könnte auch eine Blüte eines Blütenheilers mit dem Aspekt „Essen“ eine Person einen ganzen Tag lang mit Nahrung versorgen. Sie wegzuschmeissen wäre also pure Verschwendung, aber Blütenheiler dafür zu verfolgen und zu jagen, ist mehr als niederträchtig. Das mit schlimmste Schicksal, auch wenn ihr Martyrium nur einen Tag währte, wurde Meryana zuteil, die den Aspekt des Schmerzes in sich trägt. Sie wurde einen Tag lang unter Höllenqualen gefoltert, da, anders als bei anderen Blütenheilern, ihr Aspekt faktisch endlos oft gereizt werden kann (anders als beim Aspekt „Essen“. Irgendwann ist da auch Schluss). Und wenn das noch nicht genug war, ist Meryana zusätzlich noch der Fluch Satiracs Tränen auferlegt, der ihre Schmerzempfindlichkeit vervielfacht, quasi keine Grenze nach oben hat, und sie sogar daran hindert, ohnmächtig zu werden, sollte der Schmerz zu groß sein.

Career

Karrierefortschritt

Den Anfang der Karriere eines Blütenheilers macht der Auslöser, der meistens mit dem Mondregressor und den Blütenheileraspekt im Zusammenhang steht. Vor diesem Ausbruch fühlt der Blütenheiler, dass irgendetwas nicht mit ihm Stimmt – sowohl im positiven, als auch negativen Sinne. Das Dasein eines Blütenheilers ist kein Geschenk, sondern eine Gabe, die wie viele Gaben ihren eigenen persönlichen Preis hat. Und dieser Preis ist für jeden dieser Heiler individuell. Einige werden geisteskrank, einige erleiden starke körperliche Behinderungen, einigen zerreißt es die Persönlichkeit, Freundschaften, oder gar das eigene Leben. Und wiederum einige wenige Glückliche zahlen gar keinen Preis, anfänglich. Das Reich der Stille, der wichtigste Verbindungspartner, kann so drohend, aber auch so schön wirken, dass viele ihren Verstand verlieren, wenn sie damit unweigerlich in Kontakt treten.
Unsere Meryana, hatte ihren Auslöser, als sie 17 Jahre alt war. Es passierte Vieles auf einmal in ihrem Fall: Zunächst machte sie sich aus ihrem kleinen Dorf Arkeley auf nach Solus, um ihre heilerartigen Fähigkeiten untersuchen zu lassen. Sie konnte schon immer ein wenig, wenn auch unzuverlässig heilen. Und jedes mal, wenn sie heilte, war da diese Stimme, die ihr zuflüsterte. Eine Zeit lang unterließ sie es zu heilen, doch dann meldete sich die Stimme auch außerhalb ihrer Heileinsätze. Das machte ihr Angst, und da sie und ihre Familie nicht weiterwussten, schickte man sie eben nach Solus. Und dann, sie hatte fast ihr Ziel erreicht, geschah es über Nacht: Es kam zu einer Welten-Transzendenz. Das Bewusstsein eines Jungen aus der Welt von Laniakea (des Lesers Welt) tauschte sich mit ihrem eigenen Bewusstsein aus. Doch dieser Tausch war nicht vollständig, sondern beide Bewusstsein waren gespalten, so dass die eine Hälfte von ihr blieb und die übrig gebliebene Hälfte von der einen Hälfte des Bewusstseins des Jungen gefüllt wurde. Sogesehen ist sie, wie auch der Junge, in beiden Welten nun vorhanden. Und welch ein Glück, dass beide exakt die gleiche Persönlichkeit haben, bis auf einige Abweichen, z.B. das Geschlecht und natürlich die Erinnerungen. Einige Wochen vergingen und sie (die neue Meryana) versuchte sich in der ihr neuen Welt zurechtzufinden. Doch sie brach zusammen. Dies war der Moment, als sie unbewusst zu viel Energie über die Zeit verbraucht hatte, und das Reich der Stille forderte ihren Aspekt heraus. Es reizte ihn. Unter großen Schmerzen brach sie zusammen, mitten auf dem Marktplatz eines kleines Dorfes. Dort fand sie Orbiana, welche Jagd auf Blütenheiler macht. Zu Meryanas Pech wurde sie gefangen genommen und nach Solus gebracht, so man sie wegen ihrer Blüten einen Tag lang folterte, bis das Schicksal meinte „bis hier hin und nicht weiter“. Nun wohnt sie in Solus mit einen ihrer Gefährte zusammen. Unter ständiger Beobachtung ihres Blütenkindes Auriana, welches alles daran tut, damit Meryanas Geisteskrankheit keine weiteren Schübe bekommt – sie leidet unter einer schizoaffektiven Störung, und genau deswegen vermeidet Auriana, mit ihr rein sprachlich in Kontakt zu treten, denn Meryana hat Angst vor den Stimmen in ihrem Kopf, und eine Weitere währe nicht sehr hilfreich. Das und der Aspekt des Schmerzes sind Meryanas Preis.  

Einfluss der Monde

Die Monde von Neutis sind von großer Bedeutung für die Blütenheiler, noch mehr als den anderen Heiler, die keinen großen Einfluss der Monde verzeichnen können. Jedem Blütenheiler wird ein Mondregressor zugewiesen, der die Art und Weise jegliche seiner Handlungen (und sogar teils sein Denken und Fühlen), stark beeinflusst (so wie es auch bei allen anderen Lebewesen und Objekten der Fall ist – siehe auch Mondregressor). Der Mondregressor ist also entscheidend für viele Fähigkeiten und Eigenschaften des Blütenheilers. Er bestimmt auch, wie und was geheilt wird. Ferner bestimmt er auch, ob und wie er durch andere Blütenheiler geheilt werden kann – und darum kümmern wir uns zuerst:  
Heilung durch andere Blütenheiler
Ein Blütenheiler besitzt zwar eine Eigenheilung, diese erfolgt zwar wesentlich schneller, als eine normale Körpereigene, jedoch nicht in einem schnellen Ausmaß, als würden sie aktiv geheilt werden. Entscheidend ist dabei der Mondregressor des heilendes Blütenheilers; nicht jeder Blütenheiler kann durch einen anderen Blütenheiler geheilt werden.
Aber nicht nur Blütenheiler sind davon betroffen, im Endeffekt ist jedes Lebewesen davon betroffen, was geheilt wird und heilt. Doch es erweißt sich nur als „schwieriges Unterfangen“. Ein Lebewesen mit dem Mondregressor des Satirac kann von einem des Akabel schon geheilt werden, es verbraucht nur Unmengen an Mehraufwand. Aus diesem Grund finden sich z.B. auch nur selten jene des Satirac beim Militär wieder, da sie bei einem Einsatz (und auch während des Trainings) nur sehr schlecht geheilt werde können (abgesehen davon, dass sie eh jegliche (bewaffnete) Konflikte meiden/verabscheuen).   Im Folgenden eine Auflistung, welcher Blütenheiler mit dem entsprechenden Mondregressor ob und in welcher Form (folgt noch) andere Blütenheiler heilen kann:
Mondregressor Anuri (Heiler) Akabel Asradray Catori Mal’Gojo Inolamah Lupris Satirac Andere
Anuri (Empfänger)
Akabel
Asradray
Catori
Mal’Gojo
Inolamah
Lupris
Satirac
Andere
  Wie sich aus der Tabelle ableiten lässt, können die Blütenheiler des Inolamah von jeglichen Blütenheiler geheilt werden, doch jene des Satirac nur von Ihresgleichen und des Inolamah. Dafür können jene des Satirac alle heilen, und die von Inomalah entsprechend nur durch Ihresgleichen und des Satirac. Von einem Blütenheiler des Inolamah geheilt zu werden, wenn man als Nicht-Blütenheiler der Empfänger ist, ist definitiv ein Kuriosum, sie heilen und helfen nur sehr ungerne, und verabscheuen es teils sogar, durch das Schicksal als Blütenheiler auserwählt worden zu sein. Und am meisten verabscheuen sie die Blütenheiler des Satirac. Wenn man das bedenkt, und die Tatsache, dass jene des Satirac im Gegensatz zu anderen Mondregressoren sehr sehr selten sind, ist ein verletzter Blütenheiler des Satirac schon ein beinahe hoffnungsloser Fall. So wundert es nicht, dass die Satirac-Heiler „Ausstattungsmerkmale“ mitbringen, damit sie so gut wie es geht geschützt sind; nicht alleine durch sich selbst, sondern durch ihre Partner, Freunde und Verbündete. Jeder, der einem Satirac-Heiler, egal in welcher Form, nahesteht, sieht sich verpflichtet, diesen zu beschützen, besonders dann, wenn er schon von diesem einmal geheilt wurde. Gegen diesen zwangsauferlegten Beschützerinstinkt können sich nur die allertrotzigsten Lebewesen des Inolamah halbwegs zur Wehr setzen.  

Mondregressoren

Jedem Blütenheiler (wie auch jedem Lebewesen und Objekt) wird ein Mondregressor ab Geburt (oder Entstehung) zugewiesen, die einen Einfluss auf seine Existenz hat. Der Einfluss reicht von einer einfachen farbigen Haarsträhne, bis hin zu komplexen dem Mondregressor motivierten Veränderungen seiner Charakteristika. So verschmähen es Blütenheiler des Satirac allen Lebewesen Leid, in welcher Form auch immer, Schaden zuzufügen; bis auf sehr sehr wenige Ausnahmen. Und selbst diese Ausnahmen werden geplagt von einem mehr als nur schlechtem Gewissen. Wohingegen die Blütenheiler des Lupris nichts lieber tun würden, als in vorderster Reihe einer Schlacht zu stehen, nur um ihren Feinden als Erstes eins überzubraten. Und selbst ihren Patienten gegenüber sind sie nicht zimperlich: So kam der ein oder andere Patient mit einer gebrochenen Nase aus der Behandlung, nur weil er den medizinischen Anweisungen des Lupris-Blütenheilers nicht Folge geleistet hat (die Nase wurde dann, was man gutschreiben muss, beim nächsten Mal behandelt).
Zusätzlich zu der Persönlichkeit, stellen die Mondregressoren eine Reihe an Fähigkeiten, die meist übernatürlich sind, den Blütenheiler zur Verfügung, welche im Kontext zum jeweiligen Aspekt des Mondes stehen.
Anmerkung: Die Fähigkeiten, welche die Mondregressoren zur Verfügung stellen, bzw. die Nachteile, welche der Träger erleidet, sind teils abhängig vom „Lebenserfahrungsgrad“ im jeweiligen Aspekt, den der entsprechende Regressor beansprucht. Hier wird bewusst auf Rollenspiel-Klassenstufen verzichtet, doch im Groben erfolgt dann doch eine Zuweisung in Stufen (Alter, Erfahrung, etc.). Wie die meisten Fähigkeiten des Blütenheilers, werden auch die Mondregressoren nicht im ausreichenden Maße dem Blütenheiler mitgeteilt, da es einfach zu wenige gibt, dass sich diese austauschen können, und nur wenige Blütenheiler verfassen Informationsmaterial darüber. So erfährt ein Blütenheiler meist aus reiner Introspektion, was er kann und was ihn beeinflusst. Viele Mondheiler leiden deswegen auch unter psychischen Belastungen, weil der Umgang mit den Fähigkeiten und Eigenschaften sehr „psychotisch“ sein kann.  

Akabel – Der Mond Angst

Anuri – Der Mond der Überraschung

Asradray – Der Mond der Freude

Catori – Der Mond der Neugierde

Inolamah – Der Mond der Abscheu

Lupris – Der Mond der Wut

Mal’Gojo – Der Mond der Traurigkeit

Satirac – Der Mond der Liebe

Für Satirac ist das Thema Liebe von größter Bedeutung und dieses schlägt sich auch auf die Art und Weise, wie der Blütenheiler heilt, nieder. Nächstenliebe, der Liebe zum Partner, zu seiner Familie und seinen Freunden, und auch der Eros ist vertreten. Man wird kaum jemanden des Satirac treffen, der einen anderen Menschen hasst – und wenn, dann wird dieser den Hass so schnell wie möglich abstellen wollen. Aber auch die Kunst ist dem Satirac wichtig, solange sie schön, also nicht schädlich für andere ist. (Mit dem Blut eines Sklaven ein Bild zu malen, würde bei Satirac große Verachtung finden. Aber auch Kunst, die andere diskreditiert – ja, dazu zählen auch kritische Werke gegenüber Personen oder Gruppierungen/Organisationen, auch wenn die Kritik berechtigt ist – oder andere beleidigt, ihre Würde herabsetzt, usw., wäre für Satirac keine schöne Kunst. Ein Bild, welches z.B. auf traurige Art das tägliche Leben eines Sklaven oder eines heruntergekommenen Gefängnisses mitsamt seiner Insassen zeigt, ist für Satirac keine schöne Kunst. Satirac und seine Träger sind aber nicht blind für die Ungerechtigkeit und die Missstände dieser Welt.) Die Kunst erstreckt sich von einfacher Handarbeit, über das Aussehen von Leuten, bis hin zu komplexen künstlerischen Gebilden, wie große Musikwerke oder Literaturchroniken.
Die Blütenheiler des Satiric verlangt viel von seinem Träger, gibt ihm persönlich jedoch sehr wenig. Es fängt damit an, dass der Träger nur durch die Blütenheiler des Catori geheilt werden können – was prinzipiell schon sehr schwer ist, da diese Blütenheiler, alles andere als fürsorglich oder voller Nächstenliebe sind; ja sie verabscheuen jene des Satirac am meisten. Es ist kein Hass, den sie verspüren, es ist die Emotion der Abscheu (Dieser emotionale Gegenpol wird oft verwechselt – Es ist nicht Liebe vs. Hass, sondern Liebe vs. Abscheu.)
Der Satirac als Mondregressor bringt für den „klassischen“ Heiler sicherlich viele Vorteile, doch die Nachteile könnten für die meisten Heiler schlicht nicht zu verkraften sein, wenn diese sich nicht mit der ganzen Hingabe, die Satirac abverlangt, einsetzen. Der Preis der Heilung ist immer ein Stück von einem Selbst (nein, es müssen keine Körperteile geopfert werden). Hier spielt der Blütenheileraspekt selbst eine große Rolle, welcher mit dem Mondregressor eine unverkennbare Einheit bildet. Da es eine Vielzahl möglicher Aspekte existieren, auch wenn nur wenige Blütenheiler des Satirac, wird hier nur auf den Aspekt des Schmerzes eingegangen.
Satirac verlangt, dass dieser Aspekt sehr stark zur Geltung kommt. Keine Heilung, selbst die Eigenheilung, wird mit Schmerzen „bezahlt“, die der Heiler bei sich selbst erfährt. Und wenn das noch nicht genug wäre, so wird die Schmerzsensitivität des Heilers vervielfacht. Wie viel kann der entsprechende Heilung nur subjektiv beurteilen. Verletzungen, die ihm zugefügt werden, sind schmerzhafter, und besonders schmerzhaft, wenn der Heiler von einer Person verletzt wird, die er gerne hat, oder „schlimmer“ noch: liebt. Und wenn es um das Verlieben geht, sind die Träger dieses Mondregressors besonders schnell (es muss noch betont werden, dass sie auch sehr loyal sind aber auch die Nächstenliebe zählt hier. Bei der Heilung muss mit dem Schmerz bezahlt werden, den der zu Heilende erfahren hat, als er die Verletzung (bzw. das Gebrechen) erlitten hat, zusätzlich zum Schmerz, denn das Wirken der Heilung schon mitbringt – das Ganze wird aber abgeschwächt, sollte der zu Heilende selbst Liebe oder zumindest Zuneigung für den Heiler empfinden; was aber erst meistens nach der ersten Heilung der Fall ist. Die Heilung eines Blütenheilers des Satirac wirkt wie ein kleiner Liebestrank.
Im Gegensatz zu den Blütenheilern des Asradray fördert der Satirac nicht die ausschließliche Ektase während eines sexuellen Aktes, sondern stellt Gefühle, Akzeptanz, Vertrauen und Wertschätzung in den Vordergrund; also quasi die Liebe. Demisexuelle kämen ganz auf ihre Kosten, sollten sie sich in der Lage wiederfinden, mit einem Blütenheiler des Satirac zu schlafen. Es sei zu erwähnen, dass so ein Blütenheiler zwar schnell einen Partner abschleppen könnte, doch tut dies nicht seinem Empfinden genüge, und so würde er ganz tugendhaft abwarten, bis er sich mit seinem Partner auf gleicher empathischer Höhe befindet. In seinem Idealfall. Aber so leicht er jemanden abschleppen könnte, so leicht ist dieser selbst abzuschleppen. All die moralischen Leitbilder fallen wie ein Kartenhaus zusammen, wenn der Ruf der Pheromone und der eigenen Fantasie den Blütenheiler ereilt, was aber nicht seine Loyalität außerkraftsetzen würde. Ein Glück für den Blütenheiler, dass diese Information kein großes Publikum bisher hatte – so wenig Blütenheiler, die existieren. Und wenn wir schon beim Thema Sex sind, können wir auch die Fortpflanzung selbst kurz anreißen: Die ist für einen Blütenheiler des Satirac „einfach“. Einfach deswegen, weil er immer bestimmen kann, wann er fruchtbar ist und wann nicht. Eine Schwangerschaft verläuft komplett endogen komplikationslos – sowohl, wenn der Blütenheiler eine Frau ist, also auch, wenn er der männliche Part ist. Ja selbst die Niederkunft selbst verläuft ohne Probleme, und kann sogar mit gutem Gewissen ohne Hilfspersonen vonstattengehen. Leider greift aber der Aspekt des Schmerzes auch hier. Und dieser wird sehr übel werden, denn die Liebe zu der Person, die den Blütenheiler verletzt, erhöht den Schmerz je nach Ausprägung der Liebe. Und welch hohe Ausprägung die Liebe zum eigenen Kinder hat, muss man hier nicht erwähnen. Leider (in diesem Fall), kann ein Blütenheiler des Satirac mit dem Aspekt des Schmerzes nicht von Schmerzen ohnmächtig werden.
Diese üblen Schmerzen bei einer Geburt sind beispiellos und nur eine Fähigkeit des Blütenheilers verursacht diese in fast gleicher Stärke: Die Wiederbelebung. Die mächtigste Fähigkeit im Repertoire des Blütenheilers. Aber nur die mächtigsten Blütenheiler haben Zugang zu dieser Fähigkeit, welche auch nur Blütenheiler wirken können. Kein anderer Heiler hat Zugang zum Reich der Stille. Abhängig davon, wie erfahren sein Blütenheilerkind ist kann der Vorgang der Wiederbelebung einiges an Zeit inanspruchnehmen. Das Blütenheilerkind beginnt, nach Anweisung des Blütenheilers, im Reich der Stille nach der Essenz (man kann auch Seele sagen) des Verstorbenen zu suchen. Danach wird es noch einige Komplikationen geben, die das Kind bewältigen muss (diese werden in Der neue Traum (so wird die Wiederbelebung genannt) genauer erklärt). Wenn dies alles geschafft ist, ist der Verstorbene ins Leben zurückgerufen. Was dann mal gut ein paar Tage dauern könnte. Oder auch nur ein paar Minuten. Ein wahrlich anstrengendes Unterfangen mit dem Aspekt des Schmerzes, in üblen Wehen tagelang zu liegen. Da aber die gesamte Welt ein wenig flexibel ist, kann diese Aktion auch später mit Schmerzen „bezahlt“ werden.
Es wurde in ein zwei Artikeln schon darauf hingewiesen, dass die aktive und passive Berührung eines Blütenheilers des Satirac sich gut anfühlt. Beidseitig. Egal wer wen berührt. Der „Kuschelfaktor“ ist überwältigend hoch. Alles was Oxytocin so vollbringen kann, nur dass es in diesem Falle noch viel stärker ist. In etwa wie eine direkte Injektion. Dies alles gilt aber nur im Bezug auf den Blütenheiler. Das ist auch ein Schutz für den Blütenheiler, sollte eine Person feindliche Absichten hegen und den Blütenheiler dann zufällig berühren (ja, auch Berührung mit Gegenständen (Waffen, Seile, ...) fallen darunter). So mancher Raufbold oder gar Assassine hat sich mit einem Blütenheiler kuschelnd auf dem Boden wiedergefunden, noch bevor er seine Tat abschließen konnte. Und je nach Erfahrung (oder Level) des Blütenheilers, bleibt dieser Zustand noch eine Weile, nachdem sich beide körperlich getrennt haben. Und oft bleibt dieser Zustand permanent. Alles nur gegenüber dem Blütenheiler. Subjekte des Inolamah (Abscheu) sind gegenüber dieser Fähigkeit immun. Im Gegensatz sind auch Subjekte des Satirac gegenüber einer ähnlichen Fähigkeit des Inolamah immun.
[spoiler|Geschichtsbeispiel]Der Folterer Amadeo, ist dem Mondregressor des Inolamah zugeschrieben. Als er Meryana berührt, merkt er, dass sie dem Satirac zugeschrieben ist. Meryana wusste zu diesem Zeitpunkt noch nichts über Mondregressoren. Als Amadeo erfährt, dass sie Blütenheilerin des Satirac ist, und dazu noch den Aspekt des Schmerzes trägt, war er direkt Feuer und Flamme. Eine bessere Person zu foltern existiert für ihn nicht. Doch zu seinem Leidwesen, hat sie es, auch mit Hilfe ihrer Freunde geschafft, aus seinen Klauen zu entkommen. Für sie wäre eine Folterung sowieso schon das Schlimmste, was sie an ihrem eigenen Leib erfahren könnte. Dazu noch von einer Person des Inolamah. Übrigens, für Personen des Satirac ist es sehr grenzwertig, mit jemanden des Inolamah Geschlechtsverkehr zu haben. Aber zum Glück kam es für Meryana zu keiner Vergewaltigung durch Amadeo.[/spoiler]
Im Folgenden sind (weitere) Fähigkeiten und Eigenschaften beschrieben, welche der Mondregressor des Satiracs einem Blütenheiler zuteilwerden lässt – viele der Fähigkeiten und Eigenschaften finden sich auch außerhalb der Domäne des Blütenheilers, wie z.B. bei den Mondbarden, doch Satirac ist, wie auch seine Emotionsvettern, sehr generös, wenn es darum geht, den Regressor in Anwendung bringen zu lassen. Und, wer hätte es gedacht, ein sehr großer Teil dieser Eigenschaften ist sexueller Natur (aber nicht vergessen, es geht um jegliche Liebe, nicht nur um Freude). Die folgenden Fähigkeiten und Eigenschaften bilden das mögliche Repertoire des Blütenheilers, und der Blütenheiler kann verständlicherweise nicht jede davon in gleich guter Stärke wirken. Meistens ist so, dass er sich zu Beginn seiner Karriere eine dieser Fähigkeiten „aussucht“ (meistens ist diese Fähigkeit auch der Trigger für den Ausbruch seines Blütenheilerdaseins). In den weiteren Monaten (auch Jahre) kommen weitere dieser Fähigkeiten hinzu, und meistens werden auch die alten Fähigkeiten stärker während dieser Zeit. Zusätzlich zu seiner Erfahrung spielen die mentalen Attribute des Blütenheilers auch eine große Rolle für die Fähigkeiten und Eigenschaften – diese wären:
Empathie, Weisheit, Kreativität, Charisma und im gewissen Maße auch Intelligenz. Die Attribute werden in der Beschreibung in ihrer Reihenfolge der Einflussgröße mit ihrem Anfangsbuchstaben aufgeführt. Diese Angaben dienen nur der groben Orientierung und können agnostisch für jedes Rollenspielsystem eingesetzt werden.
Die Fähigkeiten sind zudem mit [Basis] [Obligat], [Passiv], [Aktiv] versehen – [Obligat] bedeutet, dass der Blütenheiler diese Fähigkeit/Eigenschaft zwangsweise inne hat. [Basis] bedeutet, dass jeder Blütenheiler des Satirac diese Fähigkeit besitzt, egal welchen Weg er eingeschlagen hat. [Passiv] bedeutet, dass der Blütenheiler nichts dafür tun muss, und [aktiv] bedeutet, er muss aktiv handeln.


Agape (Nächstenliebe)
Aura des Agape (Nächstenliebe)[Basis, Passiv]
Der Blütenheiler strahlt eine Aura der Nächstenliebe aus, die es feindlich gesinnten Subjekten unterbindet, gegeneinander feindliche Handlungen zu vollziehen. Und ab einer gewissen Stärke, werden auch feindselige Gedankengänge und Gefühle unterbunden. Je nach Erfahrung des Blütenheilers kann die Reichweite höher sein und entsprechend auch die Stärke der Aura.
Eine Legende besagt, dass vor fast 2000 Jahren ein großer Krieg auf dem Kontinent Epoya so verhindert wurde, als sich zehntausende verfeindete Krieger gegenüber standen und ein Blütenheiler des Satirac und des Inomalah, beide aus verfeindeten Lagern, sich verbündet hatten, und noch vor Beginn der Schlacht das Ritual der Antithese vollzogen hatten. Beide Heiler starben, als das Ritual seinen Abschluss fand und so die Aura des Agape über den Kontinent für Jahre wirkte.


Allgemein
Aura der Liebe [Basis, Obligat, Passiv]
Diese Aura ist bei jedem Blütenheiler des Satiracs aktiv, und stellt quasi die Kennung seiner Art dar. Sie dient an bestimmten Orten und/oder Ereignissen dazu, den Blütenheiler des Satiracs als solchen zu erkennen. Z.B. könnten bestimmte Stätte nur von oder durch ihn betreten werden. Zusätzlich wirkt diese Aura auf jeden in der Nähe, je nach Erfahrung des Blütenheilers, schwach bis stark beruhigend, und wirkt wie ein „Habt euch alle lieb!“. ECW>K>I
Aspektüberreizung [Obligat, Passiv]
Diese Fähigkeit wird aktiv, wenn der Blütenheiler seinen Aspekt überreizt und er nicht genug Kapazitäten hat, die für die Anwendung seiner Macht erforderlich ist. Das Reich der Stille sieht sich somit in der Schuld, und schickt trotzdem die Blüten. Dies könnte dafür genutzt werden, eine Rohstoffproduktion an Blüten laufen zu lassen. Für die meisten Blütenheiler ist dies jedoch eine Krux, die gerade für ihre Blüten gejagt werden. So könnte ein in Gefangenschaft befindlicher Blütenheiler von seinen Peinigern eine dauerhafte Aspektreizung erfahren, nur damit er als Blütenlieferant sein Dasein fristet.

Fluch des Krieges [Obligat, Passiv]
Sobald sich ein Blütenheiler des Satiracs für die Kriegsmaschinerie entscheidet (oder auch diese Entscheidung nicht von ihm getroffen wird), sei es der Armee beizutreten oder direkt an der Front mitkämpft, wird seine Heilung zwar nicht geschmälert oder minderwertiger, doch den Preis, den er dafür zahlen muss, wird höher. Dieser ist abhängig von seinem Aspekt. Diese Steigerung des Preises wird annuliert, sollte der Blütenheiler als neutraler Heiler in einem Krisengebiet tätig sein, sprich, wenn er für alle Konfliktparteien seine Heilung zur Verfügung stellt.

Herzerwärmung [Basis, Passiv]
Mit dieser Eigenschaft kann ein Blütenheiler seine Heilung verstärken. Die Art und Weise ist abhängig von seiner Persönlichkeit, und kann zwischen den Blütenheilern stark variieren. Je mehr der Blütenheiler seinen Patienten also liebt, desto stärker ist die Heilung.
Licht unseres Lebens [Basis, Passiv]
Nachwuchs zu zeugen ist für fast alle Lebewesen etwas Besonderes, doch für einen Blütenheiler des Satiracs ist dies auch der größte Beweis an die Liebe zu seinem Partner. Sollte der Blütenheiler schwanger werden, werden besondere Schutzfunktionen aktiv, welche die Chance auf ein gesundes Kind immens erhöhen. Damit auch männliche Blütenheiler in die Erfahrung einer Schwangerschaft kommen, sind sie mit der Fähigkeit des Geschlechtertausches versehen, welche, wenn nötig, sogar den Partner transformiert. Nach dem Akt der Zeugung verwandelt sich jedoch der Partner zurück, und der Blütenheiler bleibt bis zum Ende der Stillzeit transformiert (sollte er dies wünschen; eine Transformation während der Schwangerschaft ist jedoch nicht möglich). Aber auch wenn der Blütenheiler männlich bleibt, ist die schwangere Partnerin von diesem Schutz berührt. Selbst wenn der Parnter zeugungsunfähig war, wird dieser für die Schwangerschaft zeugungsfähig.

Machtinjektion [Aktiv, Basis]
Mit der Machtinjektion steht dem Blütenheiler eine Art Fähigkeitstransfer zur Verfügung, mit dem er eine (oder mehrere) seiner Fähigkeiten auf eine andere Person temporär replizieren kann (die Energie muss er im Voraus zahlen. Dies können aber auch Blüten sein). Die Machtinjektion kann auf diverse Arten vonstattengehen: Der Blütenheiler kann in Zusammenarbeit mit seinem Ziel ein Kunstwerk erschaffen. Dies können gemeinsames Musizieren, ein kooperatives Gedicht, etwas gemeinsames Malen, oder sonstige Formen der Kunst sein. Es muss kreativ sein, und darf nicht nur so dahingeklatscht werden. Eine weitere Möglichkeit wäre auch der Beischlaf. Da dies aber nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist, wählen die meisten Blütenheiler den Weg der Kunst, vor allem wenn das Ziel nicht in ihr „Beuteschema“ passt. Der Zeitumfang sollte mindestens eine Tageszeit beanspruchen, wobei mindestens davon die Hälfte der Zeit aktiv gehandelt werden muss. Die Stärke und Dauer der injizierten Fähigkeit(en) sind abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers.

Ruf der Palpitala [Aktiv]
Der Träger kann einen Schwarm Paliptalas vom Satirac herbeirufen. Dieser bleibt dann in der Nähe und um ihn herum. Sie sorgen für eine entspannte und friedsame Atmosphäre. Die Erfahrung des Trägers bestimmt die Intensität der Atmosphäre und die Anzahl der Schmetterlinge. Intensität, als auch Anzahl können vom Träger reguliert werden.

Spielzimmer [Aktiv]
Erschafft einen Zugang (meistens wird eine Tür verzaubert) zu einem Spielzimmer, das der Blütenheiler ganz nach seinen Wünschen einrichten kann. Und nein, es kann auch ein Spielzimmer für Kinder sein, sollten Mama und/oder Papa auf Abenteuer gehen, dass sie ihren Spross auch mitnehmen und dort „verstauen“ können, sollte es brenzlig werden. Die Blütenheiler des Asradrays waren die ersten, die diese Fähigkeit entwickelten, doch diese breitete sich unter den Blütenheilern schnell aus, und so fand auch Satirac dafür Verwendung. Es wird auch oft als Lazarett genutzt oder gar als kleine Privatklinik. Die Größe und der Grad der Ausstattung, sind abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers. Unerfahrene Blütenheiler fangen meistens mit einem kleinen Raum, nicht größer als Gäste-WC an. Man kann diesen Raum auch als Lagerraum nutzen, doch wäre dies verschwendete Gabe. Die Ausstattung kann entweder manuell dort platziert werden, oder man „denkt“ sie sich aus. Selbst Essen, Trinken, Hygiene ist dort möglich. Selsbtverständlich ist für genug Sauerstoff gesorgt. Sollte der Blütenheiler außerhalb ohnmächtig werden oder gar sterben, und es befinden sich Personen in diesem Zimmer, haben diese die Wahl, wo sie aussteigen wollen. Meistens gibt der Blütenheiler einen Notausgang vor, der dann nach irgendwoanders in Iranthi hinführt. Verlässt die letzte Person dann das Zimmer über den Notausgang, werden alle anderen manuell platzierten Gegenstände rausgeworfen und das Spielzimmer zerstört sich von selbst (im Falle, dass der Blütenheiler nicht mehr leben sollte. Mithilfe magischer darauf abgestimmter Gegenstände, könnte der Raum jedoch noch weiterhin existieren.) Sehr erfahrene Blütenheiler können sich ganze Suites erschaffen, mit mehreren Zimmern und sogar einen Garten. Ein wahrer Luxus. Blütenheiler des Satiracs sind alles andere als langweilig, auch wenn sie die schüchternsten, aber auch liebsten, aller Blütenheiler sind.

Zärtlichkeiten austauschen
Alle Blütenheiler sind mit einem auf ihn zugeschnittenen Aspekt betroffen, welcher seine „Energiequelle“ darstellt. Der Austausch von Zärtlichkeit ersetzt diese zwar nicht, aber er sorgt für ein Minimum an Energie. Ein weiterer Vorteil dieser Fähigkeit ist, dass sie die komplette Nahrungsaufnahme des Blütenheilers ersetzt. Beide Partner müssen füreinander Liebe verspüren.


Emotionen
Affektive Dämpfung [Aktiv]
Jeder Mondregressor besitzt eine Leitemotion. Doch der Satirac ist universeller, wenn es darum geht, anderen Menschen etwas Gutes zu tun. Er kann ängstliche Personen von ihrer Angst befreien, Traurige von ihrer Trauer, ja selbst Verliebte von ihrer Verliebtheit. Alle Emotionen sind wichtig, doch manchmal ufern diese aus, und der Betroffene und seine Angehörigen leiden unter dieser starken Emotionen, egal ob sie positiv oder negativ ist. Der Stern der Emotionen gibt dem Blütenheiler ein Werkzeug an die Hand, damit er die starken Emotionen der Betroffenen auf ein gesundes Maß dämpfen kann. Diese Dämpfung gilt nicht nur für den Augenblick, sondern teils ein Leben lang; doch muss es die gleiche Sache sein, welche diese Emotion ausgelöst hat. Der Betroffene kann auf seinen Wunsch hin, diese Dämpfung selbst lösen, wenn er meint, er sei bereit mit der auslösenden Situation fertig zu werden. Blütenkuss [Aktiv]
Der Blütenheiler kann durch einen Kuss auf seinen Patienten, diesen von einer Emotion befreien, bzw. diese lindern, sollte er daran leiden. Hier muss erwähnt werden, dass jede Emotion wichtig ist, aber daran zu leiden sollte keiner.
Endorphiner Rausch [Basis, Passiv]
Verursacht einen Endorphinrausch am Ziel, wenn das Ziel den Blütenheiler berührt oder von ihm berührt wird. Je intimer die Berührung, desto größer ist der Effekt. Dieser Effekt ist dauerhaft präsent und kann durch den Blütenheiler nur aktiv unterdrückt werden. Weitere Intensitätsfaktoren sind die grundsätzliche Lebenserfahrung des Blütenheilers, die Ausprägung und Art des Mondregressors, und die Ideale des Blütenheilers. Meryana Belamour, eine Blütenheilerin mit dem Mondregressor Satirac (Liebe) und dem Ideal, dass sie keinem Menschen Leid zufügen will, wird diesen Effekt sehr stark umsetzen können.
Der endorphine Rausch beeinflusst auch die Heilung am Ziel: Wenn sich jemand in diesem Rausch befindet, kann er einfacher und besser geheilt werden durch den Auslöser des Rausches. Damit es nicht zu grotesken Situationen kommt, einen schwer Verwundeten zu heilen, reicht meistens ein Streicheln, Umarmen oder vielleicht auch noch Kuscheln aus – der Wille zu der Intimität muss vom Verwundeten ausgehen, und es wird sicherleich keiner, der blutend im Sterben liegt, darauf aus sein, mit seinem Heiler Geschlechtsverkehr zu praktizieren.

Emotionale Spiegelung [Aktiv]
Diese Fähigkeit lässt den Blütenheiler den emotionalen Zustand seines Zieles auf sich spiegeln. Er kann auch ein Band zwischen zwei Zielen weben, damit diese ihre Gefühle gegenseitig wahrnehmen. Die Dauer dieser Fähigkeit ist abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers. Sehr erfahrende Blütenheiler können diese Fähigkeit auch permanent wirken, und mit einer Art An/Aus-Schalter versehen. (E>CWIK)

Empathisches Empfinden [Basis, Passiv]
Die Empathie ist bei den Trägern des Satiracs besonders hoch ausgebildet. Sie erkennen nicht nur anhand der Mimik, der Körpersprache und der Stimme die Emotionen, sondern auch über den Geruch und über die taktile empathische Wahrnehmung. Diese Wahrnehmung ermöglich es, den emotionalen Zustand bei Berührung zu erfassen. Je erfahrener der Träger ist, desto schneller kann dieser den Zustand ermitteln.
Sehr erfahrene Träger können selbst Zustände ermitteln, die Stunden oder gar Tage oder Wochen in der Vergangenheit liegen.
Diese Fähigkeit ist dauerhaft aktiv und kann durch den Träger unterdrückt werden. (Doch ein Träger dieses Regressors ist einfach zu neugierig auf die Gefühle seines Gegenübers, als das er diese Fähigkeit unterdrücken würde.)
Empathisches Empfinden funktioniert zusammen mit Endorphiner Rausch, da der Träger sich der Induktion bewusst ist, und diese rausfiltern kann.

Oxytocine Potenz [Basis, Passiv]
Wie schon in der Einleitung beschrieben, bewirkt ein Berühren, passiv, als auch aktiv, des Blütenheilers eine erhöhte Oxytocinproduktion auf beiden Seiten. Diese Fähigkeit ist DER „Kuschelzauber“ der Blütenheiler des Satiracs und des Asradrays. Meryana verstärkt diese Eigenschaft zusätzlich mit ihrer Oxytocin-Augmentation.


Eros
Augen der Vergönnung [Aktiv]
Für diese Fähigkeit sind zwei Personen nötig. Der Blütenheiler befreit beide von ihren Neid und ihre Eifersüchte aufeinander. Neue Neide und Eifersüchte, die danach entstehen, kann er nicht verhindern.

Aura des Eros (Erotische Liebe) [Passiv]
Wie alle anderen Auras, kann diese auch nach Belieben aktiviert oder deaktiviert werden. Ganz salopp gesagt: Die Aura des Eros lässt jeden um den Blütenheiler lüstern auf ihn werden. Wie immer ist die Lebenserfahrung, und hier im Besonderen die sexuelle Erfahrung, der Faktor, wie stark diese Aura ist. Begehrliche Potenzierung [Aktiv]
Diese ist ähnlich der Herzerwärmung, nur dass hier sexuelles Begehren die entscheidende Rolle spielt. Wenn beides vorhanden ist, wird die Heilung nochmals um einen weiteren Faktor stärker.(E>CW>IK)

Begierde induzieren [Aktiv]
Anders als bei „Sexuelles Verlangen induzieren“, erhöht diese Fähigkeit die Gewilltheit, Sex haben zu wollen.

Charmeur [Aktiv, Passiv]
Der Blütenheiler kann sich bei einem Subjekt hoch begehrlich machen. Dies löst noch kein sexuelles Verlangen aus.

Demisexuelles Panoptikum [Obligat]
Der Blütenheiler kann sich nicht dagegen wehren, und erhält zu seiner aktuellen Präferenz die Demisexualität. (Was aber bei den meisten Personen des Satiracs eh schon der Fal ist.)

Entwaffnendes Lächeln [Aktiv, Passiv]
Der Blütenheiler kann müheloser jemand anderes manipulieren, indem er unschuldiger und weniger bedrohlicher aussieht/redet/etc. Die Effektivität muss im Einzelfall entschieden werden. Die Dauer ist abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers.

Erotischer Traum [Aktiv]
Der Blütenheiler erzeugt bei seinem Ziel einen erotischen Traum. Das Ziel muss während des Wirkens schlafen. Erfahrende Blütenheiler können auch ein waches Ziel verzaubern, sodass diese während ihres nächsten Schlafes einen solchen Traum erleben.(EK>CIW)

Geschlechtsumwandlung [Aktiv]
Eine offensive Fähigkeit des Blütenheilers. Der Blütenheiler kann das Geschlecht des Zieles ändern. Das Aussehen wird entsprechend auf das andere Geschlecht extrapoliert. Die Körperregionen hermaphroditischer Ziele ändern sich entsprechend in die des anderen Geschlechtes. Das Ziel behält seine Persönlichkeit fast vollständig bei, nur dass möglicherweise geschlechtstypische biochemische Prozesse im Gehirn ihn auf Dauer verändern könnten. Die Fähigkeit kann bei Unfreiwilligen riskant sein – 5% dieser Ziele werden mit der Zeit wahnsinnig. Bei geschlechtslosen Spezies zeigt diese Fähigkeit keine Wirkung. Die Dauer ist permanent. Der Blütenheiler muss erst einen gewissen Grad an Erfahrung haben, um diese Fähigkeit anwenden zu können.

Gute Hoffnung [Aktiv]
Erhöht bei dem Patienten die Fruchtbarkeit. Der Grad ist abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers.

Indispositionale Barrikade [Aktiv] [Passiv]
Der Blütenheiler kann sich selbst und/oder sein Ziel gegenüber sexuell übertragbare Krankheiten immunisieren. Die Dauer ist abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers. Viele Blütenheiler lernen zunächst die Eigenimmunisierung. (IW>CEK)
Keine Hoffnung [Aktiv]
Eine weitere offensive Fähigkeit des Blütenheilers. Nimmt dem Ziel jegliche Fruchtbarkeit und jegliches Begehren nach Sex. Die Anwendung ist unter den Blütenheilern des Satiracs sehr umstritten, weil sie einen Eingriff in die Persönlichkeit des Zieles ist. Als Fälle von „höchstens ...“ werden als Beispiel aufgeführt, dass so ehemalige Vergewaltiger ggfs. nicht eingesperrt oder gar zum Tode verurteilt werden bräuchten, sollte diese Fähigkeit bei ihnen Anwendung finden. Erfahrene Blütenheiler können die beiden Komponenten auftrennen, sodass nur eine Unfruchtbarkeit bleibt; was für Personen eine gute Option ist, sollten sie z.B. schon Kinder haben und sich entschließen steril zu werden. Leider gab es auch schon da den ein oder anderen Unfall, der diese Person dann doch ohne jeglich sexuelles Begehren übrig ließ, was dann wiederum nicht so schön ist ... für diese Person und ihren etwaigen Partner.
Komfortable Blöße [Passiv]
Egal wie knapp sich der Blütenheiler kleidet, es wird ihm nicht kalt. Sollte die Kälte aber übernatürlichen Ursprunges sein, friert er auch.

Larmoyanz in der Blöße ]Aktiv]
Der Blütenheiler kann jemanden (auch auf Entfernung) „ausziehen“. Selbst schwere Plattenrüstung. Nach einer gewissen Dauer, erscheint die Kleidung wieder am Leib des Ziels. Die Entfernung und Dauer ist abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers – anfänglich sind es gut 10 Meter.

Liebeskranke Obsession [Aktiv]
Einer der wenigen offensiven Fähigkeiten des Blütenheilers des Satirac. Er kann eine Person in eine andere verlieben. Dieser tut wahrlich alles, um dieser Person (oder auch Objekt, oder gar ein Aspekt) nahe zu sein, und muss fortlaufend an sie (oder es) denken. Dabei kann er auch vergessen zu trinken, zu schlafen, oder sonstige lebensnotwendigen Handlungen verrichten. Das Opfer darf sich täglich versuchen daraus zu befreien. Schafft er es nicht, fordert diese Fähigkeit seine mentalen Attribute, welche täglich kumulativ gesenkt werden. Die Dauer und Intensität ist abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers.

Orgasmische Gruppen-Rage [Aktiv]
Auch eine offensive Fähigkeit. Der Blütenheiler erzwingt alle, in einem bestimmten Umkreis, in sexueller Aktivität einander zu verfallen. Egal mit wem oder was (Priorität hat aber die sexuelle Präferenz). Die Subjekte lassen dann alles fallen und liegen, und geben sich ganz dem Geschlechtsverkehr hin. Die betroffenen Subjekte müssen geschlechtsreif sein, und zielen auch nur auf Subjekte der eigenen Spezies ab, außer andere Spezies liegen innerhalb der sexuellen Präferenz. Die Dauer, Stärke, Umkreis und die Reichweite sind abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers.

Orgasmische Heilung [Aktiv]
Der Name versteht sich von selbst. Das Ganze ist nur ein Zusatz zu einer adäquaten Heilfähigkeit des Blütenheilers, und dient lediglich dazu, den Patienten abzulenken und/oder ihm gute Laune zu bereiten, während die eigentlich Heilfähigkeit eingesetzt wird. Diese Fähigkeiten nennen auch die Blütenheiler des Asradray ihr Eigen. Es sollte jedoch nicht zu oft bei ein und derselben Person eingesetzt werden ... es besteht sonst Gefahr auf Selbstverletzung.

Orgasmus provozieren
Löst bei dem Patienten einen Orgasmus aus. Dauer und Intensität ist abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers.

Paraphilie/Fetisch erkennen
Der Blütenheiler kann die Paraphilie/Fetisch des Ziels erkennen, indem er ihn eine Zeit lang beobachtet und/oder ihm redet. Die Kürze der Beobachtungszeit ist abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers; anfänglich sind es ca. drei bis vier Stunden. Wenn er gleichzeitig mit ihm redet und ihn beobachtet wird diese Zeit halbiert.

Paraphilie/Fetisch induzieren
Der Blütenheiler kann eine Paraphilie oder einen Fetisch in das Ziel induzieren. Im Gegensatz zu einem Fetisch, ist eine Induktion einer Paraphilie wesentlich aufwendiger und zeitintensiver. Normalerweise braucht der Blütenheiler für einen Fetisch nur ein paar Minuten, für eine Paraphilie wären es gut drei bis vier Stunden. Das Ziel kann nacheinander mit mehreren Fetischen und/oder Paraphilien belegt werden. Die maximal mögliche Stärke der Abwegigkeit des Fetisches, bzw. der Paraphilie, im Kontext zum Ziel und die Dauer, sind abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers. Wenn der Blütenheiler genug Erfahrung hat, ist die Dauer permanent.

Paraphilie abschwächen
Sollte das Ziel unter eine Paraphilie leiden, kann der Blütenheiler diese zu einem Fetisch verwandeln, sodass das Ziel kein Leidensdruck mehr erfährt, sollte er dieser Vorliebe nicht mehr nachkommen können.

Sexperte
Der Blütenheiler kann einen Patienten potenter und erfahrender machen, wenn es um Sex geht.

Sexuelle Erfahrung erkunden
Diese Fähigkeit gibt dem Blütenheiler Einblick über die sexuellen Erfahrungen seines Ziels.

Sexuelles Verlangen induzieren
Der Blütenheiler kann das Verlangen, bzw. dessen Erregung, von sich oder eines anderen Zieles erhöhen oder dämpfen.

Sicht der Erregung
Der Blütenheiler kann erkennen, wer wegen wen und wie stark erregt ist. Im Gegensatz zu „Sicht der Liebeskrankheit“ kann er auch erkennen, ob und wie stark jemand wegen ihm erregt ist. Der Zeitaufwand dieser Fähigkeit ist abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers. Sollte der Blütenheiler das Ziel berühren, kommen ihm die Informationen augenblicklich zugute.

Sicht der Liebeskrankheit
Der Blütenheiler kann erkennen, wer in wen und wie stark verliebt ist. Ausnahme: Er kann nicht erkennen, jedenfalls nicht auf diese Art, ob jemand in ihn verliebt ist. Der Zeitaufwand dieser Fähigkeit ist abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers. Sollte der Blütenheiler das Ziel berühren kommen ihm die Informationen augenblicklich zugute.


Körper
Modifikation des Leibes
Der Blütenheiler kann seinen eigenen, oder den eines anderen, leicht modifizieren und kosmetisieren. Längere/kürzere Haare mit Frisur, Makeup, Bart, Körperenthaarung, etwas kleinere/größere Brüste, und sonstige nicht großartig physikalisch relevante Modifikationen. Je erfahrener der Blütenheiler, desto mehr und umfangreichere Modifikationen kann er vornehmen. Die Dauer ist auch abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers. (K>CIW>E)

Kunst
Künstlerische Erfahrung erkunden
Diese Fähigkeit gibt dem Blütenheiler Einblick über die künstlerische Erfahrungen seines Ziels. (EIKW>C)

Urheber des Kunstwerkes
Nimmt der Blütenheiler ein Kunstwerk (Bild, Musikstück, Literatur, etc.) wahr, weiß er, wer der Urheber ist. Der Zeitaufwand ist abhängig von der Erfahrung des Blütenheilers. Bei einigen Kunstwerken, vor allem jene, bei der der Künstler inkognito bleiben will, ist es schwieriger, den Urheber zu benennen.

Heilung
Eigenheilung des Satirac [Basis, Passiv]
Dies ist die erweiterte Eigenheilung der Blütenheiler des Satirac. Zwar Verfügung alle Blütenheiler über ein Mindesmaß an Eigenheilung, welche gut zehn mal so schnell vonstatten geht, wie die normale natürliche Heilung, doch wenn der Blütenheiler sich dieser Eigenheilung des Satirac hingibt, erfolgt diese um einen wesentlich höheren Faktor. Kuscheln und/oder Sex. Ist Sex seitens der Verwundung (oder ein anderes Leiden) nicht umsetzbar, kann auf Befingern, Befummeln, Begrapschen, Betatschen, Herzen, Knuddeln, Kuscheln, Kraulen, Liebkosen, Schmiegen, Schmusen, Streicheln, Tätscheln, Umarmen, Umfangen, Zärtlichkeiten austauschen, ei ei machen, usw. ausgewichen werden. Ansonsten funktioniert die Heilung nur, wenn eine sexuelle Komponente mit ihm Spiel ist. Der Sex muss nicht zwangsläufig zum Orgasmus führen, doch sollte er dazu führen können für den Blütenheiler.

Licht eures Lebens
Diese Fähigkeit nimmt jegliche Zeugungsunfähigkeit vom Ziel. Der Betroffene darf aber entscheiden, ob er diese Heilung in Anspruch nehmen möchte. Auch verläuft die Schwangerschaft und die Geburt wesentlich unbeschwerlicher, was auch der Grund ist, warum viele einen Blütenheiler des Satiracs als Geburtshelfer(in) in Anspruch nehmen würde (Gäbe es nur nicht so wenige von ihnen)

Weiße Blüte
Die Weiße Blüte ist die mächtigste Fähigkeit eines Blütenheilers des Satirac, und je nach Perspektive auch die Mächtigste der Welt Iranthi und teils auch anderer Welten. Sie wächst mit der Lebenserfahrung des Blütenheilers, und sie wächst an, mit jeder Person, jedem Wesen, die von dem Blütenheiler und seiner Blüten, in welcher Form auch immer, geheilt wurden. Nur der Blütenheiler selbst weiß um diese Fähigkeit – sie steht nirgends in Iranthi niedergeschrieben – nur wenige Blütenheiler trauen ihrer Familie oder ihren Freunden dieses Geheimnis an. Wird diese Fähigkeit vom Blütenheiler durch ein von ihm ausgeführtes Ritual aktiviert, passiert Folgendes:
Eine gigantische Welle der Qual erfasst den Blütenheiler. Das Ritual kann nun ab diesem Zeitpunkt, durch keine Macht der Welt unterbrochen werden. Alle acht Mond bewegen sich in den Zenit des Blütenheilers und bilden eine Mondkonjunktion, welche nur ihn erfasst. Die Welle der Qual sind die Schmerzen, die jeder von ihm Geheilte erlitten hat, während dieser gestorben ist. Diese Qualen sind Bestandteil des Rituals und können Tage oder gar Wochen anhalten; die Monde verblieben nicht die gesamte Zeit in Konjunktion. Sie sind physischer, als auch psychischer Natur. Der Blütenheiler wird für diese Zeit immun gegen jeglichen Schaden, und benötigt weder Nahrung, noch Luft zum Atmen. Jegliche Möglichkeiten, welche Schmerzen lindern, sind wirkungslos. Der Blütenheiler ist als Konsequenz gegen jegliche Einflüsse immun, die Lebewesen oder Dinge betreffen. Er ist nur noch der selbstauferlegte Schmerz.
Alle vom Blütenheiler geheilten Personen, die nicht eines natürlichen Todes verschieden sind, kehren wieder zurück in die Welt der Lebenden, an einem Ort, welche die Weltengeschichte für jeden Einzelnen vorgesehen hat. Die Tage, Wochen oder gar Monate, die das Ritual beansprucht währen für den Blütenheiler, der zu dieser Zeit unendliche Qualen erleidet, scheinbar eine Unendlichkeit, die ihresgleichen sucht. Doch diese Qualen gehen noch über das Ritual hinaus: Wenn alle Dahingeschiedenen zurück in die Welt der Lebenden gekehrt sind, löst sich der Blütenheiler auf. Die Blüten seines Baumen im Reich der Stille fallen alle hinab, bis auf eine einzige weiße Blüte. Sie bleibt solange am Baum, bis der letzte wiedererweckte Verstorbene ein weiteres Mal verstirbt. Und während der gesamten Zeit erleidet das Bewusstsein des Blütenheilers, welches nun in dieser einen Blüte steckt, die endlosen Qualen.
Es ist schon sehr lange her, dass man im Reich der Stille einen solchen Baum mit einer einzigen weißen Blüte gesehen hat. Und wenn das letzte Blütenblatt niederfällt, hat der Blütenheiler seine Ruhe gefunden. Aus dieser einen Blüte wird ein Blütenkind. Dieses Kind weiß von dem Schicksals sein „Erschaffers“, und es tut alles, damit sein gegenwärtiger Heiler nicht das gleiche Schicksal erleiden muss.

Wundentransfer
In einigen Fällen kann es vorkommen, dass das Ziel nicht (aktuell) geheilt werden kann durch die Blütenheilung. In diesem Fall kann der Blütenheiler die Wunden auf sich nehmen und das Ziel somit indirekt heilen. Er kann diese Wunden jedoch an sich nicht selbst heilen. Auch können andere Blütenheiler des Satiracs ihn nicht heilen. Bleibt somit nur ein Blütenheiler des Inolamah oder die einfach natürliche Heilung.



Mondregressor-Synergien

Zwei Blütenheiler gegensätzlicher Mondregressoren können ganze Legionen heilen, wenn sie sich aufeinander abgestimmt haben (was ein sehr sehr sehr umfangreiches und schweres Unterfangen ist für beide).
Ein Blütenheiler des Inomalah und des Satiracs werden wahrscheinlich aneinander hassen. Denn selbst der so friedliche und mit voller Nächsteliebe erfüllte Blütenheiler des Satiracs lehnt es strikt ab, mit einem des Inomalah zusammenzuarbeiten – was auf Gegenseitigkeit beruht.

Perception

Demografie

Demografie

Es kann nur geschätzt werden, wie viele Blütenheiler in Iranthi existieren. Viele operieren auch „undercover“, weil sie für ihre Blüten oft gejagt werden. So walten in Epoya offiziell folgende Blütenheiler (Die Werte in den Klammern sind staatlich registrierte Blütenheiler):
  • Akabel (Angst) – 36 (4)
  • Anuri (Überraschung) – 33 (2)
  • Asradray (Freude) – 32 (5)
  • Catori (Neugierde) – 37 (2)
  • Inolamah (Abscheu) – 4 (1)
  • Lupris (Wut) – 34 (3)
  • Mal’Gojo (Traurigkeit) – 38 (7)
  • Satirac (Liebe) – 4 (2)
219 Blütenheiler in Epoya von insgesamt 1,7 Millionen Heilern (damit sind alle Personen gemeint, die in jedweder Form heilen und pflegen. Übernatürlich, als auch mundan. Die meisten Heiler (96%) heilen mundan; also ohne Hilfe von Magie oder Ähnlichem. Und die meisten von diesen „magischen“ Heilern (92%) können auch „nur“ einfache Wunden heilen oder leichte Knochenbrüche, Verstauchungen, etc.)
Wenn man diese Demografie auf alle Kontinente hochrechnet, bei ca. 6 Milliarden Einwohnern auf Neutis, sind es ca. 657 Blütenheiler. Diese Zahl ist aber sehr grob geschätzt inklusive einer Dunkelzifferrate. Nur das Reich der Stille kennt die genaue Anzahl.
Das, was einen Blütenheiler verrät, sind seine Blüten, die bei einer Aspektreizung an ihm entstehen. In Solus (der Hauptstadt von Epoya) sammelt man die diversen Blüten und katalogisiert diese. Jeder Blütenheiler hat seine eigene Blütenart, die mit keiner auf Neutis wachsenden Pflanze identisch ist, und nur im Reich der Stille existiert. Mit dieser Information und mit den offiziellen Blütenheilern kann diese Demografie ausgeführt werden.

Typ
Healthcare
In Klammern stehen die möglichen Klassenstufen, sollte ein solches Spielsystem zur Anwendung kommen.

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